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ZSC Lions verlieren zum sechsten Mal in Folge – nur Genf mit Heimsieg

Frust bei den Lions nach der erneuten Niederlage beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano in der Swiss Life Arena in Zuerich am Samstag, 21. Janu ...
Zum sechsten Mal in Folge gehen die ZSC Lions als Verlierer vom Eis.Bild: keystone

ZSC Lions verlieren zum sechsten Mal in Folge – nur Genf mit Heimsieg

Die ZSC Lions stecken in einer tiefen Krise. Das 2:3 nach Penaltyschiessen gegen Lugano ist die sechste Niederlage in Folge.
21.01.2023, 22:58
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Zürich – Lugano 2:3 n.P.

Den ZSC Lions läuft es nach dem vorzeitigen Trainerwechsel zu Marc Crawford überhaupt nicht mehr. Gegen Lugano, das noch um einen Platz in den Vor-Playoffs kämpft, führte man 2:1, ehe Markus Granlund für die Wende sorgte. Der Finne glich in seinem zweiten Spiel nach einer Verletzungspause aus und versenkte den 22. (!) und entscheidenden Penalty zum Auswärtssieg.

Luganos Daniel Carr jubelt nach seinem Tor zum 0-1 beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem HC Lugano in der Swiss Life Arena in Zuerich am Samstag, 21. Ja ...
Daniel Carr bejubelt seinen Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 für Lugano.Bild: keystone

ZSC Lions - Lugano 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:0) n.P.
12'000 Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Wolf/Urfer.
Tore: 7. Carr (Marco Müller/Unterzahltor!) 0:1. 22. Hollenstein (Geering) 1:1. 26. Bodenmann (Wallmark/Powerplaytor) 2:1. 37. Granlund (Klok, Thürkauf/Powerplaytor) 2:2.
Penaltyschiessen: Carr -, Bodenmann -; Fazzini -, Wallmark -; Granlund -, Azevedo -; Connolly -, Andrighetto -; Müller -, Hollenstein -; Texier 1:0, Arcobello 1:1; Texier -, Arcobello -; Wallmark -, Carr -; Lammikko -, Klok -; Kukan -, Connolly -; Hollenstein -, Granlund 1:2.
Strafen: je 5mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Wallmark; Connolly.
ZSC Lions: Hrubec; Trutmann, Lehtonen; Kukan, Geering; Weber, Phil Baltisberger; Guebey; Andrighetto, Lammikko, Hollenstein; Bodenmann, Azevedo, Wallmark; Riedi, Texier, Schäppi; Sopa, Sigrist, Bachofner; Chris Baltisberger.
Lugano: Schlegel; Alatalo, Klok; Riva, Mirco Müller; Villa, Wolf; Näser; Carr, Marco Müller, Granlund; Connolly, Arcobello, Morini; Fazzini, Thürkauf, Josephs; Walker, Herburger, Zanetti; Gerber.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Marti, Waeber (beide verletzt) und Roe (überzähliger Ausländer), Lugano ohne Andersson, Guerra (beide krank), Vedova (verletzt) und Koskinen (überzähliger Ausländer).

Fribourg – Zug 1:2 n.P.

Der in der Meisterschaft bisher enttäuschende Meister Zug wahrt sich seine Chance auf den 6. Platz und die direkte Qualifikation für die Playoff-Viertelfinals mit zwei Siegen innert 24 Stunden gegen den direkten Konkurrenten Fribourg-Gottéron. Das Heimteam führte in Freiburg nach Ryan Gundersons 1:0 bis zur zweitletzten Minute, ehe Christian Djoos bei sechs gegen vier Feldspielern ausglich. Im Penaltyschiessen trafen gleich drei Zuger.

