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ZUR SUSPENSION VON KEVIN SCHLAEPFER ALS HEADCOACH BEIM EHC KLOTEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 6. APRIL 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem EV Zug am Freitag, 26. Januar 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kevin Schläpfer muss bei Langenthal mit wenig Geld auskommen. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die Prognose zur Swiss League und warum Kevin Schläpfer beim Meister zum «Spar-Onkel» wird

Welch eine Ironie: Langenthals Sportchef Kevin Schläpfer ist berühmter als jeder Spieler in der Swiss League und ist der bestverdienende Angestellte seines Klubs. Aber er muss sich ausgerechnet beim Titelverteidiger als «Spar-Onkel» durchsetzen. Die verrückteste Geschichte aus der zweithöchsten Liga.



Die Saison-Prognose für die Swiss League

  1. Olten
    Kein «Gschtürm» mit dem Geschäftsführer, mit dem Trainer und mit dem ausländischen Personal, eine gute Mischung aus Jugend und Erfahrung, dazu mit Philippe Rytz ein echter Verteidigungsminister und mit seinem Bruder Simon Rytz ein Torhüter mit NL-Niveau – wenn nicht jetzt der Aufstieg, wann dann?
  2. Kloten
    Mit Dominic Nyffeler ein Aufstiegsgoalie, im Gegensatz zur letzten Saison konkurrenzfähige Ausländer, nach Jahren der Irrungen und Wirrungen endlich im Besitze einer honorigen Männerrunde aus der Region und dadurch eine Rückkehr zu den Wurzeln. Aber selbst Meistertrainer Per Hanberg braucht Zeit, um vom letztjährigen «Larifari-Betrieb» unter André Rötheli wieder auf Profihockey umzustellen.
  3. La Chaux-de-Fonds
    Wie bei Olten und Kloten ordnet neu ein Schwede das Spiel des Qualifikations-Siegers. Offensiv ist der Finalist gut genug für den 1. Platz, der sechsfache Schweizer Meister (1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973) ist nominell so gut wie Olten und Kloten. Aber Kloten und Olten sind defensiv etwas stabiler – und wenn es drauf ankommt, wahrscheinlich auch bissiger. Im Gegensatz zu Kloten und Olten fehlt das wirtschaftliche Potenzial für eine Rückkehr in die höchste Liga.
  4. Ajoie
    Das bewährte «Ajoie-Prinzip» – gutes Coaching, ein guter Goalie, ein Verteidigungsminister und alle Eiszeit den beiden exzellenten Ausländern – wird auch diese Saison wieder funktionieren.
  5. Visp
    Im neuen Tempel wird Visp rocken. Aber erst dann, wenn der notorische Verlierer Matti Alatalo (zweimal im Viertelfinal kläglich gescheitert) rechtzeitig durch einen neuen Trainer ersetzt wird. Und es gibt eine hoffnungsvolle Frage: Kehrt Raphael Kuonen schon während der Saison von Langnau heim nach Visp? Mittelfristig das Potenzial zu einer Rückkehr in die höchste Liga, die der Schweizer Meister von 1962 im Frühjahr 1972 verlassen hat.
  6. Langenthal
    Zum zweiten Mal seit 2010 nicht in den «Top 4». Der vom Spieler und Assistenten zum Chef beförderte Jeff Campbell ist ein charismatischer Leitwolf, der alles hat, um ein grosser Trainer zu werden – aber das Sparprogramm («100'000 Franken Salär sind genug») kostet den Spitzenplatz. Meistergoalie Philip Wüthrich kann ja nicht auch noch Tore schiessen.
  7. Thurgau
    Noch kein Spitzenteam. Aber Trainer Stefan Mair ist der Heinz Ehlers des armen Mannes und holt ein Maximum heraus. In einzelnen Spielen reicht es, um die Titanen erfolgreich herauszufordern.
  8. Sierre
    Hütet euch im Graben, der «Valascia der Swiss League». Der alte Titan Goran Bezina (39, über 800 NL-Partien) organisiert die Abwehr und Aufstiegstrainer Dany Gelinas ist ein schlauer Bandengeneral. Der Aufsteiger ist ein Partnerteam von Servette mit eigener, starker Identität und besser als die «seelenlosen» Farmteams. Sierre hat die höchste Liga 1991 verlassen und nach dem Konkurs von 2013 und dem Neustart in der 3. Liga eine rasante Entwicklung hinter sich: In sechs Jahren mit vier Aufstiegen zurück ins Profihockey.
  9. GCK Lions
    Sechsmal in Serie die Playoffs verpasst. Nun soll es ein neuer Trainer (Michael Liniger) richten. Wie jedes Jahr: Bei weitem gut genug für die Playoffs und am Ende reicht es doch wieder nicht.
  10. Winterthur
    Trainer und Sportchef Michel Zeiter ist in drei Anläufen nicht in die Nähe der Playoffs gekommen. Er verdankt seine Jobsicherheit nicht in erster Linie den Früchten seiner sportlichen Arbeit. Sondern der Freundschaft zu einem wichtigen Geldgeber. Auch mit Misko Antisin als Assistenten und mit Thibaut Monnet als Verstärkung im Sturm wird der ehemalige Leitwolf der ZSC Lions den Playoffs so ferne sein wie der NHL.
  11. Ticino Rockets
    Dreimal ohne Ausländer auf dem letzten Platz. Nun hilft Ambris und Luganos Farmteam auch Lausanne und Davos mit Spielern aus, erstmals wird mit Ausländern gespielt und zum ersten Mal werden die Rockets nicht mehr den letzten Platz belegen.
  12. EVZ Academy
    In drei Jahren zweimal in den Playoffs. Mit dieser Herrlichkeit ist es vorbei: Die besten Talente spielen oben beim EVZ oder bei der Konkurrenz und die Ausländer sind die schwächsten der Liga. Der Abstieg ist wieder eingeführt worden – der Letzte nach der Platzierungsrunde muss mit dem Sieger der MySports League um einen Platz in der Liga spielen – sofern der Amateurmeister aufsteigen will bzw. darf. Die Zuger sind akut abstiegsgefährdet, dürfen aber im Falle eines Falles auf politische Rettung hoffen (Aufstockung der Swiss League?). Denn niemand hat ein Interesse daran, dass ein Farmteam absteigen muss.

Die sieben goldenen Jahre sind vorbei. In Langenthal beginnt eine neue Ära. Mit Sportchef Kevin Schläpfer (49) in der Hauptrolle.

In Biel war der Baselbieter «Hockey-Gott», in Kloten ein tragischer Held und jetzt spielt er den «Spar-Onkel».

Drei Titel (2012, 2017, 2019) haben Langenthal Ruhm und Ehre, aber kein Geld gebracht. Also muss gespart werden. Nach dem Motto «100'000 Franken Salär sind genug» buchstabiert der SC Langenthal sportlich und finanziell zurück. Der Titelverteidiger wird schleichend zu einem Farmteam der SCL Tigers degradiert. Zum zweiten Mal seit zehn Jahren dürfte der Meister die «Top 4» in der Qualifikation verpassen.

ARCHIVBILD ZUM VERZICHT DES SC LANGENTHALS AUF DIE LIGAQUALIFIKATION, AM FREITAG, 5. APRIL 2019 - Langenthals Spieler den Swiss League Schweizer Meistertitel, nach dem vierten Playoff Finalspiel der Swiss League, zwischen dem SC Langenthal und dem HC La Chaux de Fonds, am Mittwoch 3. April 2019 auf der Eisbahn Schoren in Langenthal. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Noch im Frühling jubelte man in Langenthal über den Meistertitel. Bild: KEYSTONE

Die sportlichen Resultate stehen vorübergehend so oder so nicht mehr im Mittelpunkt. Die Zukunft wird an der Urne entschieden.

Am 15. Dezember kommt der Planungskredit von knapp einer Million für ein neues Stadion und eine etwas mehr als 700'000 Franken teure Sanierung der alten Arena im Schoren vors Volk. Geht die Abstimmung verloren, droht der Rückzug ins Amateurhockey (1. Liga) oder ein Umzug nach Huttwil, wird sie gewonnen, kann es wegen des hartnäckigen politischen Widerstandes mehr als sieben Jahre dauern, bis eine neue Arena steht. Aber 2031 muss das alte Stadion im Schoren zurückgebaut werden – der Baurechtsvertrag läuft aus.

Solche Stadionprojekte wären anderorts kein Problem. Aber in Langenthal hat der Hockeyclub bei weitem nicht die politische Bedeutung wie in Zug, Langnau, Visp oder Olten. Die politische Opposition ist zeitweise hartnäckiger als der gegnerische Widerstand im Schoren. Als das Stadtparlament kürzlich eine Ermässigung der Eiskosten für den Nachwuchs in der Höhe von 125'000 Franken genehmigte, waren die notwendigen 400 Unterschriften für das Referendum in kürzester Zeit gesammelt, um eine Volksabstimmung zu erzwingen. Dabei ist Langenthals Junioren-Abteilung bereits mehrmals vom Verband als beste des Landes ausgezeichnet worden und hat nebst mehreren NL-Spielern auch einen NHL-Star hervorgebracht (Sven Bärtschi).

Vancouver Canucks' Sven Baertschi, left, and Henrik Sedin, of Sweden, celebrate Baertschi's second goal against the Colorado Avalanche during the third period of an NHL hockey game in Vancouver, British Columbia, Monday, Jan. 2, 2017. Baertschi scored twice, including the winner on a power play with under four minutes to go in the third period. Vancouver won, 3-2. (Darryl Dyck/The Canadian Press via AP)

Sven Bärtschi (links) schaffte es von Langenthal in die NHL. Bild: AP/The Canadian Press

Von Kevin Schläpfers Charisma und Popularität (er genoss hier einst als Spieler Kultstatus) erhoffen sich die Langenthaler Wirkung im Abstimmungskampf. Nebst der Rolle als «Spar-Onkel» sollte er auch noch politischer «Poster Boy» seines Klubs sein.

Ausgerechnet in dieser heiklen Phase muss sich der SC Langenthal unter der Leitung eines neuen Sportchefs und Geschäftsführers neu erfinden und zurückbuchstabieren.

Sämtliche Führungspositionen sind neu besetzt worden. Präsident Stephan Anliker überlässt den Vorsitz nach 17 Jahren dem langjährigen Geschäftsführer Gian Kämpf. Sein Engagement bei Fussball-GC hat ihn zum lokalpolitischen Risikofaktor gemacht. Neuer Chef im Büro ist Peter Zulauf. Jeff Campbell ist vom Assistenten zum Cheftrainer befördert worden, der neue Sportchef heisst Kevin Schläpfer und seine erste Aufgabe war die Verpflichtung neuer Ausländer.

Jahrelang leisteten sich die Langenthaler mit Brent Kelly und Jeff Campbell – die sie einst den Oltnern ausgespannt hatten – die besten und teuersten Ausländer der Liga. Die neuen ausländischen Stürmer Joey Benik (USA) und Andrew Clark (CAN) sind wie der neue Trainer Jeff Campbell vor allem auch eines: nicht zu teuer.

Die Langenthaler sind in finanziellen Nöten. Eigentlich seit dem Wiederaufstieg von 2002. Wie schon 2008 und 2013 mussten sie soeben erneut mit einem Kapitalschnitt die Bilanz retten und die Gruppe der Kernaktionäre um Stephan Anliker um Sanierung bitten. In der Meistersaison resultierte bei einem Umsatz von gut vier Millionen ein Verlust von einer halben Million.

Stephan Anliker, neuer Praesident des Grasshopper Club Zuerich, an einer Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 13. Februar 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Stephan Anliker ist nicht länger Präsident in Langenthal. Bild: KEYSTONE

Also muss gespart werden. Intern gibt es nun eine Salär-Limite von 100'000 Franken. Philippe Rytz, der wichtigste Verteidiger, durfte deshalb trotz Vertrag zu Olten wechseln. Sein Ersatz Philippe Seydoux kostet nicht einmal halb so viel. Es ist allerdings ein Tausch von 38 gegen 9 Skorerpunkte.

Inzwischen belasten nur noch Captain Stefan Tschannen (35) und der Sportchef die Lohnbuchhaltung mit mehr als 100'000 Franken. «Ich koste doch den Klub gar nicht so viel», wehrt Kevin Schläpfer ärgerlich ab. Stimmt eigentlich: Er hat ein paar Geldgeber mitgebracht und so passt auch er letztlich ins neue Konzept «100'000 Franken Salär sind genug.»

Der Meister hat neben Philippe Rytz mit Robin Leblanc (Rücktritt), Giacomo Dal Pian (Ambri) und Nico Dünner (Lakers) weitere Schlüsselspieler verloren und nicht ersetzt. Geblieben ist Meistergoalie Philip Wüthrich (21), eine SCB-Leihgabe mit Fix-Vertrag bis Ende Saison.

Vermehrt setzen die Langenthaler auf junge Spieler, die ihnen vor allem Langnau mit B-Lizenz für wenig Geld vorübergehend überlässt. So wird der SCL allerdings schleichend zu Langnaus Farmteam degradiert.

Von Titelverteidigung ist schon lange nicht mehr die Rede. Kevin Schläpfer, schon ganz durchdrungen vom neuen Spar- und Bescheidenheitsmodus, nennt die Playoffs als Saisonziel. Dann muss er doch innehalten, lachen und korrigiert: Platz vier oder fünf sollte es, wenn irgendwie möglich, schon sein.

ZUR SUSPENSION VON KEVIN SCHLAEPFER ALS HEADCOACH BEIM EHC KLOTEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, 6. APRIL 2018, FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - EHC Kloten Cheftrainer Kevin Schlaepfer schaut auf die Videoleinwand waherend er vor dem Eingang zu den Garderoben auf den Entscheid der Schiedsrichter zu seiner Coaches-Challange nach Ambris Siegestreffer in der Verlaengerung im vierten Eishockey Spiel des Playout-Final der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ambri-Piotta am Montag, 2. April 2018, in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Kevin Schläpfer ist lieber nahe am Eis als im Büro. Bild: KEYSTONE

Die neue Rolle des «Spar-Onkels» behagt ihm sowieso nicht so recht. «Ich muss das Eis riechen», sagt er. Aber nun ist eben auch die Schreibtisch-Arbeit gefragt, die zum Job eines Sportchefs gehört, die er aber ganz und gar nicht mag. «In diesem Bereich bin ich in Biel halt entlastet worden.»

Kein Schelm, wer denkt, dass Kevin Schläpfer ganz froh ist, dass ihn ein Vertrag bis 2023 gegen alle Kritik absichert.

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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • feuseltier 12.09.2019 22:50
    Highlight Highlight Beat Trudel rockt bide Rockets 👌💪💪😃
  • maylander 12.09.2019 21:01
    Highlight Highlight Ich mache mir eigentlich keine Sorge um die EVZ Academy, aber wenn sie dann absteigen sollten, so soll es halt so sein. Wäre an sich kein Drama. Ich Tippe aber auf einen Playoffplatz.
    Ich verstehe , dass die Farmteams nicht beliebt sind. Einen Spieler wie Carl Klingberg dürfte man aber im B sonst nie zu Gesicht bekommen. Für die jungen Spieler ist es ein wunderbares Sprungbrett. Und die Bosshard Arena ist wahrscheinlich das schönste Stadion der Swiss League.
    • ta0qifsa0 13.09.2019 08:04
      Highlight Highlight Der hat bisher genau 2 Spiele für die Academy gemacht, darauf kann man getrost verzichten.

      Wenn ich mir den wirklich wirklich umbedingt live anschauen möchte, bin ich auch bereit dazu in ein NL-Stadion zu gehen. Aber nur dann.
    • maylander 13.09.2019 08:43
      Highlight Highlight @ta0qifsa0
      Und genau in jenen zwei Spielen hat sich die Academy auf Kosten der GCK Lions vom 9ten auf den 8ten Platz gerettet.
      Deshalb braucht es auch keinen Abstiegsschutz für die Farmteams. Die haben schon den Vorteil das sie sich wenn es brennt mit NLA Spielern verstärken können.
    • ta0qifsa0 13.09.2019 09:19
      Highlight Highlight Also über was reden wir jetzt hier eigentlich genau..? Über sportliche Atraktionen in Form von Spielern oder über Abstiegs-(Schutz)-Mechanismen?

      Entscheiden Sie sich, das eine hat nämlich herzlich wenig mit dem Anderen zu tun.
  • Hallo22 12.09.2019 20:59
    Highlight Highlight Bin mit dem Satz das die EVZ Academy die schlechtesten Ausländer hat nicht einverstanden. Das Problem ist mehr das die Academy nur einen Ausländer hat in der kommenden Saison. Dieser hat es jedoch in sich. Der Däne Emil Kristensen hat schon an fünf A-WMs teilgenommen. Wenn er fit ist spielt er stark. Als Verteidiger skort man nicht einfach so 17 punkte in 52 Spielen in Finnlands höchster Liga. Nichts desto trotz wird die Saison wohl düster. Abstiegsgefahr besteht jedoch nicht. Kläy bestätigte das jeder Vertrag mit den EVZ-Ausländer so aufgesetzt ist dass diese auch im B Spielen könnten.
  • Darkside 12.09.2019 20:07
    Highlight Highlight Wieso ist der Widerstand in Langenthal gegen das Hockey so gross? Würde ich gerne wissen. Da gibt's ja sonst nicht viel?
    • Marshawn 12.09.2019 20:50
      Highlight Highlight Wenn die Langenthaler Verstand hätten, dann würden sie in Olten wohnen... 😉
    • maylander 12.09.2019 21:30
      Highlight Highlight Weil sogar der Präsident lieber sein Geld bei Fussball GC verbrannte als den lokalen Klub zu unterstützen.
    • Darkside 12.09.2019 21:49
      Highlight Highlight @maylander: darum geht's ja offenbar nicht, was ist es also?
      @marshawn: ja die lokalpatriotischen Jokes sind ja normal, erklären die Situation aber auch nicht oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • XAALLAAX 12.09.2019 19:08
    Highlight Highlight Stefan Mair; der Heinz Ehlers des armen Mannes.

