Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, reacts during a training camp of Swiss national hockey team ahead the IIHF 2019 World Championship, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Wednesday, April 24, 2019. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Patrick Fischer demonstriert im Training Gelassenheit. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Patrick Fischer, der neue Ralph Krueger und der nächste Schweizer in der NHL

Ralph Krueger (59) wird in Buffalo der erste Schweizer Coach in der NHL. Patrick Fischer (43) wird der zweite in der wichtigsten Liga der Welt sein



Ralph Krueger ist immer eine Nummer grösser als man denkt. Als er 2010 nach dem olympischen Turnier als helvetischer Nationaltrainer zurücktrat, dachte ich, er werde Nationaltrainer in Deutschland oder Coach bei einem grossen Klub. Er wurde Associate Coach und später Cheftrainer in Edmonton (NHL).

Als er in Edmonton nach einem Jahr (2012/13) als Cheftrainer gefeuert wurde – was sich inzwischen als eine der dümmsten Trainerentlassungen in der NHL-Geschichte erwiesen hat – dachte ich, er werde irgendwo Nationaltrainer oder Coach bei einem anderen NHL-Team. Er wurde geschäftsführender Präsident bei Southampton in der wichtigsten Fussballiga der Welt (!).

SOUTHAMPTON, ENGLAND - AUGUST 09: Southampton chairman Ralph Krueger and Southampton owner Katharina Liebherr before the start of the pre season friendly match between Southampton and Bayer Leverkusen at St Mary's Stadium on August 9, 2014 in Southampton, England. (Photo by Robin Parker/Getty Images)

Ralph Krueger ist immer für eine Überraschung gut. Bild: Getty Images Europe

Als er kürzlich sein Amt in Southampton aufgab, kam er nach Bern, um seinen Sohn Justin zu sehen. Wir plauderten über Gott und die Welt und er liess offen, was er künftig machen werde.

Ich dachte, er werde irgendwo Sportchef oder Nationaltrainer oder vielleicht Manager in der Privatwirtschaft. Da er seine Vermögensbildung längst abgeschlossen hat, schien es unwahrscheinlich, dass er sich noch einmal die Mühsal eines Klubtraineramtes antun wird. Schliesslich hatte er sieben Jahre lang kein Klubteam mehr gecoacht.

Nun ist er Cheftrainer mit Dreijahresvertrag in Buffalo. Da der kanadisch-deutsche Doppelbürger kürzlich den roten Pass erhalten hat, ist er der erste Schweizer Cheftrainer in der NHL.

Buffalo ist eine kluge Wahl. So wie er 1997 beim Amtsantritt als Schweizer Nationaltrainer nichts verlieren und nur gewinnen konnte, so ist es auch in Buffalo bei einem der drei NHL-Teams im Staate New York (die Rangers und die Islanders sind die zwei anderen).

Die Hockeyfirma des Ölmilliardärs Terrence Pegula ist chronisch erfolglos. Die Buffalo Sabres haben in den letzten zwölf Jahren keine einzige Play-off-Serie gewonnen und warten 48 Jahre nach der Gründung nach wie vor auf einen Stanley Cup. Es wird in Buffalo nun nicht lange dauern bis jeder im Klub felsensfest davon überzeugt ist, dass der Stanley Cup noch zu seinen Lebzeiten in die Stadt kommt.

Die vielen Gesichter des Ralph Krueger

Mit ziemlicher Sicherheit gibt es keinen Trainer (Fussball und Eishockey) mit dieser grandiosen Karriere. Kein Wunder, hat ihn «Sportsnet» in Kanada einmal als «interessantesten Mann der Welt» bezeichnet. Ralph Krueger war in der alten Bundesliga ein bissiger Bandenhobler und für Deutschland stürmte er zweimal bei der WM (1982, 1986).

Seine Trainerkarriere begann bescheiden. Auf der Suche nach irgendeinem Job tourte er durch Europa, schlief, da das Geld knapp war, im Mietwagen auf Parkplätzen und bekam schliesslich 1991 Arbeit bei Feldkirch wo gerade Cheftrainer Alex Barinew gefeuert worden war. Von dort aus hat er die Welt erobert.

