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Portrait vom CEO des SC Bern, Marc Luethi, am Montag, 13. August 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Marc Lüthi in seinem Büro in der PostFinance Arena in Bern. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Marc Lüthi und die Milliardäre – dem SCB droht die nächste Transferpleite

Dem SC Bern steht nach dem «Fall Genoni» bei Enzo Corvi vor der nächsten fatalen Transferniederlage. Eine neue Ära beginnt. Verkommt das grosse SCB-Strategiepapier zur Makulatur und der SCB vom Titanen zum sportlichen und wirtschaftlichen Aussenseiter?



SCB-Strategiepapier? Ja, das gibt es. Alle zwei Jahre überarbeitet das grösste Hockey-Unternehmen Europas seine sportliche Strategie und hält die gewonnenen Erkenntnisse fein säuberlich schriftlich fest. Zuletzt in diesem heissen Sommer 2018. SCB-Manager Marc Lüthi sagt: «Was heisst hier Papier? Es ist inzwischen ein ganzes Buch ...» Leider ist es weder im Buchhandel noch auf Amazon erhältlich.

Die grosse strategische Linie in dieser SCB-Gebrauchsanleitung in ein paar Strichen gezeichnet: die Schweizer und nicht mehr die Ausländer sollen die Mannschaft prägen. Deshalb wird versucht, die helvetischen Stars mit langen Verträgen zu binden.

Portrait von Simon Moser, Spieler des SC Bern, am Dienstag, 14. August 2018 vor dem Training in Bern. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Unter anderem Captain Simon Moser hat in Bern einen langfristigen Vertrag. Bild: KEYSTONE

Die Umsetzung ist anfänglich ja ganz gut gelaufen. Captain Simon Moser (29) hat bis 2023 unterschrieben, Ramon Untersander (27) bis 2022. Eric Blum (32) hat sich bis 2022 zum SCB bekannt, Tristan Scherwey (27) bis 2020 und Thomas Rüfenacht (33) bis 2020. In allen Fällen ist es gelungen, das Arbeitsverhältnis so früh zu prolongieren, dass gar nicht erst ein Transferspektakel entstehen konnte. Das gibt Planungssicherheit. Wirtschaftlich und sportlich.

Die Krönung dieser Strategie hätte nun die vorzeitige fünfjährige Vertragsverlängerung mit Leonardo Genoni werden sollen. Obwohl das Arbeitsverhältnis erst im nächsten Frühjahr ausläuft, hatte Sportchef Alex Chatelain schon im Sommer 2017 (!) einen Anlauf zur vorzeitigen Verlängerung unternommen. Umsonst.

Schliesslich wurde diese Personalie zur Chefsache erklärt und nicht der Sportabteilung überlassen. Marc Lüthi hatte sich ausnahmsweise persönlich in Transfer-Verhandlungen eingeschaltet, seinem Torhüter die langfristige Strategie erklärt und ihm so die enorme Wichtigkeit seiner Rolle im SCB-Universum signalisiert. Das mag der SCB-Manager und -Mitbesitzer zwar so nicht bestätigen, gibt aber zu: «Ja, ich habe mit ihm gesprochen.» Ist ja auch logisch. Wer den Besten der Besten an sein Hockeyunternehmen binden will, muss den Höchsten der Hohen an den Verhandlungstisch schicken.

Portrait vom CEO des SC Bern, Marc Luethi, am Montag, 13. August 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Marc Lüthi hat höchstpersönlich versucht, Leonardo Genoni von einem Verbleib zu überzeugen. Bild: KEYSTONE

Es hat nichts genützt. Leonardo Genoni wechselt Ende Saison mit einem Fünfjahreskontrakt nach Zug. Nun muss der SCB erstmals in seiner Geschichte auf der wichtigsten Einzelposition an die Verpflichtung eines Ausländers denken. Das Strategiepapier verkommt Makulatur.

