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Champions Hockey League, 1/8-Finals, Hinspiele

Kuopio – Fribourg 1:1 (0:0,1:0,0:1)
Bern – Jyväskylä 3:2 (0:2,3:0,0:0)
Lugano – ZSC 3:2 (1:2,2:0,0:0)

Rückspiele am 8. bzw. 9. November (ZSC – Lugano)

Zurich's Morris Trachsler, Severin Blindenbacher, Lugano’s Maxim Lapierre, Ryan Gardner and Zurich's goalkeeper Lukas Flueeler, from left, fight for the puck during a Champions Hockey League round of 16 match between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Tuesday, November 1, 2016, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Lugnao und Ryan Gardner (Mitte) obsiegten im CHL-Duell gegen die ZSC Lions. Bild: TI-PRESS

Lugano dreht CHL-Duell gegen ZSC – Bern macht Katastrophen-Start wett

In der Champions Hockey League gewinnt der HC Lugano das Achtelfinal-Duell gegen die ZSC Lions 3:2. Der SC Bern startet gegen Jyväskylä desaströs, erwacht dann aber aus dem Tiefschlaf. Fribourg holt sich in Kuopio ein Unentschieden.



» Hier gibt es den Liveticker zum nachlesen!

Lugano – ZSC 3:2

In der Resega zeigten die Zürcher zu Beginn, warum sie im Schweizer Achtelfinal zu favorisieren sind: Der NLA-Leader agierte mit mehr Tempo und führte nach einem Doppelschlag durch David Rundblad und Roman Wick nach 13 Minuten durchaus verdient.

Zurich's David Rundblad, left, celebrates the 0-1  goal during a Champions Hockey League round of 16 match between Switzerland's HC Lugano and ZSC Lions, on Tuesday, November 1, 2016, in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

David Rundblad (hinten) freut sich über das erste Zürcher Tor. Bild: TI-PRESS

Die Luganesi liessen sich dadurch aber nicht unterkriegen, was auch nicht zu diesem «Derby» gepasst hätte. Die Intensitätssteigerung zahlte sich in regelmässigen Abständen aus. Kurz vor der ersten Pause gelang Gregory Hoffmann der Anschlusstreffer, in der 25. Minute glich Alessandro Chiesa aus und in der 29. Minute brachte Linus Klasen den HCL erstmals in Führung.

So war es nun wieder am ZSC, zu reagieren und die Zürcher blieben dran, kamen im Schlussdrittel regelmässig zu Chancen, Elvis Merzlikins bezwingen konnten sie aber nicht. Die Tessiner vermochten ebenfalls, gelegentlich Akzente zu setzen, doch Tore fielen bis zur Schlusssirene auf beiden Seiten nicht – es geht also mit einer sehr spannenden Ausgangslage ins Rückspiel, das am 9. November im Hallenstadion stattfinden wird.

Kuopio – Fribourg 1:1

Bei Fribourg war gegen KalPa Kuopio Dennis Saikkonen der beste Mann auf dem Eis. Der finnische Goalie, in der Meisterschaft meist nur Ersatz hinter Benjamin Conz, hielt die ersten 20 Schüsse auf sein Tor, trotz teils hochkarätigen Chancen der Gastgeber. Erst Ende des zweiten Drittels brachte Jesse Mankinen die Finnen verdientermassen in Führung.

Le gardien fribourgeois Dennis Saikkonen, fete la victoire lors de la rencotre des 1/8-finale de la Coupe Suisse de hockey sur glace, entre le HC Fribourg-Gotteron et les ZSC Lions ce mercredi 26 octobre 2016 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der beste Fribourg-Spieler: Dennis Saikkonen. Bild: KEYSTONE

Die Leistung der Vorderleute von Saikkonen liess zu wünschen übrig. Die Freiburger fanden kein Mittel, um wirklich Gefahr zu erzeugen. KalPa war besser, spielte aber zu umständlich, um den Vorsprung zu erhöhen und liess im Schlussdrittel ohne Grund plötzlich nach. Fribourg nutzte das, wenn auch etwas glücklich: Rathgeb schaufelte den Puck vor das Tor, wo Julien Sprunger das glückliche 1:1 erzielte, mit dem Gottéron die Heimreise antrat.

Bern – Jyväskylä 3:2

Die Berner starteten so heiss in die Partie, als hätten sie die ganze Matchvorbereitung im Tiefkühlraum der Heimarena gemacht. Die Finnen nutzten das eiskalt (haha!) aus und führten nach zwei Powerplay-Treffern nach nur 5 Minuten 2:0. Dies schien die «Mutzen» einigermassen geweckt zu haben, sie begannen den 12. der finnischen Meisterschaft nun ernst zu nehmen.

Nach und nach wurde der SCB seiner Favoritenrolle gerecht und ab der 29. Minute «räbelte» es plötzlich: 28:09, päng!, 1:2 Ryan Lasch. 28:40, päng!, 2:2 Simon Moser. 31:26, päng!, 3:2 Mark Arcobello. So schnell kann's manchmal gehen – die Partie wurde innert etwas mehr als drei Minuten auf den Kopf gestellt.

