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Patrick Fischer, right, head coach of Switzerland national ice hockey team, looks his players, during a friendly international ice hockey game between Switzerland and Canada, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, May 2, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die Schweiz muss ihre körperliches Manko spielerisch wettmachen. Bild: KEYSTONE

Zu wenig Wasserverdrängung? Schweiz an der Hockey-WM am kleinsten und leichtesten

04.05.17, 20:17 05.05.17, 06:32


Das grösste Problem der Schweizer Hockey-Nati bei der letzten WM? Die Anfälligkeit in der Defensive. Anders als bei den Weltmeisterschaften davor suchte die Mannschaft von Patrick Fischer ihr Heil vor allem in der Offensive. Ohne Erfolg! Zwar schoss man mehr Tore, kassierte aber auch mehr.

Den Grund haben Fischer und sein Trainerteam mittlerweile eruiert. «Uns war bewusst, dass wir vor allem in der Verteidigung zu viele leichte und kleine Spieler hatten», erklärte er eine Woche vor dem WM-Start in einem Interview. «Deshalb haben wir heuer diesbezüglich mehr auf den körperlichen Aspekt geschaut und auf grosse, kräftige Spieler gesetzt.»

In punkto Wasserverdrängung kann die Schweiz aber noch immer nicht mit der Konkurrenz mithalten, wie eine Analyse der 16 WM-Kader zeigt. Im Vergleich zu Spitzenreiter USA ist Fischers Team im Durchschnitt fast fünf Zentimeter kleiner und fünf Kilogramm leichter und liegt klar auf dem «letzten» Rang.

Wasserverdrängung (Grösse & Gewicht):

Die Dänen und die Tschechen sind im Durchschnitt exakt gleich gross und exakt gleich schwer. (Zahlen: eliteprospects.com) bild: watson

Die nackten Zahlen:

Fischer hat seine Taktik mittlerweile angepasst: «Wir spielen mit weniger Risiko beim Forechecking. Das heisst, dass wir den Puck weniger oft erobern werden, dafür stehen wir defensiv viel sicherer und kompakter», so der Nationaltrainer. Jetzt muss es nur wieder mit dem Torschiessen klappen.

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Robuste NHL-Haudegen wie Roman Josi (187cm/91kg), Nino Niederreiter (188cm/95kg) oder Luca Sbisa (188cm/95kg) werden der Schweiz sicher fehlen. Aber auch die eher klein gewachsenen Powerstürmer Sven Bärtschi (180cm/87kg), Sven Andrighetto (178cm/85kg) und Kevin Fiala (178cm/87kg) werden wir schmerzlich vermissen.

Der Grösste:

Mathias Bau Hansen (DEN): 2,00 m

Mathias Hansen Bau, right, of Denmark fights for the puck with Alexander Rauchenwald of Austria during their ice hockey friendly bronze match in Tuskecsarnok Sports Hall in Budapest, Hungary, Sunday, Nov. 6, 2016. The final match is part of the 7 Nations Cup men's tournament, which involves the national teams of Hungary, Canada, Poland, Denmark, Italy, Austria and South Korea. The tournament runs from 2 to 6 November in the Hungarian capital. (Tamas Kovacs/MTI via AP)

Bild: AP/MTI

Der Kleinste:

Tommaso Traversa (ITA): 1,71 m

epa05274097 Tomasz Malasinski (R) of Poland and Tommaso Traversa (L) of Italy fight for the puck during the Poland vs. Italy game at Division I Group A 2016 IIHF Ice Hockey World Championship at Spodek Hall in Katowice, Poland, 23 April 2016.  EPA/ANDRZEJ GRYGIEL POLAND OUT

Bild: EPA/PAP

Der Schwerste:

Oskar Osala (FIN): 110 kg

epa04699118 Oskar Osala (2R) of Finland  in action against Oliver Mebus (L), Yannic Seidenberg and Goalkeeper Felix Bruckmann of Germany during the Ice Hockey EHC Tournament match between Finland and Germany in Espoo, Finland, 10 April 2015.  EPA/MAURI RATILAINEN FINLAND OUT

Bild: EPA/COMPIC

Der Leichteste:

Niklas Schlegel (SUI): 66 kg

bild: eurohockey.com

Durchschnittsalter:

Der Älteste:

Christobal Huet (FRA): 41 Jahre

Team France goalie Cristobal Huet fails to stop a puck as Team Canada Brayden Schenn scores the first goal during first period action Friday, May 9, 2014  at the IIHF World Hockey Championship in Minsk Belarus.  (AP Photo/The Canadian Press, Jacques Boissinot)

Bild: AP/The Canadian Press

Der älteste Feldspieler:

Laurent Meunier (FRA): 38 Jahre

France's Laurent Meunier celebrates after scoring a goal against Italy during the Group A preliminary round match at the Ice Hockey World Championship in Minsk, Belarus, Sunday, May 11, 2014. (AP Photo/Sergei Grits)

Bild: AP

Der Jüngste:

Jesse Puljujärvi (FIN): 18 Jahre

Left to right: Finland's Jesse Puljujarvi, Sebastian Aho and Patrik Laine celebrate the 4-0 goal by Puljujarvi  during the 2016 IIHF World Junior Ice Hockey Championship match Finland vs Belarus in Helsinki, Finland Saturday, Dec. 26, 2015. (Heikki Saukkomaa /Lehtikuva via AP)  FINLAND OUT

