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Fribourgs Spieler jubeln mit ihren Fans nach dem Sieg im dritten Playoff-Viertelfinalspiel der National League A zwischen dem HC Fribourg-Gotteron und dem HC Ambri-Piotta am Samstag, 15. Maerz 2014, in der BCF-Arena in Fribourg. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Einige Fans von Fribourg-Gottéron haben sich Bild: KEYSTONE

83 Gottéron-Fans mit Stadionverbot belegt – 22 kommen aus Deutschland



Eine Kommission des Schweizerischen Eishockeyverbands hat gegen 83 Anhänger des HC Fribourg-Gottéron Stadionverbote ausgesprochen. 22 der Fans kommen aus Deutschland, nur fünf der Randalierer sind Frauen. Die Verbote gelten für mindestens drei Jahre und für sämtliche Eishockey- und Fussball-Stadien in der Schweiz.

Wie der Hockeyclub Fribourg-Gottéron und der Verband am Dienstag mitteilten, gehen die Sanktionen auf den 16. November zurück. An diesem Tag traf Gottéron auswärts auf die SC Rapperswil-Jona Lakers. Laut den Mitteilungen provozierten Gottéron-Fans vor und während des Spiels die Anhänger des St. Galler Klubs.

Sie warfen auch Bier in Richtung der Lakers-Anhänger und beschädigten die Aussenabgrenzung des Gästesektors stark. Gegen Polizisten und Sicherheitsleute der Lakers wurden die Gottéron-Fans ebenfalls gewalttätig. Die Rappi-Fans verhielten sich dabei korrekt und gingen nicht auf die Provokationen ein.

Auf der Rückreise kam es zudem auf der Autobahn-Raststätte Birrhard zu Ausschreitungen und Gewalt gegen Fans eines weiteren Hockeyklubs. Bei einem Car von Servette-Fans wurden die Frontscheibe und eine Türverglasung eingeschlagen sowie der Scheibenwischer abgerissen, wie die Kantonspolizei Aargau mitteilte.

Hier krachte es.

Aufgrund der Schäden im Umfang von mehreren tausend Franken konnte der Car nicht mehr weiterfahren. Die Fans kehrten erst später in der Nacht mit einem Ersatzbus zurück. Nach den Ereignissen eröffnete die Kommission Ordnung und Sicherheit der National League und Swiss League eine Untersuchung in Zusammenarbeit mit den Clubs.

Die 22 deutschen Fans gehören zu einer Gruppierung aus dem Raum Trier. Alle 83 Personen – 78 Männer und 5 Frauen – haben für mindestens drei Jahre Zutrittsverbot zu sämtlichen Eishockey- und Fussballstadien in der Schweiz. (pre/sda)

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46Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Bravo 26.11.2019 21:20
    Highlight Highlight 22 Typen aus Deutschland als Fribourg-Fans getarnt mit dabei?? Da ist aber was faul im Staate Dänemark.
    • Pascal Mona 26.11.2019 23:13
      Highlight Highlight Tja leider sind solche “Fan-Freundschaften“ unter den Ultras fast schon gang und gäbe...
    • Lan25d 26.11.2019 23:25
      Highlight Highlight Wahrscheinlich Freunde aus Trier (DE)
  • unverbesserlich 26.11.2019 19:34
    Highlight Highlight Stadionverbot in der Schweiz, der war gut kontrolliert keine Sau! Ja es ist so mein Bruder hatte auch war jedes Spiel dabei....
    • ChlyklassSFI 26.11.2019 22:03
      Highlight Highlight Krass...
    • ursus3000 27.11.2019 06:06
      Highlight Highlight Da kannst du richtig Stolz sein auf Deinen tollen Bruder
  • super_silv 26.11.2019 18:59
    Highlight Highlight Was mich etwas erstaunt ist das gefühlt weniger als 80 Personen im Auswertssektor im Stadion waren. Ich denke etwa die Hälfte.
  • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 26.11.2019 17:51
    Highlight Highlight Es ging bei diesen, weiss nicht wie ich sie nennen soll, damit mein Kommentar auch aufgeschaltet wird, nur um Gewalt. Und jeder der hier jetzt von Willkür etc kommt und diese ? In Schutz nimmt, der ist keinen Deut besser als die!
  • Bruno Wüthrich 26.11.2019 16:33
    Highlight Highlight Von 83 Personen lediglich 5 Frauen. Wo bleibt hier die angemessene Vertretung?

