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Für Lino Martschini und Co. gab es in Krefeld eine Bauchlandung.
Für Lino Martschini und Co. gab es in Krefeld eine Bauchlandung.Bild: keystone

Der Weg zur Olympia-Medaille beginnt mit einer Klatsche gegen die Slowakei

Der Deutschland Cup in Krefeld ist eine erste Standortbestimmung der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, die an den Olympischen Spielen 2022 in Peking vom grossen Coup träumt. Der Saisonstart ging zünftig in die Hosen.
11.11.2021, 18:3923.11.2021, 08:20

Ein übertrieben grosses Prestige besitzt der Deutschland Cup nicht. Primär benutzt ihn der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer dazu, um im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2022 in Peking wichtige Erkenntnisse zu gewinnen. Wer in China dabei sein will, hat in Krefeld drei Chancen, sich aufzudrängen.

Die erste Chance dazu liessen viele Schweizer verstreichen. Gegen die Slowakei kassierte die Nati eine 1:7-Klatsche, wobei der vierte und der fünfte Treffer ins leere Tor gingen.

«Wir hatten Mühe, uns in der offensiven Zone durchzusetzen. Die Slowaken waren aggressiver und wacher.»
Patrick Fischer, Nationaltrainer

Höhepunkt der Schweizer Darbietung war der zwischenzeitliche Ausgleich. Simon Moser luchste einem Slowaken den Puck ab und Davos-Stürmer Enzo Corvi traf zum 1:1.

Im Mitteldrittel machten sich die Schweizer mit zu vielen Strafen das Leben selber schwer. In der 22. Minute musste Calvin Thürkauf wegen eines Checks gegen den Kopf vorzeitig unter die Dusche. Insgesamt spielten die Schweizer im zweiten Drittel während 9:38 Minuten in Unterzahl. Das kostete Energie und wirkte sich negativ auf den Rhythmus aus.

Corona-Aufregung vor dem Spiel

Die Slowaken traten nur mit drei Sturmlinien an, da zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden waren und zwei mutmassliche Kontaktpersonen vorsorglich in Quarantäne mussten. Da alle slowakischen Spieler vollständig geimpft sind und die angeordneten Schnelltests vor der Partie für die einsatzfähigen Teammitglieder allesamt negativ ausfielen, startete das Turnier dennoch wie geplant.

«Wir plangen darauf, an den Details zu arbeiten und Verbesserungen anzubringen», sagte Lars Weibel, der Direktor der Nationalmannschaften im Vorfeld des Vierländerturniers. Die erste Partie zeigte: Die Arbeit wird dem Trainerstab um Patrick Fischer nicht ausgehen. In den weiteren Partien des Deutschland Cups trifft die Schweiz am Samstag auf Gastgeber Deutschland und am Sonntag zum Abschluss auf die Auswahl Russlands.

«Es war unser erstes Spiel seit gut fünf Monaten. Es ist noch immer alles möglich an diesem Turnier.»
Patrick Fischer, Nationaltrainer

Slowakei - Schweiz 7:1 (1:1, 1:0, 5:0)
Krefeld. - 341 Zuschauer. - SR Ansons/Schrader (LAT/GER), Hancock/Merten (USA/GER).
Tore: 3. Griger (Kristof, Holesinsky) 1:0. 13. Corvi (Moser) 1:1. 30. Griger (Siska) 2:1. 47. Kristof (Takac, Mesar/Ausschluss Ambühl) 3:1. 58. (57:49) Holesinsky (Regenda) 4:1 (ins leere Tor). 59. (58:15) Griger 5:1 (ins leere Tor). 59. (58:42) Takac (Kristof) 6:1. 60. (59:57) Hrehorcak (Griger, Mudrak/Ausschluss Schmid) 7:1.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen die Slowakei, 5mal 2 plus 5 Minuten (Thürkauf) plus Spieldauer (Thürkauf) gegen die Schweiz.
Slowakei: Tomek; Ceresnak, Knazko; Gachulinec, Rosandic; Vitalos, Koch; Mudrak; Mesar, Kristof, Takac; Holesinsky, Roman, Regenda; Hrehorcak, Siska, Griger.
Schweiz: Wüthrich; Untersander, Alatalo; Weber, Müller; Schlumpf, Riva; Karrer, Frick; Andrighetto, Corvi, Moser; Martschini, Ambühl, Vermin; Fazzini, Thürkauf, Pestoni; Moy, Schmid, Bertaggia; Eggenberger.
Bemerkungen: Schweiz ohne van Pottelberghe (Ersatzgoalie) und Waeber (überzähliger Torhüter). - Länderspiel-Debüts von Wüthrich, Eggenberger und Schmid. - Bertaggia verletzt ausgeschieden. - Schweiz von 56:37 bis 57:04, 57:26 bis 57:49 und von 58:01 bis 58:15 ohne Goalie. - Schüsse: Slowakei 43 (14-15-14); Schweiz 25 (12-3-10). - Powerplay-Ausbeute: Slowakei 2/6; Schweiz 0/2. (ram/sda)

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