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Eishockey NL: Lausanne schlägt Fribourg und folgt ZSC in Playoff-Final

Damien Riat (LHC), au centre, jubile apres son but 2-1 avec ses coequipiers Jiri Sekac, a gauche, et Lawrence Pilut, a droite, lors de l'acte 5 des demi-finales des play-off du championnat suisse ...
Damien Riat (m.) brachte Lausanne mit seinem Tor zum 2:1 auf die Siegerstrasse, von der es nicht mehr abbog.Bild: keystone

Lausanne schlägt Fribourg zum 4. Mal in Serie und folgt dem ZSC in den Playoff-Final!

Der Lausanne Hockey Club steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Playoff-Final der National League. Die Waadtländer gewinnen das Spiel 5 auswärts gegen Fribourg-Gottéron 4:2.
10.04.2024, 22:50
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Auch 2024 ist nicht das Jahr, in dem Fribourg-Gottéron endlich seinen ersten Meistertitel gewinnt. Dafür hat Lausanne ab Dienstag die Chance, erstmals zu triumphieren – auch wenn die Aufgabe gegen die bisher äusserst souveränen ZSC Lions eine ganz schwierige wird.

Einfacher als gedacht, setzten sich die Waadtländer hingegen im Romand-Derby gegen Fribourg mit 4:1 Siegen durch. Zwar war jede einzelne Partie hart umkämpft, nach der Auftaktniederlage in Freiburg hatten die Lausanner in den folgenden vier Spielen aber jedes Mal das bessere Ende für sich. Während die Drachen vor allem offensiv erstaunlich zahnlos blieben, zeichnete sich das Team von Geoff Ward durch eine hohe Effizienz und Kaltblütigkeit aus. Das war im Spiel 5 nicht anders.

Mit einem starken Mitteldrittel machte Lausanne, das wie bei allen Siegen auf einen starken Connor Hughes im Tor zählen konnte, einen eklatanten Fehlstart wett. Kaum aus der ersten Pause zurückgekehrt, prallte ein Knaller von Jiri Sekac von der Latte ab, in der 22. Minute landete ein abgelenkter Schuss des überragenden schwedischen Verteidigers Lawrence Pilut zum Ausgleich im Netz. Fast genau zur Spielmitte liessen sich die Freiburger durch Jason Fuchs und Damien Riat fast schon anfängerhaft auskontern. Zu Beginn des Schlussdrittels machte es Sekac dann besser und sorgte mit dem 3:1 in Überzahl nach 52 Sekunden bereits für eine kleine Vorentscheidung.

Zu schwer tat sich Gottéron in dieser Serie mit dem Toreschiessen (nur sieben Treffer in fünf Spielen), als dass eine grosse Aufholjagd möglich schien. Zwar brachte Marcus Sörensen mit dem 2:3 im Powerplay noch einmal Stimmung in die wie immer in dieser Saison ausverkaufte Arena zu St-Léonard, es war aber am Ende zu wenig. Erneut Sekac liess mit dem 4:2 ins leere Tor die letzten Hoffnungen platzen.

So blieb am Ende der Blitzstart mit Killian Mottets Führungstor in der 3. Minute ein Muster ohne Wert, und Andrej Bykows Karriere ging nach 803 NL-Spielen ohne Titel zu Ende.

Fribourg-Gottéron - Lausanne 2:4 (1:0, 0:2, 1:2)
9095 Zuschauer. SR Piechaczek (GER)/Borga, Schlegel/Wolf.
Tore: 3. Mottet (Sprunger, Diaz) 1:0. 22. Pilut (Frick, Suomela) 1:1. 31. Riat (Fuchs, Pilut) 1:2. 41. (40:52) Sekac (Suomela/Powerplaytor) 1:3. 49. Sörensen (Wallmark, Gunderson/Powerplaytor) 2:3. 59. Sekac (Bozon) 2:4 (ins leere Tor).
Strafen: je 3mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Sörensen; Rochette.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Streule; Diaz, Borgman; Dufner, Seiler; Jecker; Sörensen, Wallmark, DiDomenico; Sprunger, Schmid, Mottet; Bertschy, De la Rose, Bykov; Marchon, Walser, Jörg; Binias.
Lausanne: Hughes; Glauser, Djoos; Heldner, Frick; Pilut, Genazzi; Jelovac; Rochette, Suomela, Sekac; Riat, Fuchs, Salomäki; Bozon, Jäger, Raffl; Holdener, Almond, Pedretti; Kenins.
Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Etter (krank), Emmerton (verletzt) und Grégoire (überzähliger Ausländer), Lausanne ohne Marti, Perrenoud (beide verletzt), Haapala und Kovacs (beide überzählige Ausländer). Fribourg-Gottéron von 58:31 bis 58:49 und ab 58:54 ohne Torhüter. (nih/sda)

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Note

  • 7

    Ein Führungsspieler, der eine Partie entscheiden kann und sein Team auf und neben dem Eis besser macht.

  • 6-7

    Ein Spieler mit so viel Talent, dass er an einem guten Abend eine Partie entscheiden kann und ein Leader ist.

  • 5-6

    Ein guter NL-Spieler: Oft talentierte Schillerfalter, manchmal auch seriöse Arbeiter, die viel aus ihrem Talent machen.

  • 4-5

    Ein Spieler für den 3. oder 4. Block, ein altgedienter Haudegen oder ein Frischling.

  • 3-4

    Die Zukunft noch vor sich oder die Zukunft bereits hinter sich.

  • Die Bewertung ist der Hockey-Notenschlüssel aus Nordamerika, der von 1 (Minimum) bis 7 (Maximum) geht. Es gibt keine Noten unter 3, denn wer in der höchsten Liga spielt, ist doch zumindest knapp genügend.

5,2

09.22

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