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Tigers Lorenzo Croce, vorne, geschlagen von Berns Byron Ritchie, links, und Alain Berger, rechts, beim dritten Viertelfinalspiel des Swiss Ice Hockey Cups 2014/15 zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern am Montag, 15. Dezember 2014, in der Ilfishalle in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Grosse Hockey-Party im Emmental: Gestern empfing Langnau Kantonsrivale Bern.  Bild: KEYSTONE

Cup-Party zwischen Langnau und Bern

Lieber einmal die SCL Tigers sehen als zehnmal die Lakers

Der SCB blieb beinahe in der taktischen Sackgasse stecken. Nur 4:1 gegen ein tapferes Langnau im Cup-Viertelfinale. Welchen Wert hat diese heroische Hockey-Weihnachtsfeier für die Langnauer im Hinblick auf den Wiederaufstiegskampf?

Dieses 1:4 können die SCL Tigers auf zwei verschiedene Arten betrachten. Sie können sagen: Das war eine Niederlage, die uns weiter bringt. Wir sind bereits auf Augenhöhe mit den NLA-Titanen und stark genug, um den Aufstieg zu schaffen. Achtung NLA, wir kommen! Ist das der Fall, gibt es keinen Aufstieg.

Oder sie bleiben bescheiden und sagen, dass es einfach ein schöner Abend war, der für eine sportliche Standortbestimmung nicht taugt, und dass es trotz allem für den NLA-Wiederaufstieg ohne aussergewöhnliche Anstrengungen noch nicht reicht. Ist das der Fall, reicht es zum NLB-Titel und zur Rückkehr in die höchste Liga.

Cup-Paarungen sollten wie im Schwingen eingeteilt werden 

Was war dieses 1:4 aus der Sicht des neutralen Chronisten? In allererster Linie grandiose Unterhaltung. Ein intensives, gutes Spiel. Die Kritik, u.a. von HCD- Kulttrainer Arno Del Curto vor laufender TV-Kamera, es sei bei der Cup-Auslosung getrickst worden, ist ungerecht. Nach diesem kurzweiligen Hockeyabend müssen wir sagen: Es wäre unverzeihlich gewesen, die Chance auf ein Viertelfinale zwischen dem besten NLB- Team aller Zeiten (Langnau führt mit 20 Punkten Vorsprung) und dem mächtigen SCB zu verpassen.

Der Davoser Trainer Arno Del Curto, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und Geneve-Servette HC, am Freitag, 31. Oktober 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Arno Del Curto würde sich für die Cup-Auslosung als Glücksfee zur Verfügung stellen.  Bild: KEYSTONE

Es wäre sowieso besser und ehrlicher, im Cup die Paarungen nicht mehr auszulosen. Sondern wie im Schwingen einzuteilen. Wenn wir es so betrachten, können wir durchaus sagen, dass Cup-Chef Willy Vögtlin bisher besser eingeteilt hat als das Einteilungskampfgericht beim Kilchberg-Schwinget. Für die Halbfinals wäre nun die vernünftigste Einteilung Servette gegen den SCB und die ZSC Lions gegen die Kloten Flyers. So bliebe die Option auf einen tollen Schlussgang (Cupfinal) mit dem SCB und ZSC Lions offen. Arno Del Curto wäre übrigens bereit gewesen, fürs Halbfinale Glücksfee zu spielen und die Einteilung, äh Auslosung, vorzunehmen.

Trotz Niederlage ein grosser Erfolg

Doch kehren wir zurück zum Spiel. Diese Partie zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern ist in den letzten Tagen in den Wirtshäusern, Stuben und an den Arbeitsplätzen zwischen Hohgant und Burgdorf emotional zum «Spiel des Jahrhunderts geworden». Und ein Geschäft dazu: 6050 Fans (ausverkauft), 25'000 Franken Preisgeld und der Gastronomie-Ertrag (es wurde viel gezecht und gegessen) – alles in allem wohl um die 200'000 Franken Reingewinn für Langnau.