    Spass beiseite! Mich ärgert, dass von Fans die Rede ist. Woher wollen die VerfasserInnen wissen, dass dies Fans waren (gewesen sein sollen)? Da wird peinlich unterschieden, wie viel Frauen und Männer dabei waren, um ja nicht ein falsches Bild auf die Frauen kommen zu lassen (was richtig ist). Aber gleichzeitig werden echte Fans unreflektiert in einen Topf geschmissen mit Randalierern, Pöblern, Schlägern und anderem üblem Gesindel.
    • maylander 26.11.2019 18:19
      Highlight Highlight Wie in jeder grösseren Gruppe gibt es unter Fans Idioten. Die Gruppe war im Fancar angereist und setzte sich in den Fansektor. Ausserdem besteht ein Fangemeinschaft.
      Zudem wird ja unterschieden zwischen Kuttenfans, Modefans, Ultras, Hooligans und weiteren das hat schon seinen Grund.
      Die Klubs und der Verband müssen dafür scheuen dass ihre Fans nicht von Gesindel unterwandert wird. Das wurde hier getan.

    • Krot 26.11.2019 19:03
      Highlight Highlight Langnau hat zum keine solchen "Fans"
    • Pascal Mona 26.11.2019 23:18
      Highlight Highlight @krot, leider doch. Habe ich vor 4-5 Jahren auch mal am eigenen Leib erfahren. Aber sicher ist die Szene nicht so ausgeprägt wie andernorts (obwohl diejenige von Gotteron auch eher “bescheiden“ ist/war?)
  • bullygoal45 26.11.2019 15:12
    Highlight Highlight Sehr gut! Merci an die Kommission.

    Beim Abstieg 2015 haben wir dieses Thema hinter uns gelassen. Das brauchen wir nicht mehr.

    Ein Lichtblick im Kampf gegen Chaoten 💪🏻
    • #schwizer12 26.11.2019 23:41
      Highlight Highlight Gut gebrüllt!!
      Ein Langnau Fan...
  • BaDWolF 26.11.2019 15:00
    Highlight Highlight Als Fan ist man FÜR etwas. Nicht gegen etwas. Ergo: Das sind keine Fans.

    Ja, man kann sich auch mal aufregen, ja sogar dem Gegner "Schlötterlig" austeilen. Aber man sollte doch "gopferdami" danach im Stande sein gesittet zusammen ein Bier, einenTee zu trinken ohne Blut und Randale!

    Zum Stadion Verbot noch ein paar dutzend Sozialstunden wäre doch auch was, wenn die Energie raus muss, dann wenigstens für was vernünftiges?
  • Chrisbe 26.11.2019 14:59
    Highlight Highlight Geht doch... BRAVO!
    Bitte auf weitere Sportarten, vor allem den Fussball, ausweiten und nicht lange schwätzen sondern MACHEN!
    • eljeroelia18 26.11.2019 18:14
      Highlight Highlight Ja vor allem solche bestrafen die dabei waren aber nichts damit zu tun hatten ist super. Das nächste mal wenn der vor ihnen zu schnell fährt erhalten sie die Busse auch
  • LadyN 26.11.2019 14:45
    Highlight Highlight Well done :)
  • Rick_it 26.11.2019 14:41
    Highlight Highlight Ein Bravo an den SEHV und an Friburg!
    Endlich mal ein Zeichen und dies nicht erst nach Wochen!
    Klar hat es einige darunter welche nur passiv teilnahmen, jedoch hätten die es verhindern oder daran nicht teilnehmen müssen, mitgegangen mitgehangen! Die Linie muss irgendwo gezogen werden! Dieses Bspl. sollte Schule machen. Wenn der Klub so gegen die Gewalt mit dem SEHV zusammen arbeitet denke ich werden die paar möchtegerne Rebellen schnell mit echten Fans ersetzt. Die Fussballclubs würden Ihre Anhänger auch beim Namen kennen und könnten so den Behörden vieles vereinfachen, passiert aber nie!
    • Walter Sobchak 26.11.2019 15:57
      Highlight Highlight Da krieg ich das Kotzen ab solchen Aussagen!