Gotterons Samuel Walser, links, und Zugs Dominik Schlumpf in Aktion, hinter dem Tor von Zugs Torhueter Luca Hollenstein, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem HC Fribourg G ...
Samuel Walser (links) im Zweikampf mit Dominik Schlumpf. Bild: keystone

Fribourg-Gottéron - Zug 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0) n.P.
9009 Zuschauer.
SR Piechaczek (GER)/Urban (AUT), Obwegeser/Burgy.
Tore: 18. Gunderson (Desharnais/bei 5 gegen 3) 1:0. 59. Djoos (Kovar/Powerplaytor) 1:1 (ohne Torhüter).
Penaltyschiessen: Bertschy -, Senteler 0:1; Rask 1:1, Martschini 1:2; Sörensen -, Kovar 1:3; Desharnais -.
Strafen: 2mal 2 plus 5 Minuten (Jörg) plus Spieldauer (Jörg) gegen Fribourg-Gottéron, 6mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Desharnais; Kovar.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Gunderson, Chavaillaz; Seiler, Jecker; Sutter, Dufner; Bertschy, Rask, Schmid; Mottet, Desharnais, Kuokkanen; Marchon, Walser, Jörg; Sprunger, De la Rose, Sörensen; Bykov.
Zug: Hollenstein; Gross, Djoos; Schlumpf, Almquist; Kreis, Geisser; Nussbaumer; Martschini, Kovar, Herzog; Simion, Senteler, Cehlarik; Klingberg, Zehnder, Allenspach; Abdelkader, Leuenberger, Suri; Muggli.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Berra, Diaz und Vainio (alle verletzt), Zug ohne Hansson, Hofmann (beide verletzt), O'Neill und Stadler (beide krank). Zug von 57:37 bis 58:25 ohne Torhüter.

Servette – Biel 4:1

Genève-Servette gewinnt auch den zweiten Spitzenkampf gegen Biel innerhalb von 24 Stunden. Nach dem 4:1-Sieg führen die Genfer die Tabelle mit fünf Punkten Vorsprung an.

Linus Omark, der bereits am Freitag in der Verlängerung den Siegtreffer markiert hatte, brachte Servette mit einem Doppelschlag im Startdrittel mit 2:0 auf Kurs. Danach kontrollierte Servette das Spiel über weite Strecken und darf sich nun gute Hoffnungen auf den Qualifikationssieg machen.

Les joueurs genevois laissent eclater leur joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le EHC Bienne, ce samedi 21 janvier 2023 ...
Die Genfer-Spieler bejubeln einen Treffer.Bild: keystone

Genève-Servette - Biel 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)
7135 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Steenstra (CAN)/Huguet.
Tore: 15. Omark (Hartikainen) 1:0. 17. Omark (Auvitu, Richard) 2:0. 39. Sallinen (Rajala) 2:1. 52. Miranda (Pouliot) 3:1. 59. Praplan (Jooris, Omark) 4:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 2mal 2 Minuten gegen Biel.
PostFinance-Topskorer: Winnik; Hofer.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Tömmernes; Chanton, Auvitu; Völlmin, Le Coultre; Maurer; Miranda, Pouliot, Winnik; Hartikainen, Jooris, Omark; Praplan, Richard, Rod; Antonietti, Smirnovs, Bertaggia; Berthon.
Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Delémont, Grossmann; Yakovenko, Stampfli; Schneeberger; Kessler, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Froidevaux, Schläpfer, Tanner; Bärtschi.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Filppula, Jacquemet und Vatanen (alle verletzt), Biel ohne Forster, Hischier (beide verletzt) und Sheahan (überzähliger Ausländer). Biel von 57:43 bis 58:36 ohne Torhüter.

Kloten – Ambri 3:4 n.P.

Der Aufsteiger Kloten spielt eine überraschend gute Saison und liegt deutlich vor dem Spengler-Cup-Sieger Ambri-Piotta. Die Zürcher Unterländer sind aber ein Lieblingsgegner der Tessiner. Nach der 2:3-Niederlage am Freitag zuhause rückten die Biancoblu die Verhältnisse wieder zurecht und holte den 14. Sieg in den letzten 16 Spielen gegen Kloten. Angesichts einer 3:1-Führung nach zwei Dritteln hätten es drei Punkte sein müssen, dank der beiden Ausländer Alex Formenton und Tim Heed blieben im Penaltyschiessen wenigstens deren zwei.