Die Unterhaltung auf dem Eis war in jeder Beziehung grandios. Der SCB war hoch motiviert. Trainer Guy Boucher schickte alle einsatzfähigen Spieler in den Kampf. Die Langnauer setzten auf «Ämmitaler Ruschtig» (nur ein Ausländer!) und bald einmal geriet der Titan in eine taktische Sackgasse. Die ganze Angelegenheit wurde für den SCB zu einer spielerischen «Chnuppensägerei.»

Kehrt Ambris Daniel Steiner nach Langnau zurück?

Kultverteidiger Jörg Reber erweist sich in der Position des Sportchefs als Glücksfall für die Langnauer. Er geht unaufgeregt, diskret und zielstrebig seiner Arbeit nach und macht keinen Wind in den Medien. Seine Aufgabe ist es, eine Mannschaft, die zu gut ist für die NLB so zu ergänzen, dass sie NLA-tauglich wird. Er arbeitet an mehreren interessanten Dossiers. Hier eine kleine Auswahl.

Ambris Daniel Steiner (34) hat Langnau im Frühjahr 2011 verlassen, um im Tessin seine Vermögensbildung abzurunden und die Geldspeicher zu füllen. Er bekommt nun die Chance, im Herbst seiner Karriere in Langnau ab nächster Saison ein Leitwolf und anschliessend ein Held auf Lebzeiten zu werden. Die SCL Tigers offerieren ihm einen Dreijahresvertrag zu vernünftigem Lohn. Jörg Reber sagt auf Anfrage: «Er hat uns zumindest noch nicht abgesagt ...»

Raphael Kuonen (22) hat sich überschätzt und Langnau im Frühjahr verlassen. Er ist bei Lugano zum Hinterbänkler verkommen. Spielerische Entwicklung gleich null. Ein Transfer, der zum Karriereknick führen kann. Zurzeit ist er bis Ende Dezember an Gottéron ausgeliehen, und auch dort ist er nur ein Mitläufer. Seine miserable Saisonbilanz: 22 Spiele, ein Tor, null Assists. Die Langnauer sind an einer Rückkehr ab Januar interessiert. Im Emmental hatte der Bub von Verbands- Vizeboss Pius-David-Kuonen letzte Saison seine Karriere mit 41 Punkten in 61 Spielen in Schwung gebracht.

Torhüter Janick Schwendener (22), von Davos bis auf weiteres an Servette ausgeliehen, ist ein Thema für die nächste Saison. Lorenzo Croce (31), ohnehin für die NLA eine Nummer zu klein, denkt ernsthaft darüber nach, seine Karriere nach dieser Saison abzuschliessen und ganz auf den Beruf zu setzen.

Luganos Elite-Junioren-Topskorer und Captain Giovanni Morini (19) hat einen italienischen Pass, wird aber ab nächster Saison Lizenz-Schweizer. Er hat das Potenzial zu einer schönen NLA-Karriere (diese Saison bei den Elite-Junioren 25 Spiele, 37 Punkte). In Lugano gibt es für den kräftigen Center keine Chance auf eine Weiterentwicklung. Mit Christoph Graf hat er einen klugen, langfristig denkenden Agenten, dem als intimer Kenner der Verhältnisse in Lugano sehr wohl bewusst ist, dass ein Profivertrag in Lugano in der Karriere- Sackgasse enden könnte. Also schaut er sich nach einem Nationalligateam um, das seinem Klienten eine echte Chance auf Weiterentwicklung bieten kann – der HC Davos und die SCL Tigers sind mögliche neue Arbeitgeber. (kza)

Die SCB-Überlegenheit führte nämlich vor dem Tor der SCL Tigers zu Offensiv-Staus und Massierungen und die Emmentaler hatten bei Kontern die besseren Chancen. Ausgerechnet Simu Sterchi, der Bub von Radio-Sportchef Chrigu Sterchi, verpasste die klarste Chance zum 1:0. Im Eishockey werden mehr als 60 Prozent aller Treffer nach schnellen Gegenzügen und nicht nach Druckperioden erzielt. Der an und für sich logische, zweistellige SCB-Sieg wäre nur mit zwei oder drei schnellen Treffern in der Startphase möglich gewesen.

