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Sport
Eishockey

National League: Kloten gewinnt Derby, Zug verliert in Langnau

ZSC Lions Stuermer Willy Riedi gegen EHC Kloten Stuermer Dario Meyer waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und den ZSC Lions am Samstag, 22. Oktober 20 ...
Es ging hitzig zu und her im ersten Zürcher Derby der Saison.Bild: keystone

Kloten gewinnt hitziges Derby – Zug verliert in Langnau – Bern schlägt Ambri

Gleich drei Underdogs verblüffen in den Spielen vom Samstag: Lugano düpiert die Rapperswil-Jona Lakers mit 6:3, Schlusslicht Kloten gewinnt das Zürcher Derby gegen die ZSC Lions mit 2:1 und die SCL Tigers bezwingen Meister Zug mit 3:1.
22.10.2022, 23:58

Kloten – Zürich 2:1

Klotens finnischer Center Miro Aaltonen (57.) erzielte im Finish mit seinem vierten Saisontor den Siegtreffer zum 2:1 für den Underdog Kloten im Derby gegen die ZSC Lions. Auch die anderen Tore durch Dario Meyer in Überzahl (46.) für Kloten und Alexandre Texier (55.) für die Gäste fielen erst im Schlussdrittel. Dafür waren schon im ersten Drittel die Emotionen mit mehreren Scharmützeln hochgekocht.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Doch die Tore liessen auf sich warten, zumal Ex-Nationalstürmer Simon Bodenmann für die ZSC Lions zwei hochkarätige Möglichkeiten zur Skore-Eröffnung vergab. Einmal parierte Klotens Keeper Juha Metsola bravourös. Zudem traf Lions-Stürmer Willy Riedi im Finish des Mitteldrittels nur den Pfosten. Am Ende brachte das bissige Kloten den dritten Sieg aus den letzten fünf Spielen unter Dach und Fach.

Bereits die zwei letzten Direktduelle davor in Klotens Abstiegs-Saison hatten die Zürcher Unterländer Ende 2017 und 2018 gewinnen können. Bei den Lions stand für einmal wieder Ludovic Waeber zwischen den Pfosten. Anstelle von Goalie Simon Hrubec spielte der von einer Verletzung zurückgekehrte Justin Azevedo als sechster Import bei den Lions.

Die Fans des EHC Kloten feiern den 2-1 Sieg mit Pyros nach dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und den ZSC Lions am Samstag, 22. Oktober 2022, in Kloten. (KEY ...
Bild: keystone

Kloten - ZSC Lions 2:1 (0:0, 0:0, 2:1)
7312 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Ruprecht, Burgy/Gnemmi
Tore: 46. Meyer (Ang/Powerplaytor) 1:0. 55. Texier (Riedi) 1:1. 57. Aaltonen (Ruotsalainen, Meyer) 2:1.
Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Kloten, 8mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Ang; Lammikko.
Kloten: Metsola; Kellenberger, Reinbacher; Capaul, Kindschi; Steiner, Randegger; Deussen; Ruotsalainen, Aaltonen, Meyer; Ang, Faille, Marchon; Simic, Lindemann, Spiller; Obrist, Ness, Altorfer; Schreiber.
ZSC Lions: Waeber; Weber, Lehtonen; Kukan, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Guebey; Texier, Wallmark, Andrighetto; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Azevedo, Roe, Bachofner; Chris Baltisberger, Sigrist, Riedi; Sopa.
Bemerkungen: Kloten ohne Ekestahl-Jonsson, Peltonen und Schmaltz (alle verletzt), ZSC Lions ohne Diem, Schäppi (beide verletzt) und Hrubec (überzähliger Ausländer). ZSC Lions von 57:47 bis 59:45 ohne Torhüter.

Bern – Ambri 4:3nV

Verteidiger Ramon Untersander entschied die Partie gegen Ambri mit seinem Overtime-Treffer zum 4:3 und sorgte damit für den ersten SCB-Sieg gegen die Leventiner seit einem Jahr. Bern kehrte damit nach zwei Niederlagen zum Siegen zurück, während Ambri die vierte Niederlage aus den letzten fünf Spielen kassierte.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Immerhin konnten die Leventiner dreimal ausgleichen. Das 3:3 zum Punktgewinn realisierte der frühere SCB-Stürmer André Heim. Mit Inti Pestoni traf ein anderer Ex-Berner zum 2:2-Ausgleich für die Gäste. Chris DiDomenico, der am Vorabend in Zug (2:3 n.P.) zweimal für Bern getroffen hatte, war am Samstag gegen Ambri erneut eine wichtige Figur für den SCB. Er bereitete zwei der vier Tore vor.

