DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kein Bekenntnis zum Trainer

«Wir wollen Lars Leuenberger nicht verheizen»

SCB-Manager Marc Lüthi hat in der Trainerfrage immer das letzte Wort. Er spricht gegenüber watson Klartext. Auf der Trainerposition muss mit Veränderungen gerechnet werden. 
27.01.2014, 08:59
klaus zaugg

watson: Ist in dieser Woche mit einer erneuten Entlassung des Trainers zu rechnen? 

Marc Lüthi: Wir haben bereits am Sonntag mit einer Analyse der Situation begonnen. Je nach Resultat dieser Analyse werden wir handeln. 

Das tönt nach Veränderung auf der Trainerposition. 

Uns geht es auch darum, Lars Leuenberger nicht zu verheizen. Er hat die Mannschaft nach Antti Törmänen übernommen und uns klar gesagt: Ich will nicht, dass ich zum Cheftrainer ernannt werde. Aber ich mache es für den SC Bern. Ob es einen Trainerwechsel gibt, hängt nun stark von ihm ab. Wenn er zum Schluss kommt, dass er die Situation meistern kann, dann führt er weiterhin die Mannschaft. Wenn er uns sagt, dass er Hilfe braucht, dann werden wir handeln. 

Haben Sie schon mit Harold Kreis gesprochen?

Nein. 

Aber er ist ein Kandidat. 

Wenn wir zum Schluss kommen sollten, dass es einen Wechsel auf der Trainerposition braucht, dann ist er einer der Trainer auf dem Markt. 

Harold Kreis: Steht er bald beim SCB an der Bande.
Harold Kreis: Steht er bald beim SCB an der Bande.Bild: KEYSTONE PHOTOPRESS

Wären die wirtschaftlichen Folgen eines Sturzes in die Abstiegsrunde gravierend? 

Nein, wirtschaftlich wäre es verkraftbar weil wir in unseren Verträgen ein ausgeprägtes Bonus-Malus-System haben. Aber in jedem anderen Bereich wären die Folgen für uns gravierend. Der SCB ist ein Sportunternehmen. Ich hasse es wie die Pest, zu verlieren. 

Hat der grosse SCB in seinen Verträgen sogar an das Verpassen der Playoffs gedacht? 

Ja natürlich. Seit 15 Jahren. Schliesslich ist das bereits allen ausser uns schon passiert. 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Niemann hat «wohl in über 100 Spielen betrogen» – die nächste Episode im Schach-Skandal
Seit seinem Sieg gegen Weltmeister Magnus Carlsen sieht sich der 19-jährige Hans Niemann Betrugsvorwürfen ausgesetzt. Nun hat die grösste Online-Schach-Plattform einen Bericht veröffentlicht, der diese erhärtet.

Der Skandal, der nicht nur die Schachwelt in Atem hält, hat eine neue Wendung genommen. Gemäss einem Bericht von chess.com ist es wahrscheinlich, dass Hans Niemann in über 100 Spielen betrogen hat. Auch wenn es sich bei diesen einzig um Online-Partien handle, bräuchte es auch bei einigen Turnieren am Brett weitere Untersuchungen, heisst es in dem Bericht.

Zur Story