Leonardo Genoni versichert zwar glaubhaft, dass Geld bei seiner Entscheidung gegen den SCB und für Zug keine Rolle gespielt habe. Aber es ist, wie es ist: der SCB kann nicht mehr Geld ausgeben, als eingenommen wird. Die Zuger hingegen schon. Ihr Präsident Hans-Peter Strebel ist Milliardär und seine Bewunderer raunen, alleine seine Yacht koste mehr als ein SCB-Jahresbudget in der Höhe von fast 60 Millionen. Item, der SCB hat in diesem Transfergeschäft den Kürzeren gezogen.

Switzerland's forward Enzo Corvi speaks to the journalist, during the media opportunity of the Switzerland National Ice Hockey Team a training session, at the IIHF 2018 World Championship, in Copenhagen, Denmark, Friday, May 11, 2018. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Wohin des Weges, Enzo Corvi? Bild: KEYSTONE

Inzwischen hat bereits die nächste Runde im «Big Business» und die sportliche Dominanz der nächsten Jahre begonnen. Es geht um Enzo Corvi (25). Einen weiteren WM-Silberhelden. Sein Vertrag läuft im nächsten Frühjahr aus. Der Center würde perfekt zum SCB passen und seine Verpflichtung wäre ein Signal der Stärke. Zumal nach wie vor nicht ausgeschlossen werden kann, dass Gaëtan Haas, auch ein WM-Silberheld, im nächsten Sommer nach Nordamerika zügeln wird.

«Ja klar, wir sind an Corvi interessiert. Es wäre unprofessionell, nicht interessiert zu sein.»

Zug-Sportchef Reto Kläy

Wie nervös die Berner sind, zeigt sich in diesen Tagen beim tüchtigen Sportchef Alex Chatelain. Eigentlich ist ein freundliches Lächeln bei Fragen nach Gängen und Läufen im SCB-Transfergeschäft die leidenschaftlichste Gefühlsregung des sportlichen SCB-Bürogenerals. Doch auf die Frage, wie gut er in der «Causa Corvi» vorankommen, entgegnet er nun ungewohnt knurrig: «Wir kommentieren keine Spekulationen.»

EVZ Zug Sportchef Reto Klaey spricht anlaesslich einer Pressekonferenz am Dienstag, 29. August 2017, in Zug. (KEYSTONE/Siggi Bucher)

Zug-Sportchef Reto Kläy reibt sich die Hände: Stellt er ein zukünftiges Meisterteam zusammen? Bild: KEYSTONE

Zugs Sportchef Reto Kläy reagiert da schon cooler. Er bestätigt ganz offiziell: «Ja klar, wir sind an Corvi interessiert. Es wäre unprofessionell, nicht interessiert zu sein.» Die Nähe zu Corvis Agenten Daniel Giger, dessen Firma «4 Sports» im Zuger Hockeytempel eine Loge unterhält, ist sicherlich kein Nachteil. Gelingt es Reto Kläy, nach Leonardo Genoni auch noch den wohl besten Schweizer Center zu verpflichten, dann wird der EV Zug nächste Saison definitiv ein meisterlicher Titan.

Aber an Enzo Corvi sind auch die ZSC Lions und Lugano interessiert. Wie in Zug sichern auch da präsidiale Milliardenvermögen die Wirtschaftskraft ab. ZSC-Obmann Walter Frey ist Multimilliardär, Luganos Frontfrau Vicky Mantegazza Multimilliardärin.

Prtaesidentin Vicky Mantegazza, vorne, und die Mannschaft des HC Lugano an der offiziellen Team-Praesentation des HC Lugano, am Sonntag, 12. August 2018 in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Ws führt Lugano-Präsidentin Vicky Mantegazza im Schilde? Bild: TI-PRESS

Oder gelingt es am Ende dem HC Davos Enzo Corvi zu halten und damit den beunruhigenden «Talent Drain» der jüngsten Zeit endlich zu stoppen? Der HCD hat in den letzten drei Jahren fast so viele wichtige Spieler verloren wie zuvor während der 20 Jahren seit dem Wiederaufstieg von 1994: Unter anderem haben die Davoser seit der letzten Meisterfeier von 2015 durch Rücktritt oder Abwanderung ins Flachland verabschiedet: Leonardo Genoni, Reto und Jan von Arx, Beat Forster, Simon Kindschi, Noah Schneeberger, Samuel Guerra, Mauro Jörg, Dario Simion, Samuel Walser, Grégory Hofmann und Gregory Sciaroni.

