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Nino Niederreiter kommt zur Nati – Streit sagt die WM ab



Für die Schlussphase der WM-Vorbereitung mit den Länderspielen gegen Lettland in Genf (Freitag) und Neuenburg (Samstag) hat Nationalcoach Patrick Fischer 28 Akteure aufgeboten. Fest steht: Mark Streit (Philadelphia Flyers) verzichtet auf die WM-Teilnahme.

Dafür gibt Nino Niederreiter im Blick bekannt, dass er nach Russland reisen werde. Der Bündner scheiterte in der ersten Playoff-Runde mit Minnesota in der Nacht auf Montag und soll am nächsten Sonntag in die Schweiz und dann am Dienstag zur Nati stossen.

Das provisorische Schweizer WM-Aufgebot

Tor (3): Reto Berra (Colorado Avalanche/NHL), Robert Mayer (Genève-Servette), Sandro Zurkirchen (Ambri-Piotta).
Verteidigung (9): Eric Blum (Bern), Félicien Du Bois (Davos), Patrick Geering (ZSC Lions), Robin Grossmann (Zug), Romain Loeffel (Genève-Servette), Christian Marti (Lehigh Valley Phantoms/AHL), Noah Schneeberger (Davos), Ramon Untersander (Bern), Yannick Weber (Vancouver Canucks/NHL).
Sturm (16): Andres Ambühl (Davos), Sven Andrighetto (Montreal Canadiens/NHL), Christoph Bertschy (Iowa Wild/AHL), Matthias Bieber (Kloten), Gaetan Haas (Biel), Gregory Hofmann (Lugano), Denis Hollenstein (Kloten), Lino Martschini (Zug), Simon Moser (Bern), Reto Schäppi (ZSC Lions), Tristan Scherwey (Bern), Morris Trachsler (ZSC Lions), Julian Walker (Lugano), Samuel Walser (Davos), Dino Wieser (Davos), Marc Wieser (Davos).

Ursprünglich hoffte das Nationaltrainer-Triumvirat mit Patrick Fischer (Headcoach), Felix Hollenstein und Reto von Arx (Assistenten), diese Woche in Genf schon mit dem kompletten WM-Kader zu trainieren. Noch gibt es aber offene Fragen.

Roman Josi von den Nashville Predators wäre eine willkommene Verstärkung. Nashville lag in den Playoffs um den Stanley Cup vor dem sechsten Spiel (in der Nacht auf Dienstag) gegen Anaheim mit 2:3 Siegen in Rückstand.

Switzerland defender Roman Josi, left, is challenged by Kazakhstan forward Roman Starchenko during the Group B preliminary round match between Switzerland and Kazakhstan at the Ice Hockey World Championship in Minsk, Belarus, Saturday, May 17, 2014. (AP Photo/Darko Bandic)

Kommt Roman Josi als Verstärkung?
Bild: Darko Bandic/AP/KEYSTONE

Zusagen sind nach einer Playoff-Enttäuschung in der NHL keine Selbstverständlichkeit, wie das Beispiel Mark Streit zeigt. Der Berner sagte nach dem Ausscheiden mit den Philadelphia Flyers seine WM-Teilnahme ab. Der Grund: Streit fühlte sich nach den letzten Monaten nicht mehr bereit für eine Weltmeisterschaft. Streit erfreute sich zuletzt einer guten Form. Die Philadelphia Flyers qualifizierten sich dank zweier starker Monate noch für die Playoffs, nachdem der Rückstand auf die Playoff-Plätze zeitweise mehr als zehn Punkte betragen hatte. Streit stand während der letzten zwei Monate der Saison und auch in den sechs Playoff-Partien im Schnitt für die Flyers fast 30 Minuten pro Spiel auf dem Eis.

Toronto Maple Leafs' Colin Greening gets past Philadelphia Flyers' Mark Streit on a breakaway during the third period of an NHL hockey game Wednesday, April 7, 2016 in Philadelphia. The Maple Leafs won 4-3 in overtime. (AP Photo/Tom Mihalek)

Mark Streit mag nicht mehr: Der 38-jährige NHL-Verteidiger spürt die lange Saison und sagt für die WM ab. Bild: AP/FR148949 AP

In Genf trainiert die Schweiz diese Woche mit 28 Akteuren. Neu zum Team stossen am Mittwoch Goalie Reto Berra und Stürmer Julian Walker. Raphael Diaz gesellt sich erst in einer Woche vor dem letzten Vorbereitungsspiel gegen Deutschland zum Team. Inklusive Niederreiter und Josi befinden sich noch 31 Spieler im erweiterten WM-Kader. Mit 25 Akteuren wird die Schweiz am Mittwoch in einer Woche an die Weltmeisterschaft nach Moskau reisen. Zwischen vier und sechs Spieler (je nachdem, ob Niederreiter und Josi kommen) muss Coach Patrick Fischer also noch nach Hause schicken. Für die Vorbereitungswoche in Genf schafften Goalie Luca Boltshauser, Verteidiger Joel Genazzi und Stürmer Luca Cunti den «Cut» nicht mehr. (zap/sda)

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