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Wie die Schweiz tut sich auch Kanada gegen Kasachstan unerwartet schwer.
Wie die Schweiz tut sich auch Kanada gegen Kasachstan unerwartet schwer.Bild: keystone

Kanada gegen Kasachstan zwei Mal hinten – aber am Ende doch klarer Sieger

Deutschland machte an der Eishockey-WM in Finnland mit einem 1:0-Sieg gegen Dänemark einen grossen Schritt in Richtung Viertelfinals.
19.05.2022, 23:0820.05.2022, 07:24

Gruppe A

Deutschland – Dänemark 1:0

Den einzigen Treffer der Partie erzielte in der 33. Minute Marc Michaelis im Powerplay mit einem Ablenker. Wie ereignisarm die Partie war, davon zeugt das Schussverhältnis von 18:13 zu Gunsten der Dänen.

Die Deutschen hatten die Skandinavier weitgehend im Griff. Der in der NHL bei den Seattle Kraken tätige Philipp Grubauer kam deshalb relativ einfach zu seinem Shutout.

Auffälligster dänischer Spieler war der beim EHC Biel ausgebildete Nikolaj Ehlers, der sein Geld mittlerweile bei den Winnipeg Jets verdient. Er ist der Sohn des dänischen Trainers Heinz Ehlers, der lange in der Schweiz gearbeitet hat. Die Deutschen haben nun neun Punkte auf dem Konto, drei mehr als die Dänen.

Deutschland - Dänemark 1:0 (0:0, 1:0, 0:0)
Helsinki. - 2517 Zuschauer. - SR Heikkinen/Stano (FIN/SVK), Davis/Sormunen (USA/FIN).
Tor: 33. Michaelis (Noebels, Fischbuch/Ausschluss Scheel) 1:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Deutschland, 3mal 2 Minuten gegen Dänemark.

Kanada – Kasachstan 6:3

Kanada geriet gegen das weiterhin punktelose Kasachstan zweimal in Rückstand, am Ende resultierte mit 6:3 dennoch der vierte Sieg im vierten Spiel. Matchwinner war mit drei Toren Dylan Cozens von den Buffalo Sabres. Die Nordamerikaner verdrängten die punktgleichen Schweizer von der Spitze der Gruppe A. Am Samstagmittag treffen die beiden Teams aufeinander.

Kanada - Kasachstan 6:3 (3:2, 1:0, 2:1)
Helsinki. - 2299 Zuschauer. - SR Rekucki/Rohatsch (USA/GER), Constantineau/Niittylä (FRA/FIN).
Tore: 3. Petuchow (Gurkow, Asetow) 0:1. 4. Cozens (Graves, Roy) 1:1. 13. Schestakow (Akolsin, Panjukow/Auschluss Barzal) 1:2. 15. Batherson (Johnson, Graves) 2:2. 18. Lowry (Johnson, Anderson/Ausschluss Gurkow) 3:2. 43. Serverson (Gregor) 4:2. 48. Sawizki (Michailis, Orechhow) 4:3. 52. Cozens (Batherson, Severson/Ausschluss Orechow) 5:3. 60. Cozens (Dubois, Severson/Ausschluss Blacker) 6:3.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.

Gruppe B

Grossbritannien – USA 0:3

Die USA feierte einen Pflichtsieg. Dem nachnominierten amerikanischen Keeper Jeremy Swayman (Boston Bruins/17 Paraden) gelang mit dem Shutout ein perfekter Einstand an diesem Turnier. Kieffer Bellows zeichnete sich im letzten Drittel mit zwei Treffern im Powerplay als Doppel-Torschütze aus.

Grossbritannien - USA 0:3 (0:0, 0:1, 0:2)
Tampere. - 4506 Zuschauer. - SR Ingram/Stolc (CAN/SVK), Merten/Synek (GER/SVK).
Tore: 29. Meyers (Peeke, Schmidt) 0:1. 41. Bellows (Gaudette, Farrell/Ausschluss Tetlow) 0:2. 44. Bellows (Farrell, Schmidt/Ausschluss Sam Jones) 0:3.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Grossbritannien, 6mal 2 Minuten gegen die USA.

Tschechien – Lettland 5:1

In Tampere schoss sich Tschechien nach der Niederlage gegen Österreich (1:2 n.P.) im ersten Drittel gegen Lettland den Frust von der Seele. Nach sieben Minuten führte das Team von Trainer Kari Jalonen 3:0, nach 19 Minuten 5:0. Captain Roman Cervenka, Flügelstürmer der Rapperswil-Jona Lakers, schoss im Powerplay das 2:0 (5.) und liess sich beim 5:0 von David Pastrnak einen Assist gutschreiben. Mit nunmehr neun Punkten verdrängte Cervenka den Schweizer Denis Malgin, der je vier Tore und Assists erzielt hat, von der Spitze der Skorerwertung.

Tschechien - Lettland 5:1 (5:0, 0:0, 0:1)
Tampere. - 5711 Zuschauer. - SR Lawrence/MacFarlane (CAN/USA), Kroyer/Obwegeser (DEN/SUI).
Tore: 5. (4:02) Zohorna (Hertl, Sklenicka) 1:0. 5. (4:58) Cervenka (Pastrnak, Krejci/Ausschluss Batna) 2:0. 7. Spacek (Flek) 3:0. 17. Hertl (Zohorna, Blümel) 4:0. 19. Pastrnak (Krejci, Cervenka) 5:0. 42. Kulda (Rihards Bukarts, Dzerins) 5:1.
Strafen: je 3mal 2 Minuten.

(ram/sda)

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