Die Nervosität ist auch in Davos gross. Trainer und Sportchef Arno Del Curto sagt: «Da muss jetzt der Präsident verhandeln. Ich sage gar nichts mehr.» Nur in ganz wichtigen Angelegenheiten kümmert sich der HCD-Vorsitzende Gaudenz Domenig ums Tagesgeschäft. Der erfolgreiche Wirtschaftsanwalt ist zwar kein Milliardär. Aber er kann, wenn es denn wichtig ist, eine einflussreiche Männerrunde mit abgeschlossener Vermögensbildung und direkten Beziehungen in den Vatikan mobilisieren. So hat er einst den HCD saniert und wieder auf meisterliche Stärke gebracht. Voller Ehrfurcht erzählen Kenner, einem dieser diskreten HCD-Freunde lasse der Papst jeweils persönlich die allerbesten Glückwünsche zum Geburtstag ausrichten.

Papst Franziskus, anlaesslich des Besuches von Bundespraesident Schneider-Ammann am Samstag, 7. Mai 2016, im Vatikan. Bundespraesident Schneider-Ammann wohnte gestern der Vereidigung der Paepstlichen Schweizergarde im Vatikan bei und  trifft sich heute zu Gespraechen mit Papst Franziskus. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Ob Papst Franziskus manchmal an den HCD denkt? Bild: TI-PRESS

Die Fälle Leonardo Genoni und Enzo Corvi sind viel mehr als einfach spektakuläre Transfergeschäfte. Es geht im Spätsommer und Herbst 2018 um die Ausgestaltung der sportlichen Machtverhältnisse in unserem Hockeybusiness für die kommenden fünf bis zehn Jahre.

Marc Lüthi konnte sich bisher gewitzt und klug wirtschaftlich und sportlich im nationalen Hockeygeschäft behauptet. Der SCB hat unter seiner Leitung in diesem Jahrhundert immer schwarze Zahlen geschrieben und 2004, 2010, 2013, 2016 und 2017 die Meisterschaft gewonnen.

HCD, SCB, ZSC und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Hockey-Meister

Aber immer mehr findet er sich in der gleichen Rolle wieder wie Asterix, der in alten Zeit sein gallisches Dorf gegen das mächtige römische Imperium zu verteidigen wusste. Marc Lüthi muss sein Geld im Hockey- und Gastronomie-Business erwirtschaften. Spendable Milliardäre und Milliardärinnen gibt es im SCB-Umfeld keine, die mit einem «Zustupf» einem Transfergeschäft die gewünschte Richtung geben können. Männer mit einem direkten Draht zum Papst im reformierten Bern auch nicht.

Bald einmal kann der Kantonsrivale Biel dem SCB im Hockeybusiness auf Augenhöhe entgegentreten. Mit den Transfers von Jonas Hiller (36), Damien Riat (21), Damien Brunner (32) und Jason Fuchs (22) ist Biel inzwischen auf dem Papier dem SCB sportlich bedrohlich nahegekommen.

Dallas Stars goalie Kari Lehtonen, of Finland (32) stops a shot by Minnesota right wing Christoph Bertschy (47) during the third period of an NHL game, Saturday, Oct. 29, 2016, in St. Paul, Minn. Minnesota won 4-0. (AP Photo/Paul Battaglia)

Christoph Bertschy: Vom SCB in die NHL und jetzt zu Lausanne. Bild: AP/FR1768 AP

Und der SCB hatte bei der Rückkehr von Joël Vermin (26) und Christoph Bertschy (24) aus Nordamerika gegen Lausanne keine Chance. Auch dort ist der Teambesitzer (der Amerikaner Ken Stickney) ein Milliardär. Ach, wie viel besser wären die SCB-Perspektiven, wenn es wenigstens gelungen wäre, die beiden eigenen Junioren (!) wieder nach Bern zu holen!

Wir werden gerade Zeitzeugen des Beginns eines neuen, aufregenden Kapitels unseres Klubhockeys. Titel: SCB-Asterix Marc Lüthi und die Milliardäre.

