Sport
Eishockey

Lausanne bezwingt die Kloten Flyers und steht im Final des Hockey-Cup

Schweizer Cup, 1. Halbfinal
Lausanne – Kloten 4:3 (1:0,3:2,0:1)
Es läuft Sean Simpson in dieser Saison einfach nicht, Cup-Aus in Lausanne.
Es läuft Sean Simpson in dieser Saison einfach nicht, Cup-Aus in Lausanne.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Lausanne bezwingt die Kloten Flyers und steht im Final des Swiss Ice Hockey Cup

Die Kloten Flyers sind weiterhin im Tief. Gegen Lausanne findet das Team von Sean Simpson über 60 Minuten kein Mittel und verliert den Cup-Halbfinal mit 3:4.
05.01.2016, 22:3206.01.2016, 06:56

– In der 13. Minute kommt es zum kuriosen Führungstreffer für Lausanne. Ein eigentlich missglückter Pass von Etienne Froidevaux findet via Schlittschuh von Klotens Verteidiger Lukas Frick doch noch einen Abnehmer – Thomas Déruns versenkt die «Vorlage» allein vor dem Tor aus kurzer Distanz.

Mit Eigentümer Hugh Quennec sind die Lausanner Fans nicht zufrieden, mit der Leistung ihrer Mannschaft schon. 
Mit Eigentümer Hugh Quennec sind die Lausanner Fans nicht zufrieden, mit der Leistung ihrer Mannschaft schon.
Bild: KEYSTONE

– Im zweiten Drittel geht es dann gehörig zur Sache. Zunächst doppelt Déruns nach, er lenkt ein Geschoss von Truttmann mit der Brust ab. Dann schlagen die Flyers innert 56 Sekunden zurück. Erst luchst Leone Gegenspieler Savary hinter dem Tor die Scheibe ab und versenkt sicher, dann trifft Bieber aus dem Slot zum Ausgleich. Die neuerliche Führung erzielt Danielsson nach 35. gespielten Minuten, in Unterzahl trifft Antonietti kurze Zeit später sogar zum 4:2.

– Der letzte Durchgang ist schnell erzählt, denn zu mehr als dem 3:4-Anschlusstreffer, erzielt durch James Sheppard, reicht es den Flyers nicht. Lausanne steht als erster Finalist des Swiss Ice Hockey Cup fest, der Gegner der Welschschweizer wird morgen zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions ermittelt. (rst)

Das Telegramm

Lausanne – Kloten Flyers 4:3 (1:0, 3:2, 0:1)
2970 Zuschauer. – SR Eichmann/Stricker, Borga/Kovacs.
Tore: 13. Déruns (Froidevaux) 1:0. 27. Déruns (Dario Trutmann, Danielsson) 2:0. 33. (32:30) Leone 2:1. 34. (33:16) Bieber (Olimb, Collenberg) 2:2. 35. Danielsson (Déruns, Dario Trutmann/Strafe angezeigt) 3:2. 37. Benjamin Antonietti (Ausschluss Danielsson!) 4:2. 44. Sheppard (Stoop) 4:3. – Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Dario Trutmann, Stalder; Genazzi, Jannik Fischer; Nodari, Lardi; Walsky, Hytönen, Herren; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Benjamin Antonietti, Miéville, Simon Fischer; Kneubühler, Paul Savary.
Kloten Flyers: Boltshauser; Erik Gustafsson, Back; von Gunten, Frick; Stoop, Collenberg; Schelling; Romano Lemm, Sheppard, Hollenstein; Guggisberg, Olimb, Bieber; Kolarik, Liniger, Casutt; Leone, Obrist, Praplan.
Bemerkungen: Lausanne ohne Augsburger, Florian Conz, Louhivaara, Pesonen und Rytz, Kloten Flyers ohne Harlacher (alle verletzt) und Santala (gesperrt). – Timeout Kloten Flyers (58:44). (sda)

Eishockey NLA – alle Topskorer seit 2002/2003

1 / 22
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
2021/22: Roman Cervenka, SC Rapperswil-Jona Lakers, 64 Punkte (20 Tore/44 Assists).
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Du hast watson gern?
Sag das doch deinen Freunden!
Mit Whatsapp empfehlen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Joel Wicki: Vom Bergbauer zum König – und zurück
Er hat den Fleiss und die Bescheidenheit der Bergbauern mit dem Ehrgeiz eines Spitzensportlers kombiniert. Eine königliche Mischung. Aber einer aus dem modernen Sägemehl-Adel ist er nicht geworden und deshalb tritt er zurück. Fast ein wenig so überraschend wie einst Niki Lauda.
Wer dem Innerschweizer Teilverband angehört, muss sein eigenes Ding durchziehen. Ein Zusammenhalt beim Eidgenössischen Fest wie bei den Bernern oder den Nordostschweizern ist bei den vielen unterschiedlichen Mentalitäten zwischen Luzernern und Urnern oder Zugern und Obwaldner nicht möglich. Deshalb gibt es nur einen einzigen echten König aus der Innerschweiz: Joel Wicki. Juristisch gehört auch Harry Knüsel, der König von 1986 zum grössten Teilverband. Aber er wohnte im Kanton Aargau.
Zur Story