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Tigers Ben Maxwell, Pascal Berger und Chris DiDomenico, von links, jubeln, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 30. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Chris DiDomenico hat Langnau zu dem gemacht, was es heute ist. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Kann das sein? Langnaus Chris DiDomenico wird Gottérons neuer Leitwolf

Kein Spengler Cup ohne ein ganz heisses Transfergerücht: Chris DiDomenico wird die SCL Tigers verlassen und zu Fribourg-Gottéron wechseln.



Stimmt es? Kann das sein? Das ist natürlich immer die Frage, wenn spät in den langen Nächten des Spengler Cups die Schatten der Geheimnisse weichen.

In diesem ganz besonderen Falle hat der Chronist dieser Frage erst recht nachzugehen. Denn dieses Gerücht kann den Kampf um die letzten Playoffplätze ein wenig beeinflussen.

Chris DiDomenico ab nächster Saison bei Gottéron? Der Chronist ist ein seriöser und hat nachgefragt. Da und dort. Nach bestem Wissen und Gewissen. Und kommt zum Schluss: Ja, es muss wohl doch so sein. Als Emmentaler hofft er natürlich immer noch, es möge bloss ein Gerücht sein. Als sachlicher, unparteiischer Berichterstatter muss er nach einer langen Spengler-Cup-Nacht sagen: Es ist wahrscheinlich mehr als ein Gerücht. Ein Dementi aus Fribourg gibt es jedenfalls nicht.

epa08091317 Trinec's Jan Zahradnicek (L) versus Canada's Chris Didomenico, during the game between HC Ocelari Trinec and Team Canada, at the 93th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, 26 December 2019.  EPA/GIAN EHRENZELLER

DiDomenico (r.) kämpft derzeit mit dem Team Canada um den Spengler-Cup-Titel. Bild: EPA

Chris DiDomenico (30) ist Langnaus Leitwolf. Mit ihm sind die Emmentaler wieder aufgestiegen. Mit ihm sind sie konkurrenzfähig geworden und letzte Saison zum zweiten Mal nach 2011 in die Playoffs gestürmt. Und mit ihm haben sie sich erneut eine gute Ausgangslage erarbeitet und stehen mit drei Punkten Reserve auf Meister Bern (!) auf Rang 7. Eishockey ist ein Mannschaftsport, gewiss. Aber Chris DiDomenico hat einen sehr hohen Anteil an Langnaus besten Jahren im 21. Jahrhundert.

Mag sein, dass Harri Pesonen produktiver ist. Aber «DiDo» ist für die Chemie dieser Mannschaft wichtiger. Er ist der leidenschaftliche Antreiber. Der eigenwillige taktische Freidenker, der es wagt, Trainer Heinz Ehlers herauszufordern. Er ist emotional, genial, unberechenbar. Ohne ihn fehlt den Langnauern so etwas wie ... ja wie die Seele.

Sensibilität des Leaders unterschätzt

Wie kann es sein, dass ihn die SCL Tigers offenbar zu Gottéron ziehen lassen? Langnaus Sportchef Marco Bayer lässt ihn, wenn es denn so ist, nicht ziehen. Es ist etwas anderes: Er kann ihn nicht halten. Und es ist definitiv keine Frage des Geldes. Hier geht es wieder einmal um den Klassiker «Geld und Geist».

Die Frage nach dem «warum» wird die Langnauer noch ein wenig umtreiben. Der Sportchef und der Trainer haben die Sensibilität ihres Leaders offensichtlich unterschätzt. Nun können wir sagen: Hier geht es um erwachsene Männer. Um gut bezahlte Berufsspieler. Nicht um Sensibelchen.

Aber so einfach ist es eben nicht. Deshalb schreibt ja gerade das Eishockey die schönsten Geschichten. Eishockeyspieler sind Männer, die fürstlich dafür bezahlt werden, zu spielen und deshalb reagieren sie hin und wieder ein wenig so wie die Kinder im Sandkasten. Ein paar falsche Worte oder fehlende Anerkennung oder beides zusammen stehen am Anfang.

Tigers, Chris DiDomenico, und Fans, feiern den Einzug  fuer die Playoffs 2018/19, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem SC Bern, am Samstag 2. Maerz 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

DiDomenico hat die Tigers im letzten Frühling in die Playoffs geführt. Bild: KEYSTONE

Und schliesslich kommt es zu einem Zerwürfnis, das nicht mehr zu kitten ist. Deshalb ist es so wichtig, dass ein Trainer oder ein Sportchef den Funken eines Problems erkennt. Sonst wird daraus ein kaum mehr löschbarer Brand. Und da beide ja tagein und tagaus nichts anderes zu tun haben, als sich um ihre Spieler zu kümmern, darf eigentlich erwartet werden, dass sie solche Funken frühzeitig erkennen.

Der Konflikt zwischen Chris DiDomenico, seinem gestrengen Trainer und seinem Sportchef schwelt ja schon eine Weile. Im Rückblick erkennen wir: Marco Bayers ungeschickte Äusserung in der klubnahen «Berner Zeitung» – er sagte, Chris DiDomenico müsse sich beweisen, sonst werde Langnau die Option für eine Vertragsverlängerung nicht einlösen – war wohl der «Point of no return». Damals brauchte es das Machtwort eines Verwaltungsrates, um die Sache wieder einzurenken. Wenigstens für den Moment.

Kleiner Trost für die Tigers

Nun melden die Gewährsleute lange nach Mitternacht, dass Chris DiDomenico seine Option zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses per Saisonende eingelöst und bei Gottéron unterschrieben habe. Der Chronist hat kaum mehr Hoffnung, dass es nicht so sein möge.

Der Kanadier ist ein sensibler Spieler, dem Anerkennung wichtig ist. Die Fans haben ihm diese Anerkennung in Langnau gegeben und es ist diese Anerkennung, die er sehr schätzt und die ihn wohl davon abgehalten hat, schon früher die Konsequenzen zu ziehen. Langnau war seine zweite Heimat geworden. Erst recht, nachdem er nach dem missglückten NHL-Abenteuer wieder mit offenen Armen aufgenommen worden ist.

Tigers Sportchef Marco Bayer, vor dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Genf-Servette, am Freitag 13. September 2019 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Marco Bayer muss den Fans den Abgang des Publikumslieblings erklären und diesen adäquat ersetzen. Bild: KEYSTONE

Chris DiDomenico ist der perfekte Spieler für die SCL Tigers. Aber er wird es mehr noch für die «Traumfabrik» Gottéron sein.

Für Langnau bleibt im Falle eines Falles der Trost: Spieler kommen und gehen, Klubs bleiben bestehen. Und kurzfristig wird Langnau sogar profitieren: Chris DiDomenico wird alles tun, um das Emmental als Held verlassen zu können.

Aber kein Schuft, wer bange fragt, ob wohl Marco Bayer dazu in der Lage ist, den nächsten Chris DiDomenico zu finden.

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62Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • na ja 27.12.2019 21:32
    Highlight Highlight Jeder Mensch ist ersetzbar, auch ein DiDo.
    Reisende soll man sowieso nicht aufhalten!
  • vingt-cinq zero deux 27.12.2019 17:03
    Highlight Highlight Auch DiDo wird Fribourg nicht zum Meistertitel helfen können :'D
  • Kritiker 2.0 27.12.2019 17:00
    Highlight Highlight Ich finds gut; DiDo haut ja nicht zum ersten Mal ab; Mal das. Und: Endlich sind wir den Hitzkopf los. Er hält das Spiel je länger je mehr auf, diskutiert lieber mit den Refs und ist eine kleine Dramaqueen. Zudem wurde er von den Medien zum Superstar hochgestuft. Und die Fans fressen es. 🤷‍♂️ Dafür haben wir jetzt Elo wieder. Dann gibts vielleicht Mal etwas erwachseneres Eishockey zu sehen. ❤️🐯💛
    • RedWing19 27.12.2019 18:59
      Highlight Highlight Elo, der in Finnland in 17 Spielen 3 Törchen schoss? Wahrlich ein Hochkaräter😅
    • Toddyboy 27.12.2019 22:50
      Highlight Highlight Der Versuch in der NHL konnte man verstehen, für einen Kanadier ist es wohl das grösste in der Heimat in der NHL zu spielen... Lieber Spieler mit Ecken und Kanten welche Emotionen ins Spiel bringen als nur so Mitläufer!!
  • De Charly 27.12.2019 16:59
    Highlight Highlight Wenn es dem Herr passt kann er genial spielen. Wenn nicht dann stänkert er herum und verbringt seine Zeit auf der Strafbank. Die Tigers spielen sehr unkonstant genau so unkonstant wie die Leistung von DiDo. Seine Aktionen haben auch diese Saison schon ein paar Punkte gekostet. Sein Abgang wir sicher ein Loch in die Mannschaft reissen und doch wird es eine neue Chance sein um die Position mit einem Spieler zu ersetzen der besser in das "System Ehlers" passt.
  • Porcupain 27.12.2019 15:34
    Highlight Highlight Dann muss er sich jetzt schleunigst damit abfinden, dass er a) nie einen Titel gewinnen wird, und b) ab nächster Saison keine Deos mehr benutzen darf...
    Obwohl Punkt a) war ja schon bis jetzt gegeben...

    (Ich weiss, der war flach, aber musste sein *thihi* /assimodus off)
  • Pax Mauer 27.12.2019 14:53
    Highlight Highlight Grumpy Heinz ist viel wichtiger als Gränni DiDo. Alles richtig gemacht, Marco Bayer.
  • Scrj1945 27.12.2019 13:43
    Highlight Highlight Ab nächster saison werden entlich auch die tigers fan begreifen wieso niemand in der liga dido mag😂
    • Mia_san_mia 27.12.2019 16:10
      Highlight Highlight Die werdens nie begreifen, ich habe das gesehen.
    • RedWing19 27.12.2019 19:02
      Highlight Highlight Dann würde er ja perfekt nach Rappi passen😂
    • Beaudin 27.12.2019 21:33
      Highlight Highlight Rappi ist doch super unterwegs haben schon 33 Punkte auch ohne Dido
  • mukeleven 27.12.2019 13:33
    Highlight Highlight was fuer eine liebeserklärung nach einer rauschenden spenglercupnacht.
    nun, nach einer durchzechten nacht bei dünner berg-/höhenluft wird manch einer ein wenig sensibel am tag danach.
    aber ich habe diesselbe meinug, ohne dido fehlt ein wenig die kämpferische seele in langnau - ob dieses projekt in gotteron aufgeht unter den bestehenden coaches, wage auch ich zu bezweifeln....
    • Mia_san_mia 27.12.2019 18:01
      Highlight Highlight Kämpferische Seele?
  • Manulu 27.12.2019 11:10
    Highlight Highlight Naja, jetzt bildet Langnaus Schwalbenkönig in Fribourg halt ein Schwalben-Trio mit Schuschu und Mottet. 😂
    • Mia_san_mia 27.12.2019 18:01
      Highlight Highlight @FR90: Wieso sollte man da lachen?
  • Tim-titig 27.12.2019 10:47
    Highlight Highlight Dido geht, ein anderer kommt. Wo ist das Problem? SCL bestand schon vor Dido und Konsorte
  • Tim-titig 27.12.2019 10:40
    Highlight Highlight Jeder ist ersetzbar.
    • MARC AUREL 27.12.2019 12:20
      Highlight Highlight Nur wird Langnau Dido kaum 1 zu 1 ersetzen können...
    • Mia_san_mia 27.12.2019 13:34
      Highlight Highlight Also bitte, so einen kannst Du mir ersetzen. Aufs Eis fallen kann ich gut.
    • Hallo22 27.12.2019 15:47
      Highlight Highlight Man kann ihn ersetzen, ganz sicher. Es wird sich aber nicht einfach gestalten. Wie wäre es zum Beispiel mit Cory Conacher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • JtotheP 27.12.2019 10:17
    Highlight Highlight Als Gotteronfan hoffe ich, dass diese News nicht stimmen. Ich mag DiDo s Spielweise und Art nicht.
    Ich kann mich mit einem Mottet arrangieren, aber mehr auch nicht...
    • Eifach öpis 27.12.2019 11:30
      Highlight Highlight DiDo und Mottet in einer Linie wäre Spektakel pur und die wohl meistgehasste Linie der Liga, was wohl jedem Freiburger gefallen würde(egal ob er die beiden Spieler mag oder nicht)
  • Mia_san_mia 27.12.2019 10:07
    Highlight Highlight Fribourg passt zum Neymar des Schweizer Eishockeys. Unglaublich, dass ein Club diesen Spieler freiwillig holt...
    • Marathon-man 27.12.2019 11:19
      Highlight Highlight Hoffentlich stimmen die Gerüchte nicht und er geht zum SCB...

      Es würde nicht lange dauern und würde auch bei den Mutzen gefallen und vereehrt..

      Mit Rüfenacht in einer Linie...

      Ein Tigerfan
      Ironie Off
  • Eifach öpis 27.12.2019 10:03
    Highlight Highlight Bin gespannt ob er auch außerhalb des Emmentals funktionieren kann. Aber wenn, dann in Fribourg, wo die Emotionen über Sieg und Niederlage entscheiden und diese auch bewusst von Dube gesucht werden. Und sollte es nicht klappen, wird er wieder nach Langnau zurückkehren und nach ein paar guten Spielen würden ihm die Fans wieder verzeihen
  • Jérome Scheuber 27.12.2019 10:03
    Highlight Highlight Dido ist sicher ein genialer Spieler, aber er passt Ehlers wahrscheinlich nicht ins (defensive) Konzept.Und dann die Disziplin und so...Defensivfehler und dumme Strafen können die positiven Effekte neutralisieren.
    War bei uns mit Roe auch so.Tut am Anfang weh, wenn so einer geht und läufts plötzlich besser, weil keine Sperren, Verletzungen und vieeel weniger dumme Strafen.Tore können auch andere machen.
  • Jacques #23 27.12.2019 09:41
    Highlight Highlight Wenigstens bleibt der Chronist als wichtigste Identifikationsfigur dem Club erhalten.

    Erst noch vertragslos, vermutlich.

    Grüße nach Davos! 🎉
  • besserwisser#99 27.12.2019 09:36
    Highlight Highlight So regelmässig wie der Chronist DiDomenico die letzten Jahre in den Himmel gehypt hat, sei die Frage erlaubt, ob die beiden in Langnau zu oft zusammen an der selben Bar standen?

    Oder um es mit den Worten des Chronisten zu sagen: DiDomemico ist ein Guter, nicht mehr und nicht weniger
  • Glenn Quagmire 27.12.2019 09:27
    Highlight Highlight oder: Als DiDomenico entschied, niemals Meister zu werden
    • Hockeyaddict 27.12.2019 10:48
      Highlight Highlight You made my day!😂
    • Der_Andere 27.12.2019 14:42
      Highlight Highlight Naja wenn man ins Emmental geht, muss man damit eigentlich auch schon rechnen. Eine Saison wie anno 76 wäre für die Tigers heute wie ein 6er im Lotto mit Zusatzzahl.

      Folglich fiel dieser Entscheid schon vor Jahren.
  • fools garden 27.12.2019 09:23
    Highlight Highlight Für jede Tür die zu geht, geht eine Andere auf, aber wir haben die Tendenz auf diese zu blicken welche sich schließt.
    • Walter Sahli 27.12.2019 15:07
      Highlight Highlight Das tun nur die, die nicht begriffen haben, wie eine Türfalle funktioniert.
  • Zanzibar 27.12.2019 08:58
    Highlight Highlight Ich wäre als Trainer und Sportchef froh wenn ich keinen DiDo im Team hätte.
  • Reader09 27.12.2019 08:56
    Highlight Highlight Naja, somit verliert das Emmental eine Identifikationsfigur! Leidenschaft, Kapf und anders sein als die anderen......

    Schade, aber wenn man an den spielen ihn beobachtet hat, bemerkt jeder, der etwas von Psychologie und Führung versteht, dass Dido nicht wie die anderen zu führen ist. Dies werden solche Spieler und Persönlichkeiten auch nie sein!

    Seine Art wie er spielt ist genial und auf CH Eis nur selten zu sehen.....

    Ich hoffe für die Tigers, dass eine vergleichbare Persönlichkeit verpflichtet wird! Dido ist der wahre Tiger! Sonst wirds langweilig und keine Saisonkarte mehr wert!
    • na ja 27.12.2019 11:27
      Highlight Highlight Wenn du unter SCLTigers nur noch DiDo verstehst, daneben sonst nix, ja dann brauchst du wirklich keine Saisonkarte mehr.
    • Reader09 27.12.2019 11:53
      Highlight Highlight Naja, dann sag mir wer emotionen ins spiel bringt? Die anderen Linien, welche grfühlte 2 Schüsse pro spiel aufs Tor bringen?....... Ich hoffe die Junge Linie mit in albon und co. Spielen mehr. Diese sind gefährlicher als die meisten anderen......

      Pesonen kanns auch nicht immer richten, siehe gegen Genf.....

      Dann ist es noch ein befreien und hoffen... Für das über 1000 stutz, naja.....

      Da ja keine Transfers mehr gwmacht werden, frage ich mich wohin die Reise geht....
  • plaga versus 27.12.2019 08:56
    Highlight Highlight Gottéron braucht dringend einen Spieler wie DiDo. Shawn Heins war auch ein solcher Antreiber, dessen negative Seite genau jenes Extra ausmachte, das Team aufzurütteln und zu kitten.