EHC Kloten Torhueter Juha Metsola waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 21. Januar 2023, in Kloten. (KEYSTONE/Patri ...
Juha Metsola musste den Puck nicht nur einmal aus dem Netz holen.Bild: keystone

Kloten - Ambri-Piotta 3:4 (1:2, 0:1, 2:0, 0:0) n.P.
6678 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Moschen (ITA), Stalder/Meusy
Tore: 2. Spacek (Pestoni) 0:1. 5. Faille (Reinbacher) 1:1. 16. Grassi 1:2. 27. Virtanen 1:3. 44. Ang (Ruotsalainen, Randegger/Unterzahltor!) 2:3. 55. Kellenberger (Faille, Meyer) 3:3.
Penaltyschiessen: Heed -, Ruotsalainen -; Formenton 0:1, Derungs -; Bürgler -, Ekestahl-Jonsson 1:1; Chlapik -, Simic -; Pestoni -, Ang -; Ekestahl-Jonsson -, Heed 1:2.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Ang; Spacek.
Kloten: Metsola; Reinbacher, Kellenberger; Ekestahl-Jonsson, Randegger; Nodari, Steiner; Kindschi, Peltonen; Ang, Ruotsalainen, Derungs; Simic, Faille, Marchon; Meyer, Lindemann, Schreiber; Obrist, Ness, Loosli.
Ambri-Piotta: Conz; Heed, Burren; Virtanen, Fischer; Fohrler, Zaccheo Dotti; Zündel; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Pestoni, Spacek, Chlapik; Eggenberger, McMillan, Formenton; Trisconi, Grassi, Zwerger; Hofer.
Bemerkungen: Kloten ohne Dostoinov, Riesen, Schmaltz (alle verletzt), Aaltonen, Bougro und Capaul (alle krank), Ambri-Piotta ohne Kostner (verletzt) und Juvonen (überzähliger Ausländer).

Langnau – Lausanne 4:5 n.V.

Die SCL Tigers vergaben in den beiden Spielen gegen den Zweitletzten Lausanne eine gute Chance, im Kampf um den 10. Platz - und gegen den Fall ins Playout - Boden gutzumachen. Nach dem klaren 0:5 auswärts, führten die Emmentaler zuhause in der 57. Minute 4:3, ehe Joel Genazzi mit seinem erst zweiten Saisontor für die Waadtländer ausglich. Nach gut zwei Minuten der Verlängerung sorgte Michael Raffl dafür, dass das ebenso ambitionierte wie enttäuschende Lausanne erstmals seit Mitte Dezember zwei Spiele in Folge gewann.

Tigers Postfinance Topscorer Marc Michaelis, links, im erzielt das 2:2 gegen Lausannes Goalie Eetu Laurikainen, und Martin Gernat, Mitte, waehrend dem Qualifikations-Spiel der National League, zwische ...
Langnaus Topscorer Marc Michaelis trifft zum 2:2.Bild: keystone

SCL Tigers - Lausanne 4:5 (1:1, 1:2, 2:1, 0:1) n.V.
5151 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Altmann/Gurtner.
Tore: 5. Riat (Sekac) 0:1. 19. Pesonen (Michaelis, Eakin) 1:1. 32. Bozon 1:2. 34. Michaelis (Eakin, Pesonen) 2:2. 39. Kenins (Gernat) 2:3. 47. Weibel (Lepistö/Powerplaytor) 3:3. 52. Saarela (Rohrbach) 4:3. 57. Genazzi (Riat/Powerplaytor) 4:4. 63. Raffl 4:5.
Strafen: je 4mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Sekac.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Schilt; Saarijärvi, Grossniklaus; Guggenheim, Zryd; Erni; Pesonen, Eakin, Michaelis; Rohrbach, Schmutz, Saarela; Lapinskis, Diem, Douay; Berger, Neuenschwander, Weibel; Sturny.
Lausanne: Laurikainen; Frick, Gernat; Glauser, Genazzi; Sidler, Jelovac; Holdener, Marti; Bozon, Jäger, Raffl; Hügli, Maillard, Pedretti; Kenins, Audette, Salomäki; Riat, Fuchs, Sekac.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Salzgeber (krank), Lausanne ohne Almond, Emmerton, Heldner, Krakauskas (alle verletzt), Kovacs und Panik (beide überzählige Ausländer).

(mom/sda)

Tabelle

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quelle: keystone / salvatore di nolfi
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