DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Davos' Otso Rantakari, links, erzielt das 2-2 gegen Luganos Torhueter Sandro Zurkirchen, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Dienstag, 19. November 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Otso Rantakari (links) hat soeben das 2:2 erzielt. Bild: KEYSTONE

Davos dreht Partie gegen Lugano – Genfs Rod mit Hattrick gegen die Lakers



Davos – Lugano 3:2

Der HC Davos bestätigt seinen Status als Spitzenteam. Drei Tage nach der ersten Heimniederlage zeigten die Bündner eine starke Reaktion und bezwangen das formschwache Lugano zuhause nach einem 0:2-Rückstand 3:2. Für die Tessiner war es die sechste Niederlage in Folge. Das Siegtor für die Davoser erzielte Enzo Corvi in der 49. Minute in Überzahl. Für den Nationalstürmer war es in dieser Saison eine Premiere. Zuvor war er in 16 Meisterschaftspielen ohne Torerfolg geblieben, mit 15 Assists aber immerhin der drittbeste Skorer seines Teams.

Davos musste wie schon am Samstag beim 2:3 gegen Genève-Servette nach einem Doppelschlag der Gäste einem Zweitore-Rückstand nachrennen. Alessio Bertaggia und Dominic Lammer hatten Lugano in der 30. Minute innerhalb von 17 Sekunden 2:0 in Führung gebracht. Der HCD glich die Partie durch die Tore der Verteidiger Félicien Du Bois (34.) und Otso Rantakari bis zur 42. Minute wieder aus. Der Finne Rantakari beschenkte sich mit seinem 8. Saisontor an seinem 26. Geburtstag gleich selbst.

Lugano agiert in der Offensive derzeit einfach zu harmlos. In den letzten fünf Spielen gelangen den Bianconeri lediglich sechs Tore. Sinnbildlich für die mangelnde Chancenauswertung stand eine Szene fünf Minuten vor Schluss, als Topskorer Linus Klasen beim Stand von 2:3 das leere Davoser Tor kläglich verfehlte. Auch deshalb liegen die Südtessiner derzeit unter dem Strich. Derweil beisst sich Davos nach dem achten Sieg aus den letzten neun Partien in der oberen Tabellenhälfte fest.

Davos' Enzo Corvi, links, gegen Luganos Paul Postma, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem HC Lugano, am Dienstag, 19. November 2019, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Corvi und Postma im Zweikampf. Bild: KEYSTONE

Davos - Lugano 3:2 (0:0, 1:2, 2:0)
3419 Zuschauer. - SR Lemelin/Wiegand, Obwegeser/Duarte. -
Tore: 30. (29:21) Bertaggia (Lammer, Wellinger) 0:1. 30. (29:38) Lammer (Suri, Haussener) 0:2. 34. Du Bois (Stoop, Herzog) 1:2. 42. Rantakari (Lindgren, Paschoud) 2:2. 49. Corvi (Lindgren, Palushaj/Ausschuss Wellinger) 3:2. -
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Lindgren; Klasen.
Davos: Van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Rantakari, Paschoud; Stoop, Guerra, Kienzle; Marc Wieser, Lindgren, Palushaj; Hischier, Corvi, Tedenby; Ambühl, Baumgartner, Herzog; Frehner, Marc Aeschlimann, Dino Wieser; Bader.
Lugano: Zurkirchen; Postma, Chorney; Löffel, Vauclair; Chiesa, Riva; Jecker, Wellinger; Klasen, Lajunen, Fazzini; Bürgler, Sannitz, Bertaggia; Suri, Romanenghi, Lammer; Jörg, Haussener, Zangger.
Bemerkungen: Davos ohne Buchli, Nygren (beide verletzt), Barandun, und Eggenberger (beide überzählig), Lugano ohne Morini und Walker (beide verletzt). Timeout Lugano (58:02) und bis 60:00 ohne Torhüter.

Servette – Rapperswil 6:2

Der Tabellendritte Genève-Servette schloss in der Rangliste mit einem standesgemässen 6:2-Sieg über die Rapperswil-Jona Lakers bis auf einen Punkt zum Tabellenzweiten Biel auf.

Captain Noah Rod glänzte mit seinem ersten Hattrick in der National League und insgesamt vier Skorerpunkten. Der Schweizer Nationalstürmer leitete das 1:0 des US-Schweizers Völlmin (4.) ein, erzielte das 2:0 in Unterzahl (10.) und vollendete dann seinen Hattrick mit zwei Empty Nettern im Finish der Partie.

Daneben glänzte Tanner Richard mit vier Assists. Und der Genfer PostFinance-Topskorer Tommy Wingels erzielte bereits kurz nach Spielmitte das 4:1. Es war sein neuntes Saisontor und gleichzeitig das achte Spiel in Folge, in dem der Amerikaner punktete.

Die Genfer verfügten über mehr Qualität in allen Reihen. Die Lakers wurden derweil nach ihrem Kantersieg über Fribourg-Gottéron wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Immerhin glänzte der Kanadier Kevin Clark als Doppeltorschütze für die Lakers.

Geneve-Servette's forward Noah Rod celebrates his goal after scoring the 2:0, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and RC Rapperswil-Jona Lakers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, November 19, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Hattrick-Schütze Noah Rod lässt sich feiern. Bild: KEYSTONE

Genève-Servette - Rapperswil-Jona Lakers 6:2 (2:0, 2:1, 2:1)
5151 Zuschauer. - SR Tscherrig/Vikman, Kovacs/Gnemmi. -
Tore: 4. Völlmin (Rod) 1:0. 10. Rod (Richard/Ausschluss Smirnovs!) 2:0. 21. (20:37) Clark (Egli) 2:1. 26. Fehr (Maurer) 3:1. 33. Wingels (Fehr, Richard/Ausschluss Schlagenhauf) 4:1. 46. Clark (Randegger) 4:2. 58. Rod (Richard) 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:38) Rod (Richard/Ausschluss Le Coultre; Vukovic) 6:2 (ins leere Tor). -
Strafen: 4mal 2 mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Wingels; Clark.
Genève-Servette: Mayer; Karrer, Maurer; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Le Coultre; Völlmin; Bozon, Fehr, Winnik; Wingels, Richard, Rod; Maillard, Smirnovs, Miranda; Riat, Kast, Patry; Molinari.
Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Dufner; Hächler, Maier; Schmuckli; Clark, Cervenka, Simek; Wellman, Rowe, Forrer; Mosimann, Schlagenhauf, Dünner; Hüsler, Ness, Rehak; Wetter.
Bemerkungen: Servette ohne Berthon, Douay, Fritsche und Wick (alle verletzt), Lakers ohne Antonietti, Casutt, Profico, Schweri, Loosli (alle verletzt) und Kristo (überzähliger Ausländer). - Lakers von 57:26 bis 57:54 sowie von 58:38 bis 59:38 ohne Torhüter. (zap/sda)

Die Tabelle

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

1 / 21
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel