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epa04536185 Switzerland's head coach Glen Hanlon gestures during the ice hockey Gold Medal match of the Arosa Challenge in Arosa, Switzerland, 20 December 2014.  EPA/PATRICK B. KRAEMER

Glen Hanlon coacht sein Team zum Turniersieg. Bild: EPA/KEYSTONE

Partie gedreht

Glen Hanlon bezwingt sein Ex-Team – die Schweizer Nati gewinnt das Turnier von Arosa

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 das Heimturnier in Arosa. Im Final bezwingen sie Weissrussland, das ehemalige Team von Nationaltrainer Glen Hanlon, mit 3:2.

Vor einem Jahr hatten die Schweizer den Final der «Arosa Challenge» gegen die Weissrussen mit 2:3 nach Penaltyschiessen verloren. Nun nahmen sie erfolgreich Revanche. Nach einem 1:2-Rückstand nach 40 Minuten drehten sie die Partie dank zwei Powerplay-Treffern von Inti Pestoni und Denis Hollenstein. Hanlon feierte im ersten Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber damit einen ersten Sieg.

Wie am Vortag gegen Norwegen (3:2 n.V.) war den Schweizern im Mitteldrittel vorübergehend die Kontrolle entglitten. Zwar gingen sie durch Simon Moser, der seinen ersten Treffer seit der Saisonvorbereitung erzielte, in Führung, in der Folge drehten die Weissrussen die Partie aber bis in die 39. Minute. Erst im Schlussdrittel steigerte sich Hanlons Auswahl, die zu einer neuerlichen Wende im Spiel führte.

Simon Moser, right, of Switzerland scores the first goal to the score of 1-0 during the ice hockey Gold Medal Game (Final) of the Arosa Challenge between Switzerland and Belarus, on Saturday, December 20, 2014, in Arosa, Switzerland. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Simon Moser trifft zum 1:0 für die Schweiz. Bild: KEYSTONE

Die Entscheidung fällt im Powerplay

Ein positiver Aspekt im Schweizer Spiel waren die «Special Teams». Fünfmal überstanden die Schweizer eine Strafe schadlos. Und als mit dem ehemaligen Ambri-Verteidiger Wladimir Denissow in der 44. Minute zum dritten Mal ein Weissrusse auf der Strafbank Platz nehmen musste, erzielte Pestoni in Überzahl den Ausgleich.

Und es kam noch besser: Sechs Minuten vor dem Ende musste mit Dimitri Korobow erneut ein Weissrusse auf die Bank, Hollenstein erzielte dabei via den Schlittschuh eines Gegners das 3:2. Der Stürmer hatte bereits am Vortag, am Tag als sein Vater Felix in Kloten durch den ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson ersetzt wurde, den Siegtreffer.

Nicht nur Hollenstein, auch Pestoni hatte am Vortag bereits getroffen (zum 1:0). Das Duo gehörte nicht nur wegen ihrer Tore zu den auffälligsten Spielern im Schweizer Team. (si/cma) 



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    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 21.12.2014 01:09
    Highlight Highlight Gute Leistung der Schweizer im 3. Drittel. Einziger Makel: Severin Blindenbacher. Der Mann sollte ja eigentlich mit seiner Routine Ruhe ausstrahlen. Er ist aber der mit den übelsten Fehlpässen und wenn er gar im Powerplay eingesetzt wird, kann man fast eine Bank machen, dass er die Scheibe an der blauen Linie verliert, resp. durch ein schlampiges Zuspiel dem Gegner auf die Schaufel spielt. Der hat in der Nati noch nie gut gespielt, wird aber von jedem Trainer immer wieder aufgeboten.

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