Bern - Ambri-Piotta 4:3 (1:1, 1:1, 1:1, 1:0) n.V.
14825 Zuschauer. - SR Borga/Hürlimann, Fuchs/Urfer.
Tore: 4. Kahun (Bader, Goloubef) 1:0. 11. Kneubuehler (Bürgler, Heed) 1:1. 22. Lindberg (DiDomenico) 2:1. 31. Pestoni (Spacek, Hofer) 2:2. 50. Moser (DiDomenico) 3:2. 59. Heim (Pestoni) 3:3 (ohne Torhüter). 62. Untersander (Sceviour, Lindberg) 4:3.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta.
PostFinance-Topskorer: DiDomenico; Spacek.
Bern: Philip Wüthrich; Untersander, Gelinas; Loeffel, Zgraggen; Goloubef, Colin Gerber; Pinana; Vermin, Lindberg, Moser; DiDomenico, Kahun, Scherwey; Bader, Sceviour, Bärtschi; Fahrni, Baumgartner, Ritzmann.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Isacco Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Dario Wüthrich; Bürgler, Heim, Kneubuehler; Zwerger, Chlapik, McMillan; Grassi, Kostner, Trisconi; Pestoni, Spacek, Marchand; Hofer.
Bemerkungen: Bern ohne Beat Gerber, Mika Henauer, Lehmann und Ryser (alle verletzt), Ambri-Piotta ohne Zaccheo Dotti (krank). Ambri-Piotta von 57:28 bis 58:23 ohne Torhüter.

Langnau – Zug 3:1

SCL Tigers verblüffen mit einem 3:1-Sieg gegen Meister Zug. Bereits im ersten Saisonduell in Zug hatte Langnau 2:0 und 3:1 geführt, dann aber noch mit 3:5 den Kürzeren gezogen. Diesmal zogen es die kaltblütigen Tigers dank seiner drei finnischer Torschützen (Pesonen, Saarela, Lepistö) durch. Für die Tigers war es der dritte Sieg aus den letzten vier Spielen.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

SCL Tigers - Zug 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)
5031 Zuschauer. - SR Hebeisen/Mollard, Huguet/Wolf.
Tore: 14. Pesonen (Zryd) 1:0. 18. Saarela (Sturny) 2:0. 56. Simion (Kovar, Herzog) 2:1. 59. Lepistö 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 3mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Pesonen; Kovar.
SCL Tigers: Boltshauser; Lepistö, Schilt; Saarijärvi, Grossniklaus; Zryd, Guggenheim; Cadonau, Erni; Lapinskis, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Saarela, Douay; Sturny, Schmutz, Weibel; Berger, Neuenschwander, Aeschlimann.
Zug: Hollenstein; Schlumpf, Djoos; Hansson, Kreis; Geisser, Gross; Stadler; Simion, Kovar, Cehlarik; Klingberg, O'Neill, Hofmann; Martschini, Senteler, Herzog; Zehnder, Leuenberger, Allenspach; De Nisco.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Huguenin, Petrini (beide krank), Diem und Salzgeber (beide verletzt), Zug ohne Suri (verletzt). Zug von 58:01 bis 58:25, 59:02 bis 59:09 und ab 59:16 ohne Torhüter.

Lausanne – Davos 4:5nP

Der HC Davos stoppte mit einem 5:4-Erfolg nach Penaltyschiessen in Lausanne eine Negativserie von drei Spielen. Enzo Corvi war im Penaltyschiessen als Doppeltorschütze der Matchwinner.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Die unterlegenen Waadtländer holten zwar einen 2:4-Rückstand auf, kassierten am Ende aber die vierte aufeinanderfolgende Niederlage. Lausanne hat in der noch jungen Saison aber bereits einmal fünf Mal in Folge verloren. Die Lage für Lausanne-Trainer John Fust dürfte langsam ungemütlich werden.

Davos' forward Enzo Corvi, centre, celebrates his winner goal with teammates, during a shootout session at the National League regular season game of the Swiss Championship between Lausanne HC and HC  ...
Bild: keystone

