DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Dario Bürgler wechselt die Fronten: Von Lugano zieht es ihn zu Ambri.
Dario Bürgler wechselt die Fronten: Von Lugano zieht es ihn zu Ambri. Bild: TI-PRESS
Eismeister Zaugg

Es ist vollbracht: Dario Bürgler mit Zweijahres-Vertrag zu Ambri

Eine weitere wichtige Entscheidung im Transfergeschäft ist gefallen: Ambris Sportdirektor Paolo Duca hat Luganos Dario Bürgler für zwei Jahre verpflichtet.
12.04.2021, 12:5112.04.2021, 13:19

Lugano pokerte mit einer tiefen Offerte. Der schlaue Sportchef Hnat Domenichelli sagte sich: Unterschreibt er, wunderbar. Will er nicht unterschreiben, kein Problem: Wir erhöhen einfach das Angebot, unsere Präsidentin redet ihm gut zu und er bleibt. Money Talks.

Womit weder Hnat Domenichelli noch seine Präsidentin Vicky Mantegazza gerechnet haben, aber was sie eigentlich hätten wissen können: Dario Bürgler ist ein Leitwolf. Leitwölfe darf man nicht im Stolz verletzen.

Keine «Rache» an Lugano ist süsser als ein Transfer zu Ambri. Also wechselt Dario Bürgler zu Ambri. Er bringt Wasserverdrängung (185 cm, 93 kg) und Torgefährlichkeit (diese Saison 17 Tore) auf dem Eis sowie Charakter und Erfahrung in die Garderobe. Und zudem hat er bei Ambris grosser Innerschweizer Fangemeinde das Potenzial zum Publikumsliebling: Er kommt aus dem Kanton Schwyz.

Nun ist definitiv angerichtet für Spektakel in der ersten Saison im neuen Hockey-Tempel: Neben Dario Bürgler kommen ja auch André Heim und Yanik Burren vom SCB und darüber hinaus kehrt auch der verlorene Sohn Inti Pestoni (zuletzt beim SCB) heim in die Leventina.

Inti Pestoni kehrt zu Ambri zurück.
Inti Pestoni kehrt zu Ambri zurück.Bild: PHOTOPRESS

Langnau braucht vier neue Ausländer

Zwei weitere Entscheidungen bahnen sich an: Ben Maxwell wird in Langnau nicht verlängern. Aus Schweden ist Sportchef Marc Eichmann zugetragen worden, dass sein Topskorer für zwei Jahre nach Linköping in die höchste schwedische Liga wechseln wird.

Somit braucht Langnau gleich vier neue ausländische Spieler. In Marc Eichmanns Büro wird nun diskutiert, ob der neue Trainer Jason O’Leary aus Iserlohn den Rock’n’Roller Alexandre Grenier (29) mitbringen soll.

Die SCL Tigers brauchen wieder einen charismatischen Leitwolf, der auf dem Eis rockt und rollt. Den nächsten Chris DiDomenico.

Diese Rolle könnte Alexandre Grenier tatsächlich übernehmen: Der Kanadier bringt mit seiner NHL-Postur (195 cm/91 kg) Wasserverdrängung und Einschüchterungspotenzial. Seine Lohnvorstellungen sind moderat und passen ins Budget. Er kann Center spielen und am Flügel fräsen. Wo das Tor steht, weiss er auch: Zuletzt hat er in der DEL in 63 Partien 59 Punkte gebucht. Das deutet auf gute Hände. Bei uns sind aber auch schnelle Füsse gefragt. Letzte Saison (2019/20) hat er in Lausanne in zehn Partien acht Punkte gebucht. Das deutet auf Füsse, schnell genug für unsere höchste Liga.

Alexandre Grenier.
Alexandre Grenier.Bild: www.imago-images.de

Hingegen weiss Marc Eichmann bereits definitiv, dass aus einer Rückkehr von Rappis bestem Torschützen Kevin Clark nichts wird. Seine Zukunft liegt wohl in der DEL.

watson Eishockey auf Instagram
Selfies an den schönsten Stränden von Lombok bis Honolulu, Fotos von Quinoa-Avocado-Salaten und vegane Randen-Lauch-Smoothies – das alles findest du bei uns garantiert nicht. Dafür haben wir die besten Videos, spannendsten News und witzigsten Sprüche rund ums Eishockey.

Folge uns hier auf Instagram.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden

1 / 148
NLA-Trikotnummern, die nicht mehr vergeben werden
quelle: keystone / fabrice coffrini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Dinge, die Hockey-Fans niemals sagen würden

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

31 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Bivio
12.04.2021 12:59registriert März 2018
Kann mir jemand etwas kurz erklären:
Im Moment schreien gemäss Chronist alle Sportchefs, dass sie Geld sparen müssen. "Eine Million muss ich einsparen", war einer der häufigsten Sätze bei den Kolumnen vom Eismeister.
Ambri jedoch, budgettechnisch ein kleiner Fisch, schnapt sich ein Talent nach dem anderen. Bürgler, Pestoni, Heim etc. woher nehmen die das Geld? Offensichtlich ist Ambri der einzige Verein, der nicht sparen muss.
12436
Melden
Zum Kommentar
avatar
Spitzbueb
12.04.2021 12:50registriert Dezember 2020
Prognose: An Heim werden sie in Ambri mehr Freude haben als an Bürgler.
8021
Melden
Zum Kommentar
avatar
Regius
12.04.2021 16:22registriert August 2017
Ja genau, und wenn Hnat ihm ebenfalls einen 2 Jahresvertrag angeboten hätte und Bürgler nächstes Jahr nicht mehr so performt wie dieses Jahr neben Arco und Bödker, dann würde derselben Chronist vom Missmanagement in Lugano schreiben und weshalb man es verpasst hätte die Mannschaft rechtzeitig zu verjüngen...

Ich mag es dem Bürgler gönnen, dass er bei Ambri noch einen 2 Jahresvertrag erhält. Aber ein Beinbruch wird das für Lugano nicht sein
5311
Melden
Zum Kommentar
31
Trotz Rückstand und Unterzahl – Leipzig gewinnt Pokalfinale im Elfmeterschiessen

Mit letzter Kraft hat RB Leipzig in einem Final-Krimi den ersten grossen Titel der jungen Vereinsgeschichte gewonnen. Er setzte sich im deutschen Cupfinal in Berlin nach 0:1-Rückstand und in Unterzahl im Penaltyschiessen mit 4:2 gegen den SC Freiburg durch.

Zur Story