Sport
Eishockey

Herr Obama, kann ich bei Ihnen auf dem Sofa schlafen?

Penner braucht eine Bleibe

Herr Obama, kann ich bei Ihnen auf dem Sofa schlafen?

Nach seinem Blitztransfer zu den Washington Capitals bettelt der Stanley-Cup-Gewinner Dustin Penner auf Twitter zum Spass um einen Schlafplatz beim Präsidenten der Vereinigten Staaten.
05.03.2014, 13:5305.03.2014, 15:51

Die letzten 48 Stunden waren für NHL-Stürmer Dustin Penner kein Zuckerschleck. Ohne sein Wissen haben ihn die Anaheim Ducks kurz vor Transferschluss zu den Washington Capitals getradet. Auf Twitter verarbeitet der 31-Jährige den Umbruch mit viel Humor.

Einst kassierte Penner für einen Fünfjahresdeal 21,5 Millionen Dollar, jetzt ist er in Schwierigkeiten. Weil er in Washington noch keine Bleibe hat, wendet er sich kurzerhand an Präsidenten Barack Obama. «Hey, ich weiss es ist ein bisschen kurzfristig und ich hasse es zu fragen. Aber kann ich einige Tage bei Ihnen wohnen? Ich bin auch super mit den Kindern!»

Nachdem er aus dem Weissen Haus keine Antwort erhält, geht Penner noch einmal in die Offensive. Flugs startet er eine Online-Petition und bittet alle Fans, diese zu unterzeichnen. Seine Forderung: «Ich will offizieller Hausgast im Ostflügel der Präsidentenresidenz werden. Es sei mir zu gestatten, auf jedem Sofa meiner Wahl zu schlafen, solange ich meine eigenen Bettlaken mitbringe.»

Das Bleiberecht beansprucht Dustin Penner bis zum Ende der Regular Season – oder bis die Capitals aus den Playoffs ausscheiden. So lange müssen auch seine beiden Hunde in Kalifornien auf ein Wiedersehen warten. Der Hobby-Comedian tröstet sie: «Jetzt seid ihr alleine, Jungs. Ry, du hattest Polizeitraining, also bist du der Boss. Jerry, halt die Klappe!»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Paterlini ist lieber ein König in Langnau als ein Depp in Zug oder Bern
In der offiziellen Medienmitteilung der SCL Tigers über die Vertragsverlängerung mit Trainer Thierry Paterlini wird ein interessantes Detail verschwiegen – und in Langnau lauern die Dämonen der Selbstzufriedenheit.
Zu viel Geld kann im Sportgeschäft die Seele verderben. Das grosse Sommertheater in Zug ist ein schönes Beispiel, wie viel zu viel Geld ein viel grösseres Problem sein kann als Geldmangel. In Zug geht es drunter und drüber, selbst Männerfreundschaften sind zerbrochen, und Personal ist schäbig behandelt worden. Bereits gibt es Pessimisten, die trotz des neuen Hoffnungsträgers Paolo Duca nicht einmal mehr sicher sind, ob es den Zugern gelingen wird, nächste Saison das ewige Schlusslicht Ajoie in der Tabelle auf Distanz zu halten.
Zur Story