Bern's Ramon Untersander, Mark Arcobello, Simon Moser and Andrew Ebbett, from left, celebrate during a Champions Hockey League round of 16 match between Switzerland's SC Bern and Finland's JYP Jyvaeskylae, at the Postfinance Arena in Bern, Switzerland, Tuesday, November 1, 2016. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die SCB-Torschützen Mark Arcobello (2.v.l.) und Simon Moser (3.v.l.) mit ihren Kollegen Ramon Untersander (l.) und Andrew Ebbett. Bild: KEYSTONE

In der Folge waren die Berner plötzlich zufrieden und mussten nicht mehr – die Finnen dagegen konnten nicht mehr. So war die Partie mehrheitlich zum Dahinplätschern verdammt und endete mit dem 3:2.

(drd/sda)

Die Telegramme

Lugano - ZSC Lions 3:2 (1:2, 2:0, 0:0)
5439 Zuschauer. - SR Harnebring/Ohlund (SWE), Castelli/Obwegeser.
Tore: 13. (12:55) Rundblad 0:1. 14. (13:12) Wick 0:2. 20. (19:30) Hofmann (Bürgler, Brunner) 1:2. 25. Chiesa (Sondell, Zackrisson) 2:2. 29. Klasen (Zackrisson) 3:2.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
Lugano: Merzlikins; Chiesa, Wilson; Hirschi, Sondell; Vauclair, Ulmer; Sartori; Lapierre, Zackrisson, Bertaggia; Bürgler, Martensson, Klasen; Brunner, Morini, Hofmann; Walker, Gardner, Reuille.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Marti; Rundblad, Geering; Seger, Guetta; Siegenthaler; Wick, Sjögren, Herzog; Nilsson, Shannon, Kenins; Chris Baltisberger, Trachsler, Bachofner; Bärtschi, Schäppi, Miranda.
Bemerkungen: Lugano ohne Furrer, Fontana und Sannitz, die ZSC Lions ohne Thoresen, Cunti, Hächler, Suter, Karrer und Diem (alle verletzt). Flüeler hält Penalty von Lapierre (39.). Pfostenschüsse: Martensson (45.), Trachsler (55.)

KalPa Kuopio - Fribourg-Gottéron 1:1 (0:0, 1:0, 0:1)
2169 Zuschauer. - SR Hejduk/Hribik (CZE), Neva/Sormunen (FIN).
Tore: 38. Mankinen (Riikola/Ausschluss Chavaillaz) 1:0. 56. Sprunger (Rathgeb, Mottet) 1:1.
Strafen: 3mal gegen Kuopio, 7mal 2 Minuten gegen Fribourg. KalPa Kuopio: Godla; Timonen, Leskinen; Mikkola, Lukka; Riikola, Sopänen; Piipponen, Ruuskanen; Keränen, Ruuttuu, Rissanen; Jokinen, Sebok, Mankinen; Junnila, Mutanen; Myttynen; Pitkänen, Nuutinen.
Fribourg-Gottéron: Saikkonen; Picard, Rathgeb; Stalder, Leeger; Maret, Chavaillaz; Fuchs, Chiquet; Bykow, Sprunger, Mottet; Neukom, Neuenschwander, Rivera; Gustafsson, Schmutz, Mauldin; Marchon.
Bemerkungen: Fribourg ohne Cervenka, Abplanalp, Ritola, Kienzle, Schilt, Fritsche (alle verletzt) und Conz (Ersatzgoalie). Pfostenschuss: Neukom (47.).

Bern - JYP Jyväskylä 3:2 (0:2, 3:0, 0:0)
13'660 Zuschauer. - SR Gebei (HUN)/Pesina (CZE), Kaderli/Kovacs.
Tore: 3. Suomela (Tuppurainen, Nattinen/Ausschluss Jobin) 0:1. 5. Niku (Hytönen/Ausschluss Plüss) 0:2. 29. (28:09) Lasch 1:2. 29. (28:40) Moser (Rüfenacht, Arcobello) 2:2. 32. Arcobello (Noreau, Ebbett) 3:2.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen Jyväskylä.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Jobin, Kamerzin; Krueger, Kreis; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Lasch, Plüss, Scherwey; Bodenmann, Ebbett, Randegger; Berger, Macenauer, Müller; Ebbett, Bodenmann, Kamerzin.
JYP Jyväskylä: Tuokkola; Vaimio, Pulli; Yonkman, Niku; Vaakanainen, Kalteva; Kuukka; Hotakainen, Pihlman, Kolehmainen; Hytönen, Tavi, Turkulainen; Rooba, Kanninen, Salmio; Suomela, Tuppurainen, Nättinen.
Bemerkungen: Bern ohne Hischier und Reichert, Jyväskylä ohne Louhivaara (alle verletzt).

Schweizer Trikots in der Champions Hockey League

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Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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