      Oder findest du man sollte dir auch das Billet entziehen wenn dein Fahrer mit 90 durch das Dorf fährt?
    • Rick_it 26.11.2019 16:05
      Highlight Highlight Du hast 3 Varianten wenn dein Kollege mit 90 durch den 50er fährt:
      V1 = Auffordern nicht so schnell zu fahren
      V2 = Halt an ich will so nicht mitreiten
      V3 = Mitfahren und Konsequenz tragen.
      In diesem Fall wird nur der Fahrer gebüsst jedoch bei einem Unfall wird es beide treffen somit bist du selber schuld wenn du keinen Einfluss nimmst wenn dein Kollege mit 90 durchs Dorf brettert! Ergo mitgefahren Mitgehangen sprich bei Unfall Psychische sowie evtl. Physische schäden in Kauf genommen! Denke aber das der SEHV differenzierter vorgegangen ist und sicher fast alle wo gebüsst berechtigt sind ;-)
    • Walter Sobchak 26.11.2019 16:25
      Highlight Highlight Nur wirst du als Beifahrer in diesem Fall nicht gebüsst, respektive wird dir nicht das Billet entzogen. Deine Argumentation ist in dem Fall nichtig.

      Dass du an einem Auswärtsspiel deines Clubs im Gästesektor oder bei der Fahrt im Extrazug zwischen die Fronten geraten und verletzt werden kannst (Analog Unfall mit Auto) ist klar. Jedoch entspricht dies nicht den Grundsätzen eines Rechtstaates, wenn du dafür gesetzlich belangt wirst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Max Dick 26.11.2019 14:14
    Highlight Highlight Vor 10 Tagen waren die Ereignisse - und schon heute sind gegen 83 Personen Stadionverbote ausgesprochen. Da hat die Kommission des SEHV bestimmt bei jedem Einzelnen die Teilnahme an den Ausschreitungen genaustens überprüft, und nicht einfach mal pauschal gegen alle, die im Car dabei waren, Stadionverbot verhängt :D

    • Globuli 26.11.2019 14:32
      Highlight Highlight Das war dank der Videoüberwachung in Rappi wohl nicht besonders schwierig...
    • TM31 26.11.2019 15:10
      Highlight Highlight Sehe das ähnlich. Da hat es wohl den einen oder anderen Unbeteiligten erwischt, der sich nun ein MySports-Abo lösen oder ein neues Hobby suchen darf...
    • Bene883 26.11.2019 15:29
      Highlight Highlight Mitgegangen mitgehangen, jeder angereiste Gotteronfan wusste, dass die Trierbande "eingeladen" war. Selber schuld wenns dann eskaliert. Die Fans haben kein Stadionverbot bekommen wegen dem Car sondern wegen der Bierschmeisserei und der Randale im Sektor. Würde das konsequent so gehandhabt würden die anständigen Fans (die in überzahl sind) endlich die fehlbaren benennen/am doof tun hindern
    Weitere Antworten anzeigen
  • SirG 26.11.2019 14:11
    Highlight Highlight Warum in diesem Zusammenhang immer wieder von Fans die Sprache die Rede ist, verstehe ich nicht ganz. Diese Meute sind ganz sicher nicht Fans.....
    • Snowy 26.11.2019 14:46
      Highlight Highlight Naja.... sagen wir’s mal so: Der Gottéron Auswärtssektor wird ab sofort merklich kleiner sein.
  • goalfisch 26.11.2019 14:06
    Highlight Highlight wäre schön, solche nachrichten auch mal vom fussball hören zu können.
    • Max Dick 26.11.2019 15:05
      Highlight Highlight Der Fussballverband hat klare Definitionen, bei welchem Vergehen eine Einzelperson wie lange Stadionverbot erhält. Sowas ist doch wesentlich fortschrittlicher, als bei Einzelereignissen, die den Weg in die Medien gefunden haben, grossflächig an Alle, die irgendwie in der Nähe waren, ein Stadionverbot auszusprechen. Dessen Länge von der in den Medien übermittelten Dramatik der Ereignisse abhängt.
    • ursus3000 26.11.2019 15:27
      Highlight Highlight @ Max Dick der Fussball hat eine Linie ? Klar die sagen eifach WIR HABEN NICHTS DAMIT ZU TUN
    • drüber Nachgedacht 26.11.2019 15:34
      Highlight Highlight Man sieht ja wie gut es beim Fussball funktioniert...
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