15.12. 2014; Langnau; Eishockey Schweizer Cup - SCL Tigers - SC Bern: Byron Ritchie (Bern) links gegen Miro Zryd (Tigers) rechts und Lorenzo Croce (Tigers) (Christian Pfander/freshfocus)

Byron Ritchie und Co. bissen sich an der SCL-Defensive lange die Zähne aus. ristian Pfander/freshfocus

Weil die Emmentaler die heikle Startphase ungeschoren überstanden, verwandelte sich das Spiel nach und nach in ein veritables Drama. Aus jedem Check der Langnauer wurde ein Halleluja, aus jedem Schuss ein Hurra und jede Minute ohne Gegentreffer wurde als himmlische Zeit erlebt – und die dauerte dann immerhin 32 Minuten und 41 Sekunden. Erst dann kam das vorentscheidende 0:1. Aber es folgten für den SCB noch bange Momente inkl. Entlastungs-Timeout bis zum erlösenden, haltbaren 3:1 (59. Min) und dem vierten Treffer ins leere Tor. Wäre Lorenzo Croce ein Aufstiegsgoalie, dann hätte er Langnau mindestens in die Verlängerung gehext.

Langnau gehört in die National League A

Trotz aller Zweikampfstärke, Tapferkeit und taktischen Tüchtigkeit ist diese intensive Partie für die Langnauer im Hinblick auf den Aufstiegskampf ein Muster ohne grossen sportlichen Wert. Es gibt durchaus ein paar hoffnungsvolle Erkenntnisse: Taktisch sind die Langnauer aufstiegsfähig. Auch unter starkem Druck verloren sie nie den spielerischen und organisatorischen Faden. Ihr Spiel war gut organisiert. Vielleicht noch wichtiger: Kraft und Selbstvertrauen waren so gross, dass es dem SCB nicht möglich war, die Langnauer einzuschüchtern.

Tatsächlich geriet der SCB an den Rand des Abgrunds. Der SCB wankte, fiel aber nicht. Die inzwischen sehr gut eingeübten Mechanismen (im Boxplay und im Übermachtspiel) waren die Schwimmwesten, die den Favoriten in stürmischer See über Wasser hielten. Weil die Stadtberner in der Startphase ein paar gute Chancen verpasst hatten, fassten die Emmentaler Mut. Mit jeder Minute ohne Gegentor wurden sie grösser, kräftiger, schneller, mutiger und selbstsicherer. Aber sie gerieten dabei an die Grenzen der Erschöpfung und es ist klar, dass eine solche Leistung nur im emotionalen Ausnahmezustand dieses Jahrhundertspiels möglich war. Die Langnauer werden nicht dazu in der Lage sein, im Frühjahr mit dieser Intensität eine ganze Playoffserie zu spielen.

Die ausverkaufte Ilfishalle vor dem dritten Viertelfinalspiel des Swiss Ice Hockey Cups 2014/15 zwischen de SCL Tigers und dem SC Bern am Montag, 15. Dezember 2014, in der Ilfishalle Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Dieses Stadion, dieses Team und diese Fans haben die NLA verdient. Bild: KEYSTONE

Der langen Analyse kurzer Sinn: Die SCL Tigers dürfen aus diesem 1:4 gegen den SC Bern so wenig eine Tauglichkeit für die NLA ableiten wie der SC Buochs aus dem 2:0 über YB. Aber die Erinnerungen an dieses 1:4 gegen den SCB sind eine schöne emotionale Zwischenverpflegung auf dem langen, beschwerlichen Weg zurück in die NLA. Dass die Langnauer mit diesem Publikum, dieser Arena, dieser Ausstrahlung in die höchste Spielklasse gehören, hat dieses Spiel ja gezeigt. Lieber einmal SCL Tigers sehen als zehnmal die Lakers.



