Sport
Eishockey

Glen Hanlon bezwingt sein Ex-Team – die Schweizer Nati gewinnt das Turnier von Arosa

Glen Hanlon coacht sein Team zum Turniersieg.
Glen Hanlon coacht sein Team zum Turniersieg.Bild: EPA/KEYSTONE
Partie gedreht

Glen Hanlon bezwingt sein Ex-Team – die Schweizer Nati gewinnt das Turnier von Arosa

Das Schweizer Eishockey-Nationalteam gewinnt zum zweiten Mal nach 2012 das Heimturnier in Arosa. Im Final bezwingen sie Weissrussland, das ehemalige Team von Nationaltrainer Glen Hanlon, mit 3:2.
20.12.2014, 18:4120.12.2014, 18:41

Vor einem Jahr hatten die Schweizer den Final der «Arosa Challenge» gegen die Weissrussen mit 2:3 nach Penaltyschiessen verloren. Nun nahmen sie erfolgreich Revanche. Nach einem 1:2-Rückstand nach 40 Minuten drehten sie die Partie dank zwei Powerplay-Treffern von Inti Pestoni und Denis Hollenstein. Hanlon feierte im ersten Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber damit einen ersten Sieg.

Wie am Vortag gegen Norwegen (3:2 n.V.) war den Schweizern im Mitteldrittel vorübergehend die Kontrolle entglitten. Zwar gingen sie durch Simon Moser, der seinen ersten Treffer seit der Saisonvorbereitung erzielte, in Führung, in der Folge drehten die Weissrussen die Partie aber bis in die 39. Minute. Erst im Schlussdrittel steigerte sich Hanlons Auswahl, die zu einer neuerlichen Wende im Spiel führte.

Simon Moser trifft zum 1:0 für die Schweiz.
Simon Moser trifft zum 1:0 für die Schweiz.Bild: KEYSTONE

Die Entscheidung fällt im Powerplay

Ein positiver Aspekt im Schweizer Spiel waren die «Special Teams». Fünfmal überstanden die Schweizer eine Strafe schadlos. Und als mit dem ehemaligen Ambri-Verteidiger Wladimir Denissow in der 44. Minute zum dritten Mal ein Weissrusse auf der Strafbank Platz nehmen musste, erzielte Pestoni in Überzahl den Ausgleich.

Mehr zum Thema

Und es kam noch besser: Sechs Minuten vor dem Ende musste mit Dimitri Korobow erneut ein Weissrusse auf die Bank, Hollenstein erzielte dabei via den Schlittschuh eines Gegners das 3:2. Der Stürmer hatte bereits am Vortag, am Tag als sein Vater Felix in Kloten durch den ehemaligen Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson ersetzt wurde, den Siegtreffer.

Nicht nur Hollenstein, auch Pestoni hatte am Vortag bereits getroffen (zum 1:0). Das Duo gehörte nicht nur wegen ihrer Tore zu den auffälligsten Spielern im Schweizer Team. (si/cma) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Der Schlossherr als Gärtner: Verbandsportdirektor Lars Weibel wird Sportchef in Ambri
Der verrückteste «Bürogeneral-Transfer» der Geschichte. Verbandssportdirektor Lars Weibel wird Sportchef in Ambri. Offiziell ab 1. Juni. Das bedeutet: eine neue Ära beim Verband und ein Kulturschock für Ambri. Der Wechsel sollte sofort und nicht erst am 1. Juni erfolgen.
Früher, als Paolo Duca noch Sportdirektor in Ambri war, hat er einmal über seine Arbeit gesagt: «Es ist ein ständiger Kampf. Wir haben nur eine Chance, wenn alle jeden Tag alles geben. Diese Kultur, diese Leidenschaft muss tagtäglich gepflegt und vorgelebt werden. Das Aushandeln von Verträgen und Transfers ist nur ein Teil dieser Arbeit. Noch wichtiger ist es, täglich dabei zu sein, Gespräche zu führen, zu motivieren oder auch mal zu intervenieren.»
Zur Story