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    Alle Leser-Kommentare
  • greenfields 25.08.2018 00:56
    Highlight Highlight Ich sage schon lange, dass der SCB, wenn er weiter nicht auch auf sein "Eigenkapital" setzen, vor allem aber vertrauen wird, kleinere Brötchen wird backen müssen. Nur immer einkaufen, vor allem immer mehr Mittelmass und nur noch selten einen Topshot wie Haas, kann es nicht sein. Irgendwann waren ja diese dauernd neu eingekauften Spieler auch mal Junioren, wurden ausgebildet und haben ihre Chancen erhalten. Aber so lange der Startrainer beim SCB das Zepter schwingt werden es Jungspunde sehr schwer haben. Man darf gespannt sein ob in der anstehenden Saison mal etwas geht, ich habe meine Zweifel.
  • weepee 25.08.2018 00:05
    Highlight Highlight Auch wenn der Gedanke seinen Charme hat, die Fiktion „not money, love rules“ scheint - in gewissen Gefielden zumindest - noch immer Überhang zu haben 🤭
  • What’s Up, Doc? 24.08.2018 19:56
    Highlight Highlight "Männer mit einem direkten Draht zum Papst im reformierten Bern auch nicht."... falls das eine Anspielung auf Davos sein soll, die Gemeinde ist ebenfalls reformiert 😉
  • What’s Up, Doc? 24.08.2018 19:42
    Highlight Highlight Klaus, laut Bilanz investiert H.P. Strebel aber nur in den Nachwuchs: "Er investiert ausschliesslich in die Nachwuchsförderung des Eissportvereins aus Zug. Die erste Mannschaft muss der Club aus eigenen Mitteln finanzieren."... Ist er seinen Prinzipien abtrünnig geworden?
  • T. aus B. 24.08.2018 19:41
    Highlight Highlight Sollte Corvi zu Zug wechseln, wäre das primär für Davos ein Problem. SCB, ZSC und HCL können diesen "Nicht"-Zuzug kompensieren, bzw. brauchen ihn Stand heute nicht zwingend. Im Gegensatz zu Zug, das die Lücke zum ZSC, SCB und HCL schliessen muss. Der Wechsel von Corvi zu Zug dürfte dazu führen, dass es im oberen Tabellendrittel auf dem Papier noch enger wird. Mit Lausanne (sofern die Investitionen den erwarteten Zins abwerfen) und den aufstrebenden Biel und Gottéron, wird's für Davos und Genf wohl enger als auch schon.
    Es wirkt einfach der Zweiklassengesellschaft nicht entgegen.
  • p***ylover 24.08.2018 19:11
    Highlight Highlight wow ist das langweilig...
  • Brucho 24.08.2018 18:31
    Highlight Highlight Wie wäre es wenn der SCB wieder einmal einem Talent aus der eigenen Organisation eine Chance geben würde statt dauernd nur von der tollen Ausbildungsarbeit der anderen NLA Teams zu profitieren.
    Mir kommt wirklich kein aktueller Top Spieler (1. oder 2. Linie) in der ganzen NLA (auch nicht beim SCB) in den Sinn, der aus der Junioren Abteilung vom SCB kommt.
    Ich sehe auch keinen Grund für den andauernden SCB Hype hier, was ausser der eindrücklichen Zuschauerzahl ist blos so gigantisch toll beim SCB?
    Übrigens ist der SCB auch nicht amtierendender Meister ob das Klaus Zaugg gefällt oder nicht!
    • Darkside 24.08.2018 20:39
      Highlight Highlight Sie haben zwar keine guten Eigengewächse in der NLA, dafür aber den besten Schweizer Spieler aller Zeiten (bis jetzt) hervorgebracht. Das muss man ihnen zu Gute halten, bringt sie aber in der heimischen Liga natürlich nicht weiter.
    • T. aus B. 24.08.2018 22:07
      Highlight Highlight Werfe da mal Vermin in die Runde. Mit Abstrichen Bertschy und Scherwey. Ist nicht Berns Fehler, dass es Gottéron bei den beiden "vergeben" hatte. Ansonsten sind's eher "Hinterbänkler", dem ist so.
      Und der "Hype" speist sich wie erwähnt aus der Zuschauerzahl, der Beachtung in der Deutschschweiz, nebst dem ZSC und dem HCD, und den Titeln in den letzten Jahren (Playout 2014 hin oder her). Was nicht heisst, dass die anderen Vereine nebst Bern, ZSC und HCD in der NLA weniger Wert wären. Es braucht jeden in der Liga.
    • Best of 7 25.08.2018 06:01
      Highlight Highlight Dreizehn...Hischier hat aber für einen SCB Junior einen seltsamen berner dialekt. Hischier konnte schon eishockey spielen, bevor er zum scb ging, also kein eigengewächs!
  • Etap 24.08.2018 18:28
    Highlight Highlight Braucht der Sport Millionäre?