    Der treffendste Satz des ganzen Artikels.

    Auch morgen wird es wieder ein Krampf. Trotzdem oder gerade darum: Hopp 🔵⚪️♥️
    • Sverige 13.09.2019 10:40
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt das der HC Thurgau am Schluss der Quali in den ersten 5 sein wird. Thurgau und Siders werden die Überradchubgsteams sein. Thurgau 4. und Siders 8.
      Um den Abstieg spielen dieses Jahr Winterthur (leider, warum geht es in Winterthur nie vorwärts, liegt es am Geldgeber?) und die Rockets. Trotz zwei Ausländern das nicht bessere Team (Biasca) wie letzte Saison (nicht vergessen dass in einem möglichen Abstiegs Playout der SL und der MSL Verein je mit einem Ausländer spielen dürfen).
      Auf eine spannende Meisterschaft.
  • magnet1c 12.09.2019 19:06
    Highlight Highlight Das Problem an den Farmteams ist vor allem in der wirschaftlichen Thematik begründet. Ein gutes NLB Team verliert Zuschauer wenn ein Farmteam zu Gast ist, weil die Farmteams keine eigenen Fans haben und die Partien keine Spannung versprechen. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist das Niveau enorm Tief. Zum anderen haben Sponsoren / Gönner und die Presse etc. kein interesse an bedeutungslosen Farmteams wie den Ticino Rockets. Dies alles ist für etablierte NLB-Clubs ein echtes Desaster.
    • goldmandli 12.09.2019 22:56
      Highlight Highlight Das stimmt. Lange wurden die Farmteams ja durch das argument verteidigt, dass es sonst nicht genug Teams im B gibt. Ich denke aber, dass die mittlerweile 3 (+Sierre) Farmteams der Liga langfristig schaden werden. Und der sportliche Auf- und Abstieg helfen dabei nur begrenzt, wenn beliebig Spieler zwischen A&B mittels B-Lizenz verschoben werden können.

      Ich fände aber ein "Team Switzerland" spannend, in dem die besten Junioren des ganzen Landes in einem B-Team spielen. Würde bestimmt auch mehr Fans anziehen. Dafür gibt es dann sonst keine Farmteams mehr.
    • Ig nid är 13.09.2019 06:40
      Highlight Highlight Wurde probiert und ist gescheitert
    • Sverige 13.09.2019 10:43
      Highlight Highlight Heute würde ein U-20 Team in der Swiss League auch nur aus den Schweozer Ligen spielenden Nachwuchsdpielern locker in die Playoffs kommen. Und Sierre ist kein Farmteam,, Sierre ist das Partnerteam von Servette. Der Verein ist selbsttragend und hat dass alleinige Sagen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pana 12.09.2019 18:49
    Highlight Highlight "Denn niemand hat ein Interesse daran, dass ein Farmteam absteigen muss."

    Benutzer Bild
  • FischersFritz 12.09.2019 18:46
    Highlight Highlight Wer von "seelenlosen Farmteam" spricht hat keine Ahnung, welcher Team Spirit zB im Team der EVZ Academy steckt... Hätte man sich als Fachmann wirklich zB mit der letzten Saison auseinandergesetzt, so liesse sich das Erkennen...
    • Pana 12.09.2019 19:59
      Highlight Highlight Bist du als Fachmann einer der 80 Zuschauer die sich in der Trainingshalle diesen Teamspirit gönnen?
    • FischersFritz 12.09.2019 22:05
      Highlight Highlight Lieber als einen Monnet-Rentner auf der letzten Station vor der Senioren-Mannschaft
  • PHI (formerly known as Pat the Rat) aka Capy 12.09.2019 18:41
    Highlight Highlight Danke für diesen informativen (trotzdem ein bisschen KS-lastigen) Artikel und die Einschätzungen zur kommenden "Swiss-League" Saison!