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41Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Senftube 18.12.2014 10:08
    Highlight Highlight Zaugg schreibt nur, was eigentlich alle (ausser die St. Galler) denken. Mit Ausnahme einiger weniger Saisons (und das ist schon verdammt lange her), hat Rappi nie etwas erreicht. Sie stehen finanziell gut da, aber vom Hockeybusiness haben sie keine Ahnung. Beispiele dafür gab es in der Vergangenheit viele... Die Nomination des Pizzabäckers zum Chefcoach war zuletzt einer der legendärsten Flops. Daher gurken sie auch Jahr für Jahr erfolglos am Tabellenende herum und hatten bisher immer Riesendusel. Doch der Tag ihres Abschieds aus der NLA wird kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit...
    13 3 Melden
    • Standpauke 21.12.2014 19:49
      Highlight Highlight ... träum weiter....
      0 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 18.12.2014 06:11
    Highlight Highlight hähähäm... der langnauersatz lausanne könnte dieses jahr schon die historischen statistiken der langnauer knacken... (2tes mal playoff) (langnau 14 jahre 1 mal playoff)
    4 1 Melden
  • Jonas1980 18.12.2014 01:47
    Highlight Highlight An alle die rappi in die nlb wünschen: VERGESST ES!!!!!! Rappi gehört in die NLA und wird auch dort verbleiben.
    6 13 Melden
  • Steven Shank 16.12.2014 23:26
    Highlight Highlight Hey Leute wie traurig muss euer Leben sein, dass ihr euch immer so ab Zaugg aufregen könnt?! Es ist wie mit dem Bachelor..wer ihn scheisse findet soll ihn einfach ignorieren und basta! Ihr wisst doch langsam wie das Spiel läuft? Zaugg ist doch keinem Rechenschaft schuldig über was oder wen er schreiben möchte? Wenn er halt über Langnau schreiben will, so what. "Basht" er gegen Rappi, so what? Steht in irgend einem fucking Gesetz, dass er dies nicht darf?? Seine Texte sind mit herrlicher Rhetorik gespickt, ironisch, polemisch, bisweilen zynisch. Ich unterhalte mich stets bestens! Mir gefällts..
    29 3 Melden
    • Clark Kent 17.12.2014 01:59
      Highlight Highlight bauern rhetorik. hahaha
      8 16 Melden
    • Standpauke 17.12.2014 12:55
      Highlight Highlight schon mal etwas gehört,das ein kolumnist eine gewisse distanz und respekt aufweisen sollte? ist bei klauss nicht der fall.
      5 4 Melden
    • Hmm 17.12.2014 21:57
      Highlight Highlight Nein, aber mit medialer Berichterstattung hat man auch eine gewisse Verantwortung gegenüber den Lesern, und er lässt jeglichen Respekt missen. DAS ist das traurige an seinen Berichten.
      Hat er was gegen die Lakers?Soll er das für sich behalten oder an seinem Stammtisch in Langnau ablästern, aber nicht in den Medien wo jeder mitlesen kann.
      Respekt scheint ihm wohl ein Fremdwort zu sein.
      5 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hmm 16.12.2014 18:37
    Highlight Highlight Guten Abend Herr Zaugg,

