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Der Berner Headcoach Lars Leuenberger beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem SC Bern und den Kloten Flyers am Samstag, 18. Januar 2014, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Kein Bekenntnis zum Trainer

«Wir wollen Lars Leuenberger nicht verheizen»

SCB-Manager Marc Lüthi hat in der Trainerfrage immer das letzte Wort. Er spricht gegenüber watson Klartext. Auf der Trainerposition muss mit Veränderungen gerechnet werden. 



klaus zaugg

watson: Ist in dieser Woche mit einer erneuten Entlassung des Trainers zu rechnen? 

Marc Lüthi: Wir haben bereits am Sonntag mit einer Analyse der Situation begonnen. Je nach Resultat dieser Analyse werden wir handeln. 

Das tönt nach Veränderung auf der Trainerposition. 

Uns geht es auch darum, Lars Leuenberger nicht zu verheizen. Er hat die Mannschaft nach Antti Törmänen übernommen und uns klar gesagt: Ich will nicht, dass ich zum Cheftrainer ernannt werde. Aber ich mache es für den SC Bern. Ob es einen Trainerwechsel gibt, hängt nun stark von ihm ab. Wenn er zum Schluss kommt, dass er die Situation meistern kann, dann führt er weiterhin die Mannschaft. Wenn er uns sagt, dass er Hilfe braucht, dann werden wir handeln. 

Haben Sie schon mit Harold Kreis gesprochen?

Nein. 

Aber er ist ein Kandidat. 

Wenn wir zum Schluss kommen sollten, dass es einen Wechsel auf der Trainerposition braucht, dann ist er einer der Trainer auf dem Markt. 

ZSC Lions Trainer Harold Kreis freut sich nach dem 6. Eishockey Play Off Finalspiel zwischen den ZSC Lions und dem HC Genf-Servette im Hallenstadion in Zuerich, am Donnerstag, 10. April 2008. Die ZSC Lions gewinnen den Schweizermeistertitel 2008. (KEYSTONE/PHOTOPRESS/Alessandro Della Bella)

Harold Kreis: Steht er bald beim SCB an der Bande. Bild: KEYSTONE PHOTOPRESS

Wären die wirtschaftlichen Folgen eines Sturzes in die Abstiegsrunde gravierend? 

Nein, wirtschaftlich wäre es verkraftbar weil wir in unseren Verträgen ein ausgeprägtes Bonus-Malus-System haben. Aber in jedem anderen Bereich wären die Folgen für uns gravierend. Der SCB ist ein Sportunternehmen. Ich hasse es wie die Pest, zu verlieren. 

Hat der grosse SCB in seinen Verträgen sogar an das Verpassen der Playoffs gedacht? 

Ja natürlich. Seit 15 Jahren. Schliesslich ist das bereits allen ausser uns schon passiert. 

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