Swiss head coach, Canadian-German Ralph Krueger, right, congratulates his forward Paul di Pietro, left, who just scored his first of two goals, next to assistant coach Canadian Peter John Lee, center, during their men's preliminary round group A ice hockey match Canada against Switzerland at Torino Esposizioni in Turin, Italy, Saturday, February 18, 2006, during the XX. Turin 2006 Olympic Winter Games. Switzerland upsets Canada by 2:0. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

13 Jahre trainiert Ralph Krueger die Schweizer Hockey-Nati. Bild: KEYSTONE

Es gibt im Eishockey-Business keine charismatischere Persönlichkeit. Seine Wirkung ist über den Sport hinaus durchschlagend. Er verdiente als Schweizer Nationaltrainer (1997 bis 2010) nebenbei mit Motivationsvorträgen bis zu 30 000 Franken pro Auftritt. Ich habe selbst mit ungläubigem Staunen erlebt, wie die arrogantesten, selbstgefälligsten Banker zwei Stunden lang an seinen Lippen hingen. Er schrieb einen Bestseller über Lebensberatung. Er hielt Gastreferate beim WEF in Davos. Wenn einer das Gefühl zu vermitteln vermag, er könne Beton in Gold verwandeln, rauche im Bernsteinzimmer Zigarren und plaudere regelmässig mit den Aliens – dann er.

Ralph Krueger ist ein Trendsetter. Er erkannte als einer der ersten, wie wichtig im Sportbusiness Eigenvermarktung und Kommunikation sind. Wie wichtig es ist, Träume zu wecken, eine Vision zu vermitteln.

Fachlich sind die meisten Coaches kompetent. Die Differenz macht erst die Fähigkeit, Ideen, Visionen und Träume in die Köpfe und Herzen der Spieler zu zaubern. Und so ist es nur logisch, dass er bei der WM 2000 mit einer SMS-Botschaft an seine Spieler vor dem Schicksalsspiel gegen Russland berühmt geworden ist. Eine SMS war damals noch sexy.

Eine neue Generation von Spielern ist herangewachsen. Sie ist in einer «antiautoritären» westlichen Welt mit geringem Respekt vor Institutionen und Autoritäten gross geworden. Befehlen, anordnen oder gar drohen reichen schon lange nicht mehr.

Trainer ohne Botschaften, Träume, Visionen und kühne Ideen sind verloren. Nur wer seine Spieler zu begeistern und auf eine Reise mitzunehmen vermag, hat eine Chance auf den aussergewöhnlichen Erfolg. Vermag er das, dann folgen ihm alle und wachsen weit über sich hinaus. Die Spieler von heute sind mindestens so leistungswillig wie ihre Väter und Vorväter.

Switzerland's forward Nico Hischier, left, jumps over the board past teammate forward Philipp Kurashev, right, during a friendly international ice hockey game between Switzerland and France, at the ice stadium De Graben, in Sierre, Switzerland, Friday, April 26, 2019. Switzerland national ice hockey team will play several friendly games of preparation ahead the IIHF 2019 World Championship. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Nico Hischier und Philipp Kuraschew gehören zur neuen Spieler-Generation. Bild: KEYSTONE

Natürlich muss ein Coach fachlich kompetent sein. Aber das Einüben und Einschleifen von Taktik und System kann er fleissigen Assistenten überlassen. So wie sich ein General auch nicht mehr darum kümmert, ob die Rekruten den Krawattenknopf beherrschen.

Ralph Krueger hatte einst als Nationaltrainer bei sechs WM- und zwei Olympia-Turnieren einen gelehrigen Schüler. Den Stürmer Patrick Fischer.

Fischer kühner als Krueger

Patrick Fischer ist inzwischen der neue Ralph Krueger geworden. Anfänglich erst ein Zauberlehrling des grossen Hexenmeisters. Aber nun hat er sein eigenes Profil entwickelt. Er ist der Visionär unseres Hockeys wie einst Ralph Krueger. Seit der schwedische «Taktik-Lehrer» Tommy Albelin den System-Haushalt besorgt, ist aus dem anfänglich wilden, verrückten, aber visionären «Pausenplatz-Hockey» das erfolgreichste internationale Hockey («Guardiola-Hockey») geworden, das wir je zelebriert haben.

Patrick Fischer ist inzwischen mindestens so charismatisch, ja, eher noch selbstsicherer und in seinen Visionen kühner als Ralph Krueger. Daran wird sich auch dann nichts ändern, wenn die Schweizer hier in Bratislava nicht über die Viertelfinals hinauskommen sollten.