    Sport kostet, .... . So weit so gut. Kann der Sport nur funktionieren wenn Millionäre buttern ohne Ende? Vorschlag: Wir versteigern den nächsten Meisterschaftstitel im Eishockey. Bieterverfahren läuft bis, ....
    • weepee 24.08.2018 23:12
      Highlight Highlight Wenn man ä über den Tellerrand (in die grosse, weite 🌎) hinausschaut, lässt sich deine Frage relativ nüchtern bejahen...
  • Ass 24.08.2018 18:27
    Highlight Highlight 9 Mio. Zuschauer + 6 Mio. Gastro (Angaben SCB). Nun fehlen noch die Sponsoringeinnahmen (die kenne ich nicht). Ich hoffe die Spieler müssen nicht verhungern!
  • Tikkanen 24.08.2018 18:25
    Highlight Highlight ...tja, schlussamänd ist das Wechseltheater ganz einfach erklärt🤔Der Leo geniesst zwar die Rolle als Keeper in Europas Hockeyhauptstadt inkl. der inbegriffenen Meistertitel. Aber der Leistungsdruck in Bern ist riesig, seine Kinder gehen zur bald Schule und er will sein Studium weiterziehen. Also wechselt er nach Zug🤔Dort gibts zwar null 🏆,die Country-Club Gönner stopfen ihr Geld aber auch so rein, geniessen im sterilen Stadiönli ihr Cüpli und freuen sich auf die nächste Golfpartie mit Raffi. So gesehen ideale Bedingungen: Viel Zeit für Familie und Studium, null Druck.

    #Hopp Bärn🐻🍻
    • mad_aleister 24.08.2018 23:47
      Highlight Highlight haha 😅
  • Vord Lader 24.08.2018 18:04
    Highlight Highlight "Alle zwei Jahre überarbeitet das grösste Hockey-Unternehmen Europas seine sportliche Strategie... "
    Enough internet for today.
  • schwiizermeischterevz 24.08.2018 18:00
    Highlight Highlight frage: der klaus hat früher nie „item“ geschrieben. der tikki allerdings laufend. in den letzten 3-4 artikeln aber neu auch der klaus... 🤔 verdient der tikki öpe beim klaus einen ferienbatzen und hält ihm den bleistift?

    item: schweizermeischter 2018 = EV Steueroase 😭
    • LebeauFortier 24.08.2018 18:27
      Highlight Highlight Bei Deinem Nickname muss ich an einen schwarzen Schimmel denken.
    • Brucho 24.08.2018 21:24
      Highlight Highlight Sorry doch der Schweizermeistertitel 2018 wurde bereits vergeben und zwar an den grossen Z welche Deinen EVZ beim Votbeiweg locker lässig aus dem 1/4 Finale geschmissen haben. Ich sage nur Shorthander:-)
  • sambardi 24.08.2018 17:45
    Highlight Highlight Wartet einmal, gibt es eigentlich noch andere Eishockeyteams in der Schweiz? Irgendwie sind auf Watson nur noch Beiträge über den SCB zu finden...🤔
  • na ja 24.08.2018 17:37
    Highlight Highlight Es stört mich massiv... die neue Saison hat noch nicht mal begonnen und schon bastelt man am Team von der Saison 19/20! Ich persönlich finde es schon doof, wenn während der Meisterschaft Spieler beim zukünftigen Team unterschreiben.
    • Darkside 24.08.2018 20:46
      Highlight Highlight Ja ich finde das auch nicht optimal, aber es ist wie es ist, verhindern lässt es sich eben auch nicht. Wenn man solche Aktionen verbietet finden sie trotzdem statt, dann halt heimlich.
  • goldmandli 24.08.2018 17:25
    Highlight Highlight Bern als kleines Gallien darzustellen, kann auch nur Zaugg in den Sinn kommen. Mit 13'000 verkauften Saisonkarten nagen sie ja schon arg am Hungertuch.

