Sport
Eishockey

Zweiter NHL-Shutout: Reto Berra hext Colorado zum Sieg

Zweiter NHL-Shutout: Reto Berra hext Colorado zum Sieg

17.10.2015, 07:3417.10.2015, 14:53
Kein Durchkommen für Ryan Kessler von den Anaheim Ducks.
Kein Durchkommen für Ryan Kessler von den Anaheim Ducks.
Bild: AP/FR170211 AP

Reto Berra gelingt bei Colorados 3:0-Auswärtssieg gegen Anaheim ein Shutout, der zweite in seiner NHL-Karriere. Der Zürcher Goalie wird folgerichtig zum besten Spieler des Abends gewählt.

«Der Spielstand war mir egal. Ich habe einfach nur jeden Puck gehalten»
Reto Berra nach der Partie.

Auf dem Weg zu seinem zweiten NHL-Shutout wehrte Berra 35 Schüsse der Kalifornier ab. «Ich blieb mental absolut ruhig und sah den Puck wirklich gut. Der Spielstand war mir egal. Ich habe einfach nur jeden Puck gehalten», sagte der Schweizer Nationalgoalie nach seiner perfekten Leistung.

Für Anaheims Spieler kein neues Gefühl in dieser Saison: In bisher vier Partien blieben sie bereits dreimal ohne Torerfolg. Die Treffer für Colorado erzielten Nathan MacKinnon (1.), Jack Skille (28.) und John Mitchell (60./ins leere Tor).

Luca Sbisa sicherte sich bei Vancouvers 3:4-Heimniederlage gegen die St. Louis Blues den ersten Skorerpunkt der Saison. Der Verteidiger, der trotz der Niederlage auf eine Plus-2-Bilanz kam, gab in der 33. Minute den Assist zu Brandon Sutters Shorthander zum 1:3. Sven Bärtschi und Yannick Weber kamen bei den Canucks nicht zum Einsatz.

Die NHL-Resultate mit Schweizer Beteiligung aus der Nacht auf Samstag: Vancouver Canucks (mit Sbisa/1 Assist, ohne Bärtschi und Weber/beide überzählig) - St. Louis Blues 3:4. Anaheim Ducks - Colorado Avalanche (mit Berra/35 Paraden) 0:3. Los Angeles Kings - Minnesota Wild (mit Niederreiter) 2:1 n.V. Winnipeg Jets - Calgary Flames (ohne Hiller/Ersatz) 3:1. (ndö/si)

Eishockey
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Weshalb die Reform-Pläne der National League der Gipfel der Arroganz sind
Die höchste Schweizer Eishockeyliga will die Swiss League zu einer Farmteam-Liga degradieren. Den endgültigen Untergang von traditionellen Eishockeymärkten wie Olten, Visp, Sierre oder La Chaux-de-Fonds kann jetzt nur noch der Verband stoppen.
Wenn man gedacht hat, dass der unselige Machtkampf zwischen der National League und dem Verband, beziehungsweise der Swiss League, seinen Höhepunkt erreicht hat, wird man wieder eines Besseren belehrt. Die höchste Schweizer Eishockey-Liga lancierte am Freitag seine neuesten «Reformpläne». Doch statt die Swiss League, welche sich in den letzten Jahren zum ungeliebten Stiefkind mit bescheidenen Perspektiven entwickelt hat, wieder irgendwie ins Boot zu holen, hat die NL sprichwörtlich den Hammer hervorgeholt, um die letzten Sargnägel einzuschlagen und der zweithöchsten Liga endgültig die Existenzgrundlage zu entziehen.
Zur Story