    Ihr medialer Missbrauch für ihre geistigen Ergüsse die sie gegenüber den Tigers erleben ist ein Witz sondergleichen.
    Sie haben es über die Jahre tatsächlich geschafft den mir einst symphatischen Verein Langnau zu einem Verein zu machen den ich liebend gerne nie wieder in der NLA sehen will.
    Ihre Seitenhiebe gegen die Lakers können Sie sich auch sparen, der Stachel sitzt noch tief was?
    Desweiteren sollten sie ihre "Quellen" überprüfen, Morini hat einen Lugano Vertrag. Desweiteren gehört die Fluggesellschaft die ja für Brunner verkauft wurde NICHT dem Lugano Inhaber.
    20 16 Melden
    • Saasi 16.12.2014 21:29
      Highlight Highlight Das sind keine Seitenhiebe, sondern Tatsachen die leider nicht alle vertragen können.
      Und wer lieber ein Rappi als Langnau in der NLA sehen will (ausser die paar Lakers Fans), hat definitiv eine an der Waffel. Sage ich als Saastaler und Visp Fan!
      33 16 Melden
    • Nummelin 17.12.2014 07:49
      Highlight Highlight Haha... das ist überhaupt das Beste an diesem Artikel.

      Recherche von Hr. Zaugg: Mal kurz auf eliteprospects schauen welcher Elite-Junior einen auslaufenden Vertrag hat. Aha Morini, kommt mir gleich gelegen, ist ja auch der Topscorer!! Dann behaupte ich mal kurz, dass dieser nach Davos oder Langnau wechseln wird.

      Nur blöd, da war Habisreutinger mal wieder schneller als sie Herr Zaugg. Er hat bereits bestätigt, dass der Vertrag von Morini erst 16/17 ausläuft und er hat sogar eine Klausel für einen Profivertrag aufweist.
      6 2 Melden
    • Hmm 17.12.2014 21:56
      Highlight Highlight @saasi
      Das Rappi aber eine lange NLA Geschichte hat ist dir auch bekannt?
      Das Rappi nicht immer dieser "lächerliche" Verein war, der nur von den Medien eben "lächerlich" gemacht wird, ist dir auch klar?
      Ich bin bei weitem kein Rappi-Fan, doch haben sie wesentlich mehr NLA Geschichte als diverse andere Vereine.
      Sie halten sich wacker und tapfer, Langnau hat es sich selber verbockt.
      Selbst Schuld das sie in der NLB sind, und die Antipathie kommt hauptsächlich dank diesem Dummschwätzer der sich "Experte" nennt.
      Ich kann doch nicht über Vereine herziehen und sagen es sei "Polemik".
      5 4 Melden
  • goldmandli 16.12.2014 16:45
    Highlight Highlight geschätzter herr zaug

    ich lese ihre berichte meist mit einem schmunzeln im gesicht, da jene sich oft vom restlichen sportjournalismus abheben. jedoch möchte ich sie freundlichst darauf hinweisen, dass sich in der NLA noch weitere 11 und in der NLB noch weitere 8 Mannschaften befinden. wie wäre es mal mit einer berichterstattung, die auf einen Klub ausserhalb des Kanton Berns abzielt.

    freundlichst Goldmandli
    20 12 Melden
    • Martin Wespe 16.12.2014 22:26
      Highlight Highlight Dafür fungiert ja das restliche Watson-Angebot abgesehen von der Sparte "International" als Stadt-Zürcher lokal Nachrichten
      15 2 Melden
  • wright 16.12.2014 16:40
    Highlight Highlight Gerne wiederhole ich mich, Herr Zaugg. Der mediale Machtmissbrauch beginnt genau mit ihrem letzten Satz. Nur weil sie ein wohliges Gefühl beschleicht bei Fertigstellen des Artikels, brauchen sie den Verstand nicht gleich auszuknipsen.
    20 10 Melden
  • länzu 16.12.2014 15:33
    Highlight Highlight Klaus Zaugg ist nicht der Einzige, der Rappi in der Nat. B sehen will. Ich glaube, dass ausserhalb des Einzugsgebietes von Rappi, niemand Freude an dieser Mannschaft hat. Bei den Gastspielen in Bern ist der Gästesektor jeweils gähnend leer, was insofern nicht tragisch ist, als in diesem Fall die Tickets auch kein Berner kaufen würde. Im Gegensatz zu Davos, Ambri, Fribourg etc. will niemand diese gesichtslose Equipe spielen sehen. Also, ab in die Nat. B. In dem Sinn, strengt euch an in Biel, Ambri und dann auch in Langnau, damit es 2015 Wirklichkeit wird.
    29 24 Melden
    • Standpauke 17.12.2014 12:56
      Highlight Highlight ach länzu, da musst du aber das jahr über ganz ganz lieb gewesen sein, das sich dein wunsch unter dem christbaum nicht in luft auflöst.
      5 2 Melden
  • Nummelin 16.12.2014 14:54
    Highlight Highlight Zum Rappi-Bashing noch ein bisschen Lugano-Bashing passt doch perfekt zu Hr. Zaugg.