    Der Papst persönlich hat mir übrigens mitgeteilt, dass sich lüthi in Ambri und Rappi beschwert habe, weil sie zu viel geld für spieler ausgäben.
    • MARC AUREL 24.08.2018 17:47
      Highlight Highlight Haha, mit Abos finanziert man nicht die 1 Mannschaft!😂😅🤣 das reicht nirgends!
    • goldmandli 24.08.2018 18:22
      Highlight Highlight @Aurel und die 13'000 Leute rahmen sich die Karte ein und kommen nicht ein einziges Mal ins Stadion?
    • Best of 7 25.08.2018 05:56
      Highlight Highlight Marc aurel...da kommt noch werbung dazu und und und. Was sollen denn die kleinen teams sagen, die einen schnitt von 4,000-5000 fans haben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • John McClane 24.08.2018 17:18
    Highlight Highlight Da Hauptproblem des SCB ist meiner Meinung nach, dass man es in den letzten Jahren einfach nicht geschafft hat, einen Stamm an eigenen Junioren im Fanionteam zu etablieren. Momentan sind doch nur vier Spieler, welche beim SCB ausgebildet wurden (Y. Burren, C. Gerber, A. Berger und A. Heim) in der 1. Mannschaft. Korrigiert mich falls ich jemanden vergessen habe.
    Da arbeiten und handeln andere Spitzenteams halt einfach professioneller.
    • Al Paka 24.08.2018 18:17
      Highlight Highlight Ich weiss nicht ob man Scherwey dazu zählen kann?
      Er machte, inkl. Playoffs, etwas mehr als 100 Spiele für die Berner Junioren.