Fribourg – Ajoie 5:2

Fribourg-Gottéron geriet beim 5:2-Sieg über Ajoie zweimal kurz in Bedrängnis, als der Kanadier Philip-Michael Devos zweimal verkürzte. Am Ende realisierte aber Gottéron den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen. Fünf verschiedene Spieler waren für das Heimteam erfolgreich.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Fribourg-Gottéron - Ajoie 5:2 (2:0, 0:0, 3:2)
9009 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Altmann/Meusy.
Tore: 2. Rask 1:0. 15. Jecker (Sutter, Desharnais) 2:0. 42. Devos (Brennan, Pilet) 2:1. 44. Dufner (Kuokkanen, Schmid) 3:1. 51. Devos (Hazen/Powerplaytor) 3:2. 58. Desharnais (Bertschy, Gunderson) 4:2 (ins leere Tor). 60. (59:33) Bertschy 5:2 (ins leere Tor).
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 2mal 2 Minuten gegen Ajoie.
PostFinance-Topskorer: Kuokkanen; Devos.
Fribourg-Gottéron: Hughes; Sutter, Jecker; Gunderson, Dufner; Diaz, Vainio; Chavaillaz; Sprunger, Desharnais, Mottet; Bykov, Walser, Jörg; Marchon, Rask, Sörensen; Bertschy, Schmid, Kuokkanen; Rossi.
Ajoie: Wolf; Fey, Pilet; Thiry, Brennan; Birbaum, Hauert; Pouilly; Hazen, Devos, Bakos; Asselin, Gauthier, Bozon; Sciaroni, Frossard, Vouillamoz; Arnold, Macquat, Schmutz; Kohler.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Berra, Binias und Jobin (alle verletzt), Ajoie ohne Derungs, Garessus, Huber (alle verletzt) und Gauthier-Leduc (überzähliger Ausländer). Ajoie von 55:51 bis 57:23, 57:42 bis 57:47 und 57:57 bis 59:33 ohne Torhüter.

Lugano – Rapperswil 6:3

Lugano steigerte sich gegen die Rapperswil-Jona Lakers ab dem Finish des Mitteldrittels von einem 1:2-Rückstand zu einem 6:3-Sieg. Im 14. Saisonspiel gelang Luganos renommierten amerikanischem Stürmer Mark Arcobello der Befreiungsschlag. Innerhalb von vier Minuten beendete der Captain der Tessiner seine Torflaute mit Powerplay-Toren zum 2:2 und 4:2 und entschied damit die Partie.

Die Highlights des Spiels.Video: Vimeo/Interviews

Für Arcobello, der noch zwei weitere Treffer vorbereitete, war es das 21. Doppelpack in der Liga. Brett Connolly hatte nur 32 Sekunden nach Arcobellos 2:2 mit dem 3:2 noch vor Ende des Mitteldrittels nachgedoppelt. Von da an spielte sich das Heimteam zeitweise in einen Rausch. In der Vorsaison hatte Lugano bereits alle vier Begegnungen gegen die Lakers gewinnen können.

Lugano - Rapperswil-Jona Lakers 6:3 (1:2, 2:0, 3:1)
5160 Zuschauer. - SR Tscherrig/Dipietro, Kehrli/Stalder.
Tore: 5. Connolly 1:0. 12. Wick (Unterzahltor!) 1:1. 14. Moy 1:2. 38. (37:56) Arcobello (Marco Müller/Powerplaytor) 2:2. 39. (38:28) Connolly (Marco Müller) 3:2. 41. (40:35) Arcobello (Granlund, Alatalo/Powerplaytor) 4:2. 48. Granlund (Arcobello) 5:2. 51. Granlund (Arcobello, Riva) 6:2. 58. Wick (Forrer) 6:3.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Bennett; Cervenka.
Lugano: Koskinen; Alatalo, Mirco Müller; Kaski, Riva; Wolf, Guerra; Ugazzi; Zanetti, Arcobello, Granlund; Connolly, Marco Müller, Bennett; Fazzini, Thürkauf, Morini; Gerber, Vedova, Stoffel; Bedolla.
Rapperswil-Jona Lakers: Meyer; Aebischer, Djuse; Baragano, Profico; Noreau, Maier; Vouardoux; Zangger, Albrecht, Lammer; Moy, Schroeder, Cervenka; Eggenberger, Alge, Brüschweiler; Wick, Dünner, Forrer.
Bemerkungen: Lugano ohne Andersson, Carr, Herburger, Josephs, Patry, Walker (alle verletzt) und Werder (gesperrt), Rapperswil-Jona Lakers ohne Cajka, Elsener, Jensen, Rowe, Sataric und Wetter (alle verletzt).

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Die neuen Trikots der National-League-Saison 2022/23

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9 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Wenn nicht Ich wer dann
23.10.2022 09:43registriert Juli 2019
Danke Kloten, für dieses Lebenszeichen, diesen Kampf und diesen Teamspirit!
263
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Zum Kommentar
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bullygoal45
23.10.2022 09:59registriert November 2016
Kloten - Nice 😁🙌🏻.. da hätte ich keinen Franken drauf gewettet 😃!
202
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