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Eishockey-WM: Nati-Trainer Cadieux zieht Lehren aus dem Briten-Knorz

epa12965644 Switzerland's head coach Jan Cadieux looks on during the 2026 IIHF Men's Ice Hockey World Championship preliminary round group A game between Switzerland and Latvia, in Zurich, S ...
Jan Cadieux will aus dem Spiel gegen Grossbritannien seine Lehren ziehen. Bild: keystone

«Es gibt keine schlechten Gegner» – Cadieux gewinnt dem Briten-Knorz Positives ab

Zwar tut sich die Schweiz beim 4:1-Sieg gegen Grossbritannien schwerer als erwartet, Cheftrainer Jan Cadieux sieht darin dennoch auch Positives.
22.05.2026, 10:0622.05.2026, 10:06

Vor der Partie verkündete kein Geringerer als Kevin Fiala die Schweizer Startaufstellung. Der Topstürmer der Los Angeles Kings, der sich an den Olympischen Winterspielen im Februar eine Fraktur im linken Unterschenkel zugezogen hatte, reiste am Mittwoch Ortszeit zur Unterstützung spontan in die Schweiz. «Das zeigt, was für eine Mannschaft wir haben, wie sehr es die Spieler schätzen, in diesem Team zu sein», sagte Jan Cadieux.

Die Schweizer taten sich gegen Grossbritannien schwerer als erwartet. «Erstens Hut ab vor den Briten, sie kämpften während 60 Minuten», zollte Cadieux dem designierten Absteiger Respekt. «Es gibt keine schlechten Gegner.» Sie hätten es sich aber schwerer als nötig gemacht. «Jedoch schätze ich solche Abende auch, wir werden daraus lernen.»

Nico Hischier, der Torschütze zum 2:0, sagte: «Diese Partien sind manchmal nicht einfach, vor allem nach einem 9:0 gegen Österreich wie gestern. Wir waren manchmal zu verspielt. Sie haben unglaublich viele Schüsse geblockt, es war schwierig, den Weg zum Tor zu finden. Das Schwierige an solchen Spielen ist, die Geduld zu bewahren.» Dass nach den Schweizer Auftritten jeweils das Lied «W. Nuss vo Bümpliz» durch die Lautsprecher läuft, war ein Vorschlag des Captains der New Jersey Devils. «Ich dachte, damit könnte es noch abgehen, und ich bin nicht enttäuscht.»

Neben Hischier trafen zweimal Nino Niederreiter und Simon Knak. Letztere beiden waren in den ersten vier WM-Spielen torlos geblieben. Damit haben nun mit Ausnahme von Attilio Biasca, der in den ersten beiden Partien als 13. Stürmer keine Sekunde spielte, und Nicolas Baechler, der insgesamt erst während 4:26 Minuten zum Einsatz kam, alle Schweizer Stürmer an diesem Turnier mindestens ein Tor erzielt – Sven Andrighetto und Timo Meier führen die Skorerliste mit je acht Punkten an.

«Als wir diese Mannschaft zusammenstellten, redeten wir darüber, von allen vier Linien Scoring zu benötigen», so Cadieux. «Es ist sehr positiv, dass es bis jetzt aufgeht.» Am Freitag geniessen die Schweizer einen Ruhetag, ehe am Samstag um 16.20 Uhr mit Ungarn der nächste Aussenseiter wartet. (abu/sda)

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