    Zu Ihren Aussagen bezüglich Weiterentwicklung unserer Junioren muss ich nicht weiter darauf eingehen. Es kann jeder selbst unser Kader studieren und nachlesen, wieviele Elitespieler wir mit Profiverträgen ausgestattet haben.

    Und zu Kuonen; der soll zurück nach Langnau gehen (von mir aus kann er per sofort dort hin transferiert werden). In die NLB gehört er nämlich auch hin. Absolut nicht NLA tauglich.
    19 6 Melden
  • Standpauke 16.12.2014 14:49
    Highlight Highlight Geschätzer Herr Samiklauss, dass Sie noch nie ne Ahnung hatten von gescheiter loyaler und geschmacksvoller Berichterstattung ist unlängst im ganzen Land bekannt. Aber hören sie doch auf immer auf den Lakers herumzutrampeln. Es gibt gute Gründe warum Langnau damals abstieg und nicht Rappi. Aber das haben Sie nie verkraftet. Sie sind einfach nur ein armseliger verkniffener Langnau-Anhänger. Nicht mehr und nicht weniger !!!
    33 18 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.12.2014 19:31
      Highlight Highlight Stimmt: Es gab gute Gründe. 1.) Der fast abgeackte Finger von Bryce Lampman in Spiel 6 des Playout-Finals 2013. 2.) Die schwere Gehirnerschütterung von Claudio Moggi (bis zu diesem Zeitpunkt Langnaus bester Skorer in den Playouts) in Spiel 6 des Playout-Finals 2013. 3.) Die schwere Gehirnerschütterung von Joel Genazzi im Spiel 6 des Playout-Finals 2013. Wie heisst schon wieder der Coach, der diese Exekutierungen anordnete? Die Lakers haben weder ein Gesicht noch eine Seele. Mit der Exekution von C. Moggi wurde deshalb ein ansonsten talentfreier Ausländer betraut.
      14 17 Melden
    • Clark Kent 17.12.2014 01:56
      Highlight Highlight vielleicht ist langnau auch genau wegen diesem ewigen gejammere abgestiegen.
      12 7 Melden
    • Standpauke 17.12.2014 12:59
      Highlight Highlight @ Bruno Wüthrich, spielen wir eishockey oder spielen wir schach? verletzungen gibt es im sport immer wieder. sei doch bitte etwas anständiger zu den lakers sonst nehmen wir den "alptraum" der tigers mit namen teemu kesä rechtzeitig unter vertrag ;-)
      4 3 Melden
  • BillieJoe 16.12.2014 13:01
    Highlight Highlight Auch wenn ich grundsätzlich mit dem letzten Satz von Klaus einverstanden bin, muss man doch sagen, dass Langnau mit diesem Publikum, in dieser Halle wegen dem eigenen Unvermögen abgestiegen ist! Sie hatten es selber in der Hand die erwähnten Lakers zu schlagen, haben aber versagt. Jetzt sollen Sie auch aus eigener Kraft wieder aufsteigen! Sollte dies auf Kosten der Lakers passieren, wäre ich nicht traurig!
    32 9 Melden
  • semmelmann 16.12.2014 12:57
    Highlight Highlight Ich mag Klaus Zauggs Berichterstattung zum nationalen und internationalen Eishockey. Kein anderer bringt vergleichbare Themen auf den Tisch und scheut sich zudem nicht vor kontroversen Diskussionen. Und ja, dazu gehört eben auch ein wenig Polemik. Oder wird in den Kommentarspalten zu Eishockeyberichten in NZZ, Tagi oder BZ (nüchterner gehts ja nicht) auch so leidenschaftlich diskutiert?
    24 10 Melden
    • Andreas Meier (3) 16.12.2014 14:31
      Highlight Highlight Der Unterschied liegt darin, dass z.B. die NZZ neutral und objektiv berichtet. Klaus Zaugg schreibt aus der Fan-Perspektive, was in einer seriösen Zeitung nichts zu suchen hat.
      18 20 Melden
    • semmelmann 16.12.2014 16:48
      Highlight Highlight @A. Meier
      Ok, NZZ war ein schlechtes Beispiel meinerseits. Die schafft es nämlich ohne Probleme das Spiel des Jahres knochentrocken aufs Papier zu bringen. Und abgesehen davon, hat auch die NZZ ihre subtile Subjektivität. Einfach weniger plakativ und mit mehr Fingerspitzengefühl.
      Will ich etwas übers Spiel wissen, schaue ich mir das Replay an oder kann mir genau so gut den Teletext aufrufen.