Patrick Fischer, head coach of Switzerland national ice hockey team, reacts, right, during a friendly international ice hockey game between Switzerland and France, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, April 27, 2019. Switzerland national ice hockey team will play several friendly games of preparation ahead the IIHF 2019 World Championship. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Führt Patrick Fischers Weg dereinst in die NHL? Bild: KEYSTONE

Sein nächster Arbeitgeber kann nicht ein Klub in unserer höchsten Spielklasse sein. Dort würde er bloss riskieren, mit seinem grossen Denken am kleinen Denken der konservativen Klubgeneräle zu scheitern. Patrick Fischers nächste Saison muss, wird die NHL sein. Er pflegt beste Beziehungen nach Nordamerika und seit seinem NHL-Gastspiel bei Arizona (206/07) ist Wayne Gretzky sein Kumpel.

Nationaltrainer Patrick Fischer Cheftrainer eines NHL-Teams? Verrückt? Nein. Tief in seiner Hockeyseele weiss er, dass er dazu fähig ist. Und ich sehe mit bestem Willen und aller Bosheit keinen Grund, warum er dazu nicht fähig sein sollte.

Auch die NHL wird immer stärker von einer neuen Spieler- und Managergeneration geprägt. Patrick Fischer passt perfekt zu dieser neuen, modernen NHL.

Alle Eishockey-Weltmeister

Unvergessene Eishockey-Geschichten

Deutschland verpasst die grosse Sensation, weil der Puck auf der Linie kleben bleibt

Link zum Artikel

24.02.2006: Neunmal das F-Wort in einer Minute – Greg Holst macht sich mit legendärem Ausraster-Interview unsterblich

Link zum Artikel

04.01.1987: Als nach der grössten Prügelei aller Zeiten die Lichter ausgingen und ein Spiel die Eishockey-Welt veränderte

Link zum Artikel

28.12.1999: «La Montanara» erklingt in Berlin – Ambri krönt sich zum europäischen Champion

Link zum Artikel

24.03.1936: Im längsten Hockey-Spiel aller Zeiten fällt das goldene Tor erst im 9. Drittel – um 2.35 Uhr nachts

Link zum Artikel

31.03.2009: Nie haben wir uns mehr über ein Tor gegen die Schweizer Nati gefreut als bei Omarks Penalty-Trick

Link zum Artikel

26.12.1993: Dank Chomutow und Bykow träumt Aufsteiger Davos vom ersten Spengler-Cup-Titel seit 35 Jahren

Link zum Artikel

14.05.2008: Philippe Furrer schiesst das kurioseste Eigentor der Schweizer Hockey-Geschichte

Link zum Artikel

30.12.1981: Wayne Gretzky schafft den verrücktesten seiner Rekorde: 50 Tore in 39 NHL-Spielen

Link zum Artikel

Bobby Orr entscheidet mit dem «Flying Goal» den Stanley-Cup-Final

Link zum Artikel

Amerikas College-Boys erlegen den russischen Bären

Link zum Artikel

18.02.2006: Die «Eisgenossen» spielen kanadischer als die Kanadier und rächen sich für eine uralte Schmach

Link zum Artikel

22.09.2012: Rick Nash meldet sich mit einem Blitz-Hattrick in der Schweiz zurück

Link zum Artikel

10.10.1979: Ein gewisser Wayne Gretzky bestreitet sein erstes Spiel in der NHL – er wird sämtliche Rekorde pulverisieren

Link zum Artikel

Ralph Krueger schreibt das wichtigste SMS der Schweizer Hockey-Geschichte 

Link zum Artikel

11.03.1979: NHL-Haudegen Randy Holt prügelt sich zu einem bis heute gültigen Rekord – 67 Strafminuten in einem einzigen Spiel

Link zum Artikel

08.04.1980: Sie wissen nicht, was sie tun, als sich zwei Schweden als erste Hockeyspieler einen Playoff-Bart wachsen lassen

Link zum Artikel

16.01.1905: Nach 23 Tagen Anreise werden die Dawson City Nuggets im Stanley-Cup-Final mit 2:23 vermöbelt

Link zum Artikel

NHL-Star Darryl Sittler stellt einen Rekord für die Ewigkeit auf

Link zum Artikel

28.01.2009: Die Zürcher Löwen krönen sich zu Europas Eishockey-Königen

Link zum Artikel

19.10.1996: Del Curto klärt seine Spieler auf: «Zum Schiri nüma ‹Fuck you› sägä, äs git zwei Minuta, hä!»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