Bild: AP/Lehtikuva

Die Erfahrung:

Anzahl absolvierte NHL-Spiele im Kader

Anzahl aktuelle NHL-Spieler im Kader

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23
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Darkside 05.05.2017 17:35
    Highlight Wie ich schon mal sagte, ein Helbling hätte dem Team gewiss nicht geschadet.
    3 2 Melden
  • ujay 05.05.2017 05:55
    Highlight Wasserverdrängende Gstabli gehören im Eishockey seit gefühlten 30 Jahren der Vergangenheit an. Das ist eine Theorie aus der Steinzeit des Eishockeys und daher dieser Artikel überflüssig.
    6 33 Melden
    • kupus@kombajn 05.05.2017 08:42
      Highlight Oh ja, wasserverdrängende Gstabli gehören in der Tat der Vergangenheit an. Absolut im Trend sind jedoch schnelle, wendige und technisch versierte Wasserverdränger, über welche die anderen Teams verfügen.
      36 1 Melden
    • zsalizäme 05.05.2017 10:16
      Highlight @ujay
      Gehören z.B. Niederreiter (95 kg) und Josi (91 kg) für dich auch zu den "Gstabli's"? Wenn ja, darfst du dir deine Kommentare unter Eishockey-Artikeln zukünftig sparen. ;)
      17 1 Melden
    • ujay 05.05.2017 10:18
      Highlight Uiuiui, dann erzähl du mal, was die riesigen 5cm Grössenunterschied und 5Kg weniger der CH Spieler zu den Amis ausmachen soll. Das ist das Extrembeispiel. Zu den Kanadiern sinds frustrierende 2,5cm/ 2,2Kg. Zu Norwegen 1cm/0,7 Kg. Dieses Thema ist in dieser Spielklasse überbewertet und dient einigen anscheinend nur, um ev. Niederlagen schönzureden. Vom Gewicht her müsste nach deiner Logik Weissrussland Weltmeister werden, von der Grösse her die USA......:)) :))
      6 12 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 05.05.2017 00:49
    Highlight Schlegel sollte dringend in den mcdonalds oder sich der framzösischen küche widmen
    14 12 Melden
  • plaga versus 04.05.2017 21:33
    Highlight What the hell??? Grossbritannien war schon Weltmeister? Wohl noch mit Überseeterritorien, oder was?
    40 9 Melden
    • play off 04.05.2017 22:01
      Highlight Eigentlich wurden sie Olympiasieger, wurde aber gleichzeitig auch als WM gewertet.
      42 0 Melden
    • miarkei 05.05.2017 07:28
      Highlight Und das vor der Schweiz 😅
      13 0 Melden
    • kupus@kombajn 05.05.2017 08:44
      Highlight und ist ausserdem schon einige Jahrzehnte her. Deren 8, um genau zu sein.
      10 0 Melden
  • Hugo Wottaupott 04.05.2017 21:06
    Highlight Hiller hat 809 NHL Spiele in den Knochen? Nicht schlecht!
    26 11 Melden
    • Schreiberling 04.05.2017 21:17
      Highlight Du vergisst Diaz, Brunner, Malgin, Almond, Kukan und Richard.
      50 1 Melden
    • Hugo Wottaupott 04.05.2017 21:43
      Highlight da steht 1 schweizer nhl-veteran...
      6 25 Melden
    • Schreiberling 04.05.2017 22:11
      Highlight Der aktuell in der NHL spielt. Damit ist Malgin gemeint 🙈
      49 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Illuminati 04.05.2017 21:01
    Highlight Häh habe gedacht habe gelesen, dieses Jahr werde auf bulligere spieler gesetzt?
    Und trotzdem sind wir die kleinsten und leichtesten?
    Naja ist nicht nur ein nachteil klein und wendig zu sein.
    37 1 Melden
  • Normi 04.05.2017 20:36
    Highlight ein tiefer Schwerpunkt ist nicht immer schlecht

    (sry für die auflösung)
    22 1 Melden

Reto Berra hat beschlossen, kein Lottergoalie zu sein

Biel kann spielen wie eine grosse Mannschaft. Aber Biel ist noch keine grosse Mannschaft. Gottérons Reto Berra ist noch kein grosser Goalie. Aber kann spielen wie ein grosser Goalie. Deshalb hat Gottéron die Krise überwunden.

Hohe Erwartungen. Und dann dieser Fehlstart! 1:5 gegen Lausanne, 1:3 in Genf und 3:6 gegen Zug.

Gottéron in der Krise? Nein.

Reto Berra (31) hat in diesen drei Partien nacheinander mit 88,74, 92,31 Prozent und 78,25 Prozent der Pucks abgewehrt.

Ein Lottergoalie? Nein.

Bei einen «gewöhnlichen» Team würde dieser Fehlstart eine Krise auslösen. Bei jedem anderen Goalie wäre bei diesen Fangquoten das Urteil «Lottergoalie» richtig.

Aber hier geht es um Gottéron und um Reto Berra. Hier gehen die …

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