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Vancouver Canucks' Kellan Lain (54), Dale Weise (32) and Tom Sestito (29) celebrate a goal against the Edmonton Oilers during first period NHL hockey action in Edmonton, Canada, on Tuesday, Jan. 21, 2014. (AP Photo/The Canadian Press, Jason Franson)

 Keine Lust auf Langeweile

Prügel oder Tore! Dieser NHL-Rookie sorgt immer für Spektakel

Kellan Lain macht keine halben Sachen. Immer wenn er sich für die Vancouver Canucks die Schlittschuhe schnürt, dominiert er anschliessend die Schlagzeilen. Eine verrückte Geschichte aus Nordamerika. 



Nur zwei Sekunden brauchte Rookie Kellan Lain (24) am vergangenen Wochenende, um in seinem ersten NHL-Spiel einen unrühmlichen Rekord zu brechen. Gleich beim Eröffnungsbully geriet der Flügelstürmer der Vancouver Canucks in eine Massenschlägerei.

Der Neuling liess sich nicht lumpen und langte im Zweikampf mit Kevin Westgarth von den Calgary Flames ordentlich zu. Die Quittung: Matchstrafe! So schnell wie kein Bösewicht zuvor zu Beginn seiner NHL-Karriere.

Den Humor nicht verloren

An der Pressekonferenz nach dem Spiel konnte Lain bereits wieder über den Vorfall lachen: «Wir hatten unseren Spass! Einzig meine Eltern haben sich wohl gewünscht, sie hätten mich ein wenig länger auf dem Eis gesehen. Sie sind extra eingeflogen – immerhin waren sie bei meinem Debüt dabei.»

Nach zwei Sekunden in der NHL kassiert Kellan Lain (Nummer 54) bei dieser Massenschlägerei eine Matchstrafe. Video: Youtube/hockeyfights.com

Doch damit nicht genug. Drei Tage nach seinem Blitz-Debüt erhielt der Hitzkopf am Dienstag auswärts gegen die Edmonton Oilers eine zweite Chance.

Und wieder traf Lain ins Schwarze – diesmal sogar regelkonform. Nach fünf Spielminuten ergaunerte er sich einen Rebound und setzte zum ersten Torschuss seiner NHL-Karriere an: Drin das Ding!

Ein Schuss, ein Tor. Kellan Lain bringt den Puck im Kasten der Edmonton Oilers unter. Video: Youtube/Canucks

Ein wichtiger Treffer, die Canucks gewannen das Spiel mit 2:1. Lain feierte mit seinem Team und rief anschliessend seine Eltern an. Denn die waren diesmal zuhause geblieben.

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