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Die beiden ZSC Lions Spieler Ludovic Waeber, links, und Christian Marti machen den ersten Torschuss im neuen Stadion, während einer Baustellenführung in der Swiss Life Arena.
Die beiden ZSC Lions Spieler Ludovic Waeber, links, und Christian Marti machen den ersten Torschuss im neuen Stadion, während einer Baustellenführung in der Swiss Life Arena.Bild: keystone
Eismeister Zaugg

Die Eishockey-WM 2026 in Zürich und Fribourg – wenn wir den Zuschlag bekommen

Die Schweiz bewirbt sich für die Eishockey-WM 2026. Bekommen wir den Zuschlag, wird das Turnier in Zürich und Fribourg ausgetragen. Lausanne kommt nicht mehr zum Zuge.
18.12.2021, 10:1618.12.2021, 12:48

Die WM 2026 wird beim Kongress des internationalen Verbandes (IIHF) während der diesjährigen Titelkämpfe in Tampere und Helsinki (13. bis 29. Mai) vergeben. Neben der Schweiz bewirbt sich nur noch Kasachstan.

Bereits steht fest, wo die WM ausgetragen wird, wenn die Schweiz den Zuschlag bekommt: Im neuen Hockey-Tempel der ZSC Lions in Zürich und in der neuen Arena in Fribourg. 2020 wäre die WM in Zürich und Lausanne durchgeführt worden. Das Turnier musste wegen der Virus-Krise abgesagt werden.

Warum nicht mehr Lausanne? «Wer sagt das denn? Es ist überhaupt noch nichts entschieden und wenn Sie schreiben, Lausanne sei nicht mehr im Rennen, dann ist das gelogen.» So sagt es SCB-Obersportchef und IIHF-Regierungsmitglied Raëto Raffainer. Der hockeypolitische Hansdampf in allen Gassen ist auch im Projekt «WM 2026 in der Schweiz» eingebunden.

Und warum schreibt der Chronist trotzdem, Lausanne sei aus dem Rennen? Nun, er hat sich ganz oben erkundigt. Bei IIHF-Ehrenpräsident René Fasel. Der Freiburger hat zwar sein Amt an den Franzosen Luc Tardif abgegeben. Aber in den Kathedralen des Welteishockeys ist sein Wort immer noch Gospel.

Der kluge, umtriebige Raëto Raffainer (39) steht erst am Anfang einer grossen internationalen Funktionärskarriere. Er muss noch Diplomat sein. René Fasel (71) blickt auf eine der grössten Funktionärskarrieren unserer Sportgeschichte zurück. Er geniesst das Privileg, hin und wieder kein Diplomat sein zu müssen. Und so sagt er: «Wenn die Schweiz die WM 2026 bekommt, wird Lausanne ganz sicher nicht Spielort sein. Wir hatten für die WM 2020 mit Lausanne einfach zu viele Probleme. Der zweite Spielort wird Fribourg sein.»

Er muss es wissen und darf es sagen. Raëto Raffainer weiss es wahrscheinlich auch und darf es nicht sagen. Der zweite Spielort wird auf jeden Fall in der Westschweiz sein. Das gehört sich so. Schliesslich liegt die Wiege unseres Hockeys im Welschland. Da Lausanne wie von ganz oben gemeldet aus den Traktanden ist, kommt nur noch Fribourg infrage.

Die neue Arena gilt als durch und durch WM-tauglich. Der grosse Vorteil: geräumige Nebengebäude, um die gesamte Infrastruktur unterzubringen. Das Hotelangebot ist zwar gering. Aber ein Ausweichen für Unterkünfte bis nach Bern ist möglich. René Fasel sagt: «Fribourg wäre ein guter WM-Spielort.» Wäre, weil ja die WM 2026 noch nicht vergeben ist.

Die Frage ist nun noch: Bekommt die Schweiz die WM 2026? Die Chancen stehen recht gut, weil unser Land die WM 2020 wegen der Virus-Krise nicht durchführen konnte. Aber Kasachstan hat ebenfalls eine gute Kandidatur. Die Verantwortlichen haben bereits bekräftigt, dass sie die WM unbedingt wollen und die Kandidatur nicht zurückziehen werden.

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