    Immerhin der Meistergoalie (vor dessen Einsatz alle Angst hatten) passt perfekt ins Budget. Er kostet ja nicht einmal die Hälfte der maximalen 100'000 (eigentlich eine Schande)...
    • fandustic 12.09.2019 20:53
      Highlight Highlight Beim SCB wird er nächste Saison dann schon ordentlich bezahlt😉
    • PHI (formerly known as Pat the Rat) aka Capy 12.09.2019 21:59
      Highlight Highlight @ fandustic:

      Wenn sie Ihn denn in die Mannschaft holen, statt einen "fertigen" Goalie wo anders zu holen... (Ich hoffe für Ihn dass Er die Chance bekommt, aber bei dem Trainer weiss ich nicht...)

      PS: letze Saison (als Er den Titel rauskratzte) kostete Er nur die Hälfte der nicht einmal Hälfte.
      Ich denke Er hat eine grosse Zukunft vor sich...
    • goldmandli 12.09.2019 22:58
      Highlight Highlight Ich fänds ja sehr lustig, wenn Biel Wüthrich unter Vertrag nehmen würde nächste Saison und da zum Stammgoalie würde.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miles Prower 12.09.2019 18:40
    Highlight Highlight Der Abstieg eines Farmteams wäre der Traum eines jeden NLB Fans. Aber da wird schon geschaut werden, dass das nicht passiert.
    • FischersFritz 12.09.2019 18:56
      Highlight Highlight Ohne die Farmteam wäre die Schweiz eine Ausbildungswüste. Zudem spielen die jungen Talente der Farmteam oft attraktiveres Hockey als die Altherrenmannschaften
    • Glenn Quagmire 12.09.2019 19:31
      Highlight Highlight Fritz: Lieber Partner Farmteams als Retorten Raketen und Akademien
    • Darkside 12.09.2019 20:03
      Highlight Highlight Für Fans der traditionellen NLB Teams sind die Farmteams natürlich nicht attraktiv. Aber für die Ausbildung junger Spieler sind sie halt schon viel wert. Der Z versorgt ja seit Jahren die halbe Liga mit Torhütern und jungen Spielern die über den GCK den Sprung in die NLA geschafft haben. Weil der Z natürlich auch jedes Jahr konsequent einige Junioren mit Profivertrag ausstattet. Zug ist auf dem selben Weg. Alles in allem sind solche Farmteams gut fürs Schweizer Hockey, auch wenn sie die NLB natürlich nicht attraktiver machen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nothingtodisplay 12.09.2019 18:33
    Highlight Highlight Niemand hat interesse, dass ein Farmteam absteigen muss?! Klaus, du hast die Fans vergessen!
    • Ig nid är 12.09.2019 18:48
      Highlight Highlight Die haben nichts zu melden, sonst gäbe es gar keine Farmteams im B
    • Sverige 13.09.2019 10:29
      Highlight Highlight Geht nicht um Klaus Zaugg, sondern die Tatsache dass der Verband versumpft ist.
      Darum eine Aufstockung auf 14 Teams vielleicht schon aif nächste Saison, da es mit Basel, Martigny und mit Abstrichen Arosa immerhin drei Teams gibt, diese gerne aufsteigen würden. Ich denke da sicher Martigny (sind diesesmal auf guter finanziellem Fundament) und Basel. Arosa wäre zu geil, aber eher unwahrscheinlich.

Langnaus Lebensmittel-Vergiftung – Ausrede oder Grund für Fehlstart?

Den SCL Tigers ist beim Startspiel gegen Servette (1:3) der «Sprit ausgegangen». Am Mittwoch lagen sie noch mit einer Lebensmittel-Vergiftung darnieder.

Langnaus Sportchef Marco Bayer bestätigt nach der überraschenden 1:3-Startpleite gegen Servette: «Ja, es stimmt, wir haben eine Lebensmittelvergiftung erwischt. Am Mittwoch war das Training bei uns zum Glück freiwillig. Kaum einer hätte trainieren können.» Man habe die «Käfer» bei der Verpflegung nach dem Cupspiel gegen die GCK-Lions am Dienstag erwischt. Die Langnauer hatten 4:0 gewonnen.

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