Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

NHL

Saisonende für die Anaheim Ducks – Hiller und Sbisa out – Karriereende von Selänne



Anaheim Ducks goalie John Gibson, right, leaves the ice as goalie Jonas Hiller, of Switzerland, skates on as the Ducks change goalies during the second period in Game 7 of an NHL hockey second-round Stanley Cup playoff series against the Los Angeles Kings, Friday, May 16, 2014, in Anaheim, Calif. (AP Photo/Mark J. Terrill)

Bild: AP/AP

Für die Anaheim Ducks endet die NHL-Saison mit einer grossen Enttäuschung. Sie verlieren das entscheidende Playoff-Viertelfinalspiel zuhause gegen die Los Angeles Kings mit 2:6.

Nach dem vergebenen ersten Matchpuck in der Serie in der Nacht auf Donnerstag bot sich den Ducks im Heimstadion die Chance, den Einzug in die Halbfinals doch noch perfekt zu machen. Doch die Kings starteten bedeutend besser in das entscheidende Duell der beiden Teams aus Kalifornien und führten nach etwas mehr als einer Viertelstunde mit 3:0.

Anaheims 20-jähriger Goalie John Gibson, der erneut den Vorzug vor Jonas Hiller erhielt, erlebte einen rabenschwarzen Abend. Nach dem 4:0 durch Playoff-Topskorer Anze Kopitar (22:02) wurde er durch Hiller ersetzt. Der 32-Jährige Appenzeller vermochte mit einer Fangquote von 83 Prozent zwar auch nicht besonders zu überzeugen, er stand aber immerhin bei den beiden Toren seines Teams auf dem Eis. Verteidiger Luca Sbisa war abermals überzählig.

Besonders bitter war die Niederlage für Ducks-Veteran Teemu Selänne. Der 43-jährige Finne verabschiedete sich nach 21 Jahren in der NHL von der grossen Bühne. Nach der Niederlage wurde er von den Zuschauern, seinem und dem gegnerischen Team mit würdigen Ovationen bedacht.

«Ich wusste, dass es entweder eine unglaubliche Party oder eine grosse Enttäuschung werden würde - es wurde eine grosse Enttäuschung», sagte der beste Rookie der Saison 1992/93, der 2007 mit Anaheim den Stanley Cup gewann. (si/syl)

Halbfinals (best of 7)

Eastern Conference: Montreal Canadiens (4.) – New York Rangers (5.). Western Conference: Chicago Blackhawks (5.) – Los Angeles Kings (6.).

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

In 9 Spielen wird Doug Gilmour zur Rappi-Ikone – das erste ist legendär

15. November 1994: Im NHL-Lockout holt ausgerechnet der Aufsteiger einen der grössten Eishockey-Stars der Welt. Der SC Rapperswil-Jona verpflichtet den Defensiv-Center Doug Gilmour – dessen erste NLA-Partie in die Geschichte eingeht.

1994 ist das Schweizer Eishockey noch so weit von der NHL entfernt wie die Erde vom Mond. Kein Schweizer hat jemals eine einzige Minute in der besten Eishockeyliga der Welt gespielt, das Nationalteam pendelt zwischen A- und B-WM. Doch als es in der NHL zu einem Lockout kommt, weil sich die Teambesitzer und die Spielergewerkschaft nicht über einen Gesamtarbeitsvertrag einigen können, schrumpft die Distanz. Der Mond wird für Schweizer Klubs plötzlich erreichbar: Mehrere engagieren einige der …

Artikel lesen
Link zum Artikel