      8 2 Melden
    • joe 18.12.2014 16:08
      Highlight Highlight Es ist eine Kolumne, KZ darf schreiben was immer er will!
      Da darf er auch ruhig die Fanbrille anbehalten!
      3 0 Melden
  • Clark Kent 16.12.2014 12:50
    Highlight Highlight lieber 10x den blick lesen als ein artikel von klaus zaugg.
    27 38 Melden
    • Bruno Wüthrich 16.12.2014 19:34
      Highlight Highlight So viel hätten Sie jetzt über Ihr Niveau nicht verraten sollen, Herr Kent.
      31 3 Melden
  • Ardkev 16.12.2014 12:30
    Highlight Highlight Die Leistung der Tigers gestern sollte den Schwanzclubs der NLA zu denken geben. Aber auch hier: Langnau hat noch nichts erreicht... Es ist noch ein harter und steiniger Weg. Aber, Langnau kann sehr gefährlich werden. Ich als Langnau fan freue mich auf die nächsten Momaten. Und von mir aus gesehen ehört Rapperswil nicht ins A. Aber das ist meine Meinung :)
    28 18 Melden
    • sevenmills 16.12.2014 15:57
      Highlight Highlight Es ist noch ein seeeehr langer und steiniger Weg für Langnau. Olten war letztes Jahr in einer ähnlichen Situation und kläglich gescheitert. Und in den Playoffs beginnt alles von Neuem. Dass auch andere Mannschaften etwas drauf haben, hat Visp zum Beispiel letztes Jahr, jetzt im Cup oder gegen die Tigers selbst bewiesen.
      Und noch zum Cup: Hoffentlich merkt man jetzt überall, dass auch die NLB eine gute Liga ist. Nur weil die NLA einfach wirklich seeeehr gut ist, heisst das nicht, dass die B schlecht ist. Da hatte Zaugg schon oft recht.
      18 2 Melden
  • kuhrix 16.12.2014 11:14
    Highlight Highlight Bitte ersetzt Klaus Zaugg.
    Sein bezugloses Rappi-Bashing ist einfach traurig.
    28 47 Melden
    • ramon25 16.12.2014 14:03
      Highlight Highlight Aber wahr. Niemand mag Rappi ;)
      31 29 Melden
    • WC-Entchen 17.12.2014 11:33
      Highlight Highlight Du bist traurig :(
      3 0 Melden
  • MSC 16.12.2014 10:53
    Highlight Highlight Fanboy Zaugg hat gesprochen.
    21 16 Melden
  • super_silv 16.12.2014 08:51
    Highlight Highlight trauriger gehts nicht mehr.
    vorher gefühlte 20 artikel über den cup herziehen, ihn als produkt des Blicks und ohne jeglichen mehrwert zu betitteln, um danach doch zu merken das es eben doch etwas gutes ist. Schön haben sie es auchnoch verstanden dass es beim Cup vorallem um kleine volksfeste geht. Aber nachdem was sie abgezogen haben kann man sie nun entgültig nicht mehr ernstnehmen. Und was das Rappibashing ohne jeglichen Bezug zum artikel angeht kann ich einfach nur sagen: Es gibt viele erliche Büezer und Menschen in Langnau Klauss Schlangenzunge gehört definitiv nicht dazu.
    51 3 Melden
    • Daylen 16.12.2014 11:22
      Highlight Highlight Ich gebe dir in fast allen Punkten recht. Aber der Ausblick auf Rappi liegt auf der Hand. Die Tigers mit 20 Punkten Vorsprung Leader in der National League B, Rappi schon wieder mit 8 Punkte Rückstand auf Platz 11 und 14 Punkte auf den Strich. Sollten es die Tigers diese Saison durchziehen und in die Ligaquali vorstossen sehe ich nach gestern Abend Schwarz für Rappi oder allenfalls auch Ambri. Langnau hat gestern mit einem(!) Ausländer gespielt. Rappi mit zwei Ausländer gegen die Tigers? Wäre ich ein Team unter dem Strich würde ich jetzt darauf hoffen, dass die Tigers nicht B Meister werden.
      22 8 Melden
    • WinniePuuh 16.12.2014 13:42
      Highlight Highlight Ja sehe dass auch so. Zuerst werden gefühlte 30 Artikel verfasst, wie sinnlos und Überflüssig dieser Cup ist und kaum treffen seine geliebten Berner Clubs aufeinander ist alles super. Bin gespannt wie es mit der Berichterstattung weitergeht und wohin das Pendel das nächste mal schlägt ;-)).

