Sport
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National League A, 17. Runde

ZSC Lions – Bern 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0) n.P.

ZSC Lions Stuermer Robert Nilsson, 2. von links, schiesst das 2-1 gegen SC Bern Torhueter Leonardo Genoni, rechts, Martin Pluess, #28, und Ramon Untersander, #65, waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Montag, 24. Oktober 2016, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Der SC Bern kämpft sich gegen die ZSC Lions zum Sieg im Penaltyschiessen. Bild: KEYSTONE

Der SCB schafft dank Sieg gegen die Lions den Anschluss ans Spitzentrio

Titelverteidiger Bern gewann bei den ZSC Lions 3:2 nach Penaltyschiessen und feierte den dritten Erfolg in Serie. Die Stadtzürcher lösten Zug trotz der ersten Niederlage nach fünf Siegen als NLA-Leader ab.



ZSC – Bern 2:3 n.P.

Massgeblichen Anteil am dritten Auswärtssieg in Folge der Berner gegen die Lions hatte Maxim Noreau. Der kanadische Verteidiger verwandelte beide Penaltys. Nach je drei Schützen hatte es noch 2:0 für den ZSC geheissen. Neben Noreau behielt bei den Gästen auch Justin Krueger die Nerven. Während die Berner zum ersten Mal in dieser Saison ein Penaltyschiessen bestritten, war es für die Lions das dritte hintereinander. Gegen Zug und Lausanne hatten die Stadtzürcher das bessere Ende für sich behalten.

Die beiden Teams boten den 8545 Zuschauern im Hallenstadion eine unterhaltsame Partie auf hohem Niveau. Besonders die 27. Minute hatte es in sich. Zunächst glich Fabrice Herzog zum 1:1 aus, nachdem sich Reto Schäppi an der Bande herrlich durchgesetzt hatte. Kurz nach dem Anspiel vergab Simon Bodenmann alleine vor ZSC-Keeper Lukas Flüeler die grosse Chance zur erneuten Führung für den SCB. Der Schweizer Internationale machte praktisch alles richtig, ausser dass der Backhand-Schuss am Pfosten landete. Im Gegenzug scheiterte Mattias Sjögren zuerst an Leonardo Genoni, ehe Robert Nilsson den Puck über die Linie drückte. Das 2:1 fiel nur gerade 24 Sekunden nach dem Ausgleich.

SC Bern Stuermer Mark Arcobello, links, feiert seine Treffer zum 0-1 mit Maxim Noreau waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Montag, 24. Oktober 2016, im Hallenstadion in Zuerich. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Mark Arcobello lässt sich nach seinem Führungstreffer feiern. Bild: PPR

Dass den Lions in den zweiten 20 Minuten die vorübergehende Wende gelang, ging absolut in Ordnung. Das Heimteam dominierte das Mitteldrittel, was das Schussverhältnis von 15:1 unterstreicht. Die Pause tat den Bernern jedoch gut. In der 45. Minute schoss Maxime Macenauer den Schweizer Meister mit seinem ersten Tor für den SCB (im achten Spiel) in die Verlängerung.

Der erste Abschnitt war ausgeglichen verlaufen. Für das 1:0 der Gäste zeichnete in der 8. Minute Mark Arcobello verantwortlich. Der Amerikaner erzielte bereits seinen elften Treffer in dieser Saison. Vor dem Tor hatte sich ZSC-Verteidiger Christian Marti an der offensiven blauen Linie den Puck von Simon Moser abluchsen lassen, was eine 2:1-Situation zur Folge hatte. (sda)

Die Tabelle

Bild

Das Telegramm

ZSC Lions - Bern 2:3 (0:1, 2:0, 0:1, 0:0) n.P.
8545 Zuschauer. - SR Wiegand/Eichmann, Bürgi/Progin.
Tore: 8. Arcobello (Moser) 0:1. 27. (26:17) Herzog (Schäppi, Geering) 1:1. 27. (26:41) Nilsson (Sjögren) 2:1. 45. Macenauer (Noreau) 2:2. - Penaltyschiessen: Bodenmann -, Thoresen -; Lasch -, Chris Baltisberger 1:0; Arcobello -, Wick 2:0; Krueger 2:1, Rundblad -; Noreau 2:2, Geering -; Wick -, Noreau 2:3. - Strafen: je 2mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Wick; Arcobello.
ZSC Lions: Flüeler; Blindenbacher, Geering; Rundblad, Phil Baltisberger; Seger, Marti; Siegenthaler, Guerra; Kenins, Trachsler, Bärtschi; Chris Baltisberger, Shannon, Thoresen; Nilsson, Sjögren, Wick; Schäppi, Cunti, Herzog.
Bern: Genoni; Untersander, Blum; Noreau, Gerber; Kamerzin, Krueger; Jobin; Moser, Arcobello, Lasch; Bodenmann, Plüss, Scherwey; Müller, Macenauer, Reichert; Meyer, Ness, Randegger.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Suter (verletzt), Pestoni und Künzle (verordnetes Aufbautraining). Bern ohne Berger (private Gründe), Hischier, Ebbett und Rüfenacht (alle verletzt). - 27. Pfostenschuss Bodenmann. (sda)

Alle Schweizer Eishockey-Meister seit Einführung der Play-offs 1985/86

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