      Aber sonst kann ich dir leider nur zustimmen.
    • c_meier 24.08.2018 20:21
      Highlight Highlight total richtig. und junge wie Luca Hischier oder Samuel Kreis gingen weg wohl wegen zu wenig Einsätzen oder Verantwortung...
    • T. aus B. 24.08.2018 22:20
      Highlight Highlight Oder weil sie es einfach rein von der Leistung/Konstanz/wegen Verletzungen nicht geschafft haben, sich in den vorderen Linien einen Platz zu verschaffen.
      Kreis hatte vier Trainer beim SCB und hat's bei keinem geschafft sich dauerhaft in die Top-6 zu spielen. Liegt also kaum nur am jeweiligen Trainer. Die Konkurrenz war einfach zu gross/konstanter. Dasselbe gilt für Hischier. Der hatte regelmässig Pech mit Verletzungen, als es jeweils zu laufen begann. Aber unter dem Strich kam auch da zuwenig. Hoffe für ihn er packt in Davos die Möglichkeit, zu mehr Eiszeit zu kommen. Die Anlagen dazu hat er.
  • JtotheP 24.08.2018 17:12
    Highlight Highlight yes ... wieder ein Beitrag über den SCB. Bitte mehr davon.
    • Mia_san_mia 24.08.2018 17:44
      Highlight Highlight Das wirst Du ganz sicher bekommen 😉
    • Beaudin 26.08.2018 19:46
      Highlight Highlight wer will schon etwas von Rappi wissen
    • Mia_san_mia 26.08.2018 20:18
      Highlight Highlight @Beaudin: Von Bern wollen sicher mehr Leute etwas hören. Aber immerhin ist Rappi interessanter als Langnau. Wenigstens ein Club mit Tradition im A, der auch ab und zu mal die Playoff-Quali geschafft hat.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Teamo 24.08.2018 17:11
    Highlight Highlight Wie wäre es mal mit einem Artikel in dem der SCB nicht die Hauptrolle einnimmt?
    • Mia_san_mia 24.08.2018 17:44
      Highlight Highlight Dann komnt einfach Langnau 🙈
    • MARC AUREL 24.08.2018 18:32
      Highlight Highlight Gab es früher schon oft ihr Grännis!
    • Brucho 24.08.2018 21:27
      Highlight Highlight Früher? Du meinst als Hockey noch auf dem Dolder gespielt wurde :-)
  • MARC AUREL 24.08.2018 17:10
    Highlight Highlight Ja für Bern wird es tatsächlich schwierig längerfristig ein Meistermannschaft zu unterhalten! Milliadäre können jederzeit wenn sie wollen mit ein Boni nebenbei überbieten.. treffend analysiert Herr Zaugg!
  • Bätzi 24.08.2018 16:46
    Highlight Highlight Genau! Der Arme kleine SCB hat keine Chance gegen die Bösen Römer. Das ist gejammert auf sehr sehr hohem Niveau, auch Milliardäre können nicht endlos ein Team Finanzieren. Siehe Kloten, Siehe Genf. Das der SCB Finanziell nicht mit halten kann kann ich mir nicht vorstellen, wenn alleine mit den Saisonabos kann Bern mehr Geld generieren als jeder andere Club abgesehen davon hat auch Bern sicher seine Finanzkrösuse die Kräftig mit Finanzieren. Apropo der vergleich mit Biel ist sicher sehr schmeichelnd aber Budget technisch völliger Humbug.
    • darkgrey 24.08.2018 19:12
      Highlight Highlight Genau, Bern opperiert mit mind. 10 Mio mehr als Biel. Aber das Lachen über diesen Artikel hat gut getan :)
  • mcllwain 24.08.2018 16:44
    Highlight Highlight langsam wirds langweilig. kein anderes thema mehr als die genoni-nachfolge und dies ohne jegliche news?
    wenn man halt keinen reichen "götti" hat(oder will) müsste bern halt viel konsequenter auf die eigenen junioren setzten. wäre auch "billiger" im unterhalt und einigen verwöhnten scb-fans würden mal einige jahre ohne titel nicht schaden. aber leider werden in bern die junioren und jungen solange der hochgelobte kari und seine "oulu"-mafia amten können leider kaum eine chance erhalten. ausserdem sollte man verträge nicht länger als 2 jahre abschliessen. wenn dann halt einer geht, geht er halt
  • Al Paka 24.08.2018 16:43
    Highlight Highlight Ich finde solange man die genauen Zahlen nicht kennt, kann man die ganze Budget Geschichten gar nicht fair beantworten.

    Beispiel Bern: Was heisst eigentlich Jahresbudget von 60 Millionen?

    Wohl für die ganze Organisation, inkl die vielen Restaurants etc. Da weiss man nicht wie viel sie dann wirklich für Spieler zu Verfügung haben.

    Oder in Zug, ich meine dass der Herr Strebel direkt kein Geld in die erste Mannschaft steckt.
    Natürlich hat der Evz durch die Ersparnisse im Bereich Umbauten und Academy/Campus mehr Geld fürs Team zur Verfügung.

    Ausser er hat sich umentschieden. 😉

Eismeister Zaugg

La Montanara reloaded in Davos – Ambri erneut am Spengler Cup dabei

Das zweite Schweizer Team neben dem HC Davos ist ausgewählt: Ambri darf zum zweiten Mal hintereinander beim Spengler Cup mitspielen.

Ambri hat den letzten Spengler Cup wahrlich bereichert. Mit den Leistungen auf dem Eis und mit der Stimmung im Stadion. Ambri war das perfekte zweite Schweizer Team beim ältesten Klubturnier der Welt.

Bei der Wahl des zweiten Schweizer Teilnehmers neben dem HC Davos geht es nicht nur um die sportliche Leistungsfähigkeit. Noch wichtiger ist etwas anderes: Für die gesamte Organisation muss der Spengler Cup ein grosses Ziel, eine Mission sein, die auch die eigenen Fans elektrisiert und mobilisiert.

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