      ps. Bezüglich Rappi hat er definitiv Recht der Liebe Kläusu!!
      9 11 Melden
    • super_silv 16.12.2014 14:49
      Highlight Highlight @Daylen
      Das mit dem Chancen zum Aufstieg hat aber mit dem letzten Satz nichts zu tun. Es geht ihm doch nur darum Rappi ans bein zu Pinkeln. Und das dan auch gleich noch als Titel?
      Übrigens finde ich es auch etwas merkwürdig das nun davon gesprochen wird Langnau gehöre ins A und Rappi nicht. Langnau war Jahrelang auch ein Schwanzclub der NLA und ich denke dies würden sie im A auch wieder sein. der (sportliche) Unterschied wäre also nicht ein sehr grosser. Ja die meisten mögen Rappi nicht, aber ich wage mal zu behaupten das es zum grossen Teil auch genau wegen solchem bashing ist. Bevor dies begonnen hat war Rappi nicht unbeliebt, zwar die graue Maus aber Man war nicht verhasst. Viel hat sich nicht geändert ausser das man andere Farben hat und kurzzeitig als die Chance da war etwas die falsche Spielerstrategie hatte. Aber auf einmal ist man nurnoch der dubbel der NLA. Meiner Meinung nach ist das nicht ungwollt von gewissen Herren wie Zaugg oder Stecher. Egal ob Journalistisch gesehen jeder schreiben kann was er will, weil es seine Meinung ist, aber über soviele Jahre immer einen Club durch den dreck ziehen färb eben doch irgendwann ab. Nicht nur auf fans sondern auch auf Spieler und Agenten. Aus einem solchen Loch zukommen ist noch viel schwerer als wenns einem einfach sportlich nicht läuft. Ich sag nicht das die Herren in Rappi alles richtig machen, das bestimmt nicht, aber es wird gewiss schwerer trägt man noch die Last des schlechten Images.
      Ich muss sagen eigentlich mag ich Zauggs Polemik auf irgend eine Art aber was er mit Rappi abzieht finde ich einfach nicht in Ordnung, weil ich mal zu behaubten wage, das er selber genau weiss, dass er Meinungen beinflussen kann.
      27 5 Melden
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