24
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • scarnuz 18.05.2019 23:53
    Highlight Highlight Klaus, ein Beitrag mit Haenden und Fuessen.
  • Jo Blocher 18.05.2019 07:28
    Highlight Highlight Quatsch. In der NHL hats nur amerikanische und kanadische Trainer. Keine Russen, Schweden, Finnen, Tschechen etc. Aber ein Schweizer soll dann der Erste sein🤣🤣🤣
  • Bangarang 17.05.2019 10:50
    Highlight Highlight ... looks like Al Bundi ...
  • mukeleven 17.05.2019 10:03
    Highlight Highlight wow, wow, wow, klaus.
    vom zauberlehrling im balerina-röcklein 2018 zum super-coach in der NHL 2019!
    was fuer ein gesinnungswechsel.
  • 360blunt 17.05.2019 08:56
    Highlight Highlight Also die Entlassung Kürgers in Edmonton war ganz bestimmt nicht "eine der dümmsten Trainerentlassungen der NHL-Geschichte". Und dass er nun mit den Sabres grosse Erfolge feiern wird, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen... Naja, viel schlechter als die letzten paar Jahre kanns ja nicht werden.


    • Eisenhorn 17.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Sorry aber Edmonton fans sind sehr sehr gut auf Krueger zu sprechen, er hat trotz der eher schlechten Bilanz bei den Fans einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Das Edmonton Team das er diese eine Season gecoached hat gilt in der Nachbetrachtung als absolut Talentfrei und einer der schlechtesten Roster die man damals aufs Eis stellen konnte. Hab bei rest des Artikels die Augen verdreht, aber mit der Entlassung bei Edmonton hat Zauggi ein Punkt :)
  • Jacques #23 17.05.2019 08:52
    Highlight Highlight Ich wünsche, dass das eintritt.

    Und ich vermute, dass wir Zuschauer / Leser so richtig ahnungslos sind, wie stark die Nati Jungs international vernetzt und inzwischen hoch angesehen sind. Sprich primär Fischi, Wolwo, Raffeiner.

    Dementsprechend kommen logischerweise diese Möglichkeiten. Alle international erkennen die Fortschritte. CH kann wohl die grösste, nachhaltigste Steigerung international vorweisen?

    Heisst im Umkehrschluss, dass die CH Klubs voll auf CH Trainer setzten dürften... Vorbild Nationalschaftmann, um Petkovic Vladi zu zitieren 🙄

    Auf weitere grosse Spiele
    😊🏆🎉

    • Jacques #23 17.05.2019 10:22
      Highlight Highlight Oha, ein t zuviel versteckt. Wer es findet, bekommt von mir 1 Tee. First come, first serve 🍵
  • Glenn Quagmire 17.05.2019 08:32
    Highlight Highlight Es ist immer noch der gleiche Fischer, der den späteren Finalteilnehmer Lugagel auf den letzten Platz coachte?
    Er kann gut reden, sich gut verkaufen und das ist sicherlich ein wichtiger Punkt für einen möglichen Vertrag in der NHL. Und nach mässigem Beginn hat er aus seinen Fehlern gelernt und den Erfolg gefunden.

    Würde es ihm gönnen, wenn er den Schritt über den Teich schaffen würde. Es wäre ein enormer Meilenstein für unser Hockey!
  • DER Baron 17.05.2019 07:56
    Highlight Highlight Ralph Krüger in Ehren, aber es liest sich doch eher wie eine Rede zum runden Geburtstages von einem langjährigen Mitarbeiter.
    Die Begeisterung änetem Teich hält sich jedenfalls stark in Grenzen.
    Fischer könnte ja in einigen Jahren mal als Ass.Coach starten.
    Oder bei einem Club Erfolge erziehlen.
    Nicht jeder Selectioneur von einem Verband ist ein guter Club Coach. Wie umgekehrt nicht jeder Club Coach ein guter Nationalteam Coach ist
  • kupus@kombajn 17.05.2019 07:51
    Highlight Highlight Bzgl. Fischer <-> Swiss League bin ich exakt derselben Meinung. Die Swiss League ist viel zu eng für einen wie ihn.

    Und wie ich halt so bin, denke ich bereits mit Sorgen an eine Nati ohne Fischer. Wer kann dieses Erbe antreten?
    • mukeleven 17.05.2019 10:04
      Highlight Highlight tikkanen 😂
    • feuseltier 17.05.2019 10:07
      Highlight Highlight Vorher wollte niemand Fischer und jetzt kann man die Nati nicht mehr ohni ihn vorstellen? Es wird wieder einer kommen :)

      Aber vorher genießen wir noch die Show
    • kupus@kombajn 17.05.2019 10:29
      Highlight Highlight @feuseltier: ich gehörte nicht zur Vorher-Fraktion
  • pierre87 17.05.2019 07:50
    Highlight Highlight Waiting for Adrian Bürgler like... (dieses Coach gehype nachdem man vor 2 Jahren noch Schimpf und Schande ihm gegenüber war kotzt mich an)
    • goschi 17.05.2019 08:32
      Highlight Highlight vor allem war der "ungenannte Chronist" es, der jetzt Fischer überhöht, der ihn noch zur Olympia 2018 als unfähigen Zauberlehrling verurteilte....
    • pierre87 17.05.2019 10:25
      Highlight Highlight Ganz genau. Wer Lars Weibel einen Opportunist beschreibt hat wohl hier was falsch verstanden was ein Opportunist ist...
  • c_meier 17.05.2019 07:47
    Highlight Highlight Patrick Fischers nächste Saison muss...
    das sollte wohl "Station" statt Saison heissen. oder weiss der Eismeister da etwa schon mehr? 😲
  • Chase Insteadman 17.05.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Ralph Krüger als Headcoach in der NHL erfolgreich sein wird. Und dass Fischer NHL Head Coach wird? Eine irrwitzige Vorstellung. Not gonna happen! Jalonen wäre m.E. ein möglicher NHL Trainer aufgrund seines Erfolgsausweises.
    • kupus@kombajn 17.05.2019 09:11
      Highlight Highlight Bei Krueger und Fischer ist wohl schon einiges eingetroffen, was sich viele zuvor nicht vorstellen konnten.
    • marak 17.05.2019 11:27
      Highlight Highlight Fischer zeigt sich sehr lernfähig. Er war sich nicht zu schade, extern Hilfe für die Defenisve und Taktik generell zu holen. Und das ohne gross darüber zu debatieren. Es scheint, dass er einen guten Umgang mit Spielern, Verband, Staff und Clubs pflegt. Kurz, die Qualitäten um irgendwo in einem Grossklub (NHL) anzufangen sind sicher vorhanden. Was rauskäme ist natürlich offen. Die meisten Trainer werden nie NHL Chef-Coaches. Versuchen muss man es trotzdem, wenn sich die Chance bieten täte.
      Mal sehen, ob er die richtigen Leute kennt. Sonst läuft nix.
    • Chase Insteadman 17.05.2019 13:09
      Highlight Highlight Naja darüber kann man streiten. Aber NHL Trainer wird er sicher nicht. Im nordamerikanische Hockey wird praktisch nie ein europäischer Trainer engagiert. Schon gar nicht als Head Coach! Krüger ist zB ja auch Kanadier.
  • Gapunsa 17.05.2019 07:26
    Highlight Highlight Einfach ein Genie und immer ein Genuss über ihn zu lesen...
  • dan76 17.05.2019 07:09
    Highlight Highlight Top Bericht👏🏻👏🏻👏🏻

Die Hockey-WM lehnt den «Eisenbahn-Deal» ab – und das ist schlicht lächerlich

Wer ein Ticket hatte, konnte gratis mit der Eisenbahn zum Eidgenössischen nach Zug reisen. Von einer solchen Förderung des ÖV wollen die Macher der Eishockey-WM 2020 in Zürich und Lausanne nichts wissen.

Klima und Umwelt waren für die Organisatoren des Eidgenössischen Schwingfestes in Zug ein sehr wichtiges Thema. Wer ein Ticket hatte, durfte an beiden Tagen von jedem Punkt der Schweiz gratis mit dem ÖV (Bahn, Bus) anreisen.

Der Erfolg ist nicht ausgeblieben. OK-Chef Heinz Tännler bilanziert: «Die von uns fürs Fest zur Verfügung gestellten Parkplätze waren nie auch nur zur Hälfte belegt.» Der grösste Teil der mehr als 400'000 Festbesucherinnen und -besucher reiste am letzten Wochenende …

Artikel lesen
Link zum Artikel