    Es ist sicher nicht falsch ihn zu holen. Bloss nicht für mehr als zwei Jahre!
    • Muetter8 27.12.2019 09:50
      Highlight Highlight Ja ich denke auch das Gotteron diese Experiment wagen kann. Am liebsten schon diese Saison DiDo gegen Stalberg tauschen. Stalberg ist technisch unglaublich gut aber er spielt zum Teil wie eine lahme Ente... Etwas mehr Leidenschaft würde sicher helfen um die Torproduktion anzukurbeln und schlussendlich mangelt es im Moment nur an dem.
    • Kev66 27.12.2019 10:25
      Highlight Highlight Wieso Gotteron Stahlberg holte ist mir auch ein Rätsel. Beim EVZ war er schon faul und wartete eigentlich nur darauf vorne angespielt zu werden. In de PO war er dann ganz unsichtbar.
  • Der müde Joe 27.12.2019 08:55
    Highlight Highlight Als sachlicher, unparteiischer Berichterstatter...

    Der war gut Klaus!😂
  • The Gentleman 27.12.2019 08:49
    Highlight Highlight „Als sachlicher, unparteiischer Berichterstatter...“

    Von wem spricht Zaugg da? 😂
  • Eau Rouge 27.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Chlöisu, um gleich bei der letzten Frage anzufangen: Nein, ist er nicht!

    Zu DiDo! Mag alles stimmen, was da geschrieben steht. Trotzdem.

    Zitiere nur einen ehemaligen Goalie, dessen Namen mir soeben entfallen ist, anlässlich einem kleinen Stadt-Fest im Emmental zum damaligen Gerücht: Gotteron?! Nie! NIEEE im Leben!

    DiDo du Verräter!
    • Toddyboy 27.12.2019 10:04
      Highlight Highlight DiDo als Verräter hinzustellen ist falsch...
      Die Tendenz zu braven Sängerknaben lassen mich an der Führungsqualität auf sportlicher Ebene im Emmental zweifeln...
    • Hühne Bueber 27.12.2019 10:42
      Highlight Highlight Wenn du am letzten Heimspiel warst und beobachtet hast, wie ihn Ehlers vor dem Penalty blossgestellt hat, kannst du ihn hier nicht als Verräter beschimpfen
  • Weiter denken 27.12.2019 08:23
    Highlight Highlight Einen Wechsel zu Fribourg könnte ich nicht nachvollziehen. Mit Langnau hätte er wenigstens eine theoretische Chance auf einen Meistertitel (Langnau wurde bereits Meister), mit Fribourg ganz sicher nicht (diese haben noch nie auch nur irgendetwas gewonnen).
    Es geht vermutlich mir um Geld, nicht um die Ehre, die Trophäe einmal zu stemmen.
    • Stolperstein777 27.12.2019 09:55
      Highlight Highlight Ich mag ja Langnau wirklich, selbst als SCB Fan. Aber selbst wenn DiDo bis zum Ende seiner Karriere bei den Tigers bleiben würde, würde er nicht Meister werden. Langnau ist im Aufwind und ist auf gutem Wege, ähnlich wie Biel, sich langsam der Spitzengruppe zu nähern. Bis Langnau den nächsten Kübel stemmen kann, fliesst aber noch sehr viel Wasser die Ilfis runter....guetä Rutsch aune Hockeyfans
    • Waldegg 27.12.2019 10:19
      Highlight Highlight Ist schon 1. April🤔😂😂
    • maylander 27.12.2019 10:41
      Highlight Highlight Langnaus Titel stammt auch aus der Zeit vor der Einführung der Playoffs. Und der SCL stand noch nie im PO Final nicht mal im Halbfinale ist also in der PO Zeit auch hinter dem SCRJ einzuordnen .

      Zu Dido, in Langnau ist er Kultspieler und er hätte die Chance auf einen Vetrag nach seiner Spielerkarriere herausholen können. So wie Holden in Zug.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Eidi 27.12.2019 08:20
    Highlight Highlight Das kann und will ich nicht glauben! Als Fan will man so "dräckeli" Spieler immer nur in den eigenen Reihen. Er hätte ein 2. Elik werden können.
  • chandler 27.12.2019 08:10
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher ob Langnau ihn um jeden Preis behalten will/kann. Hab manchmal das Gefühl, Ehlers möchte ihn gerne loswerden. Er mag ein "Schillerfalter" sein, dies bringt jedoch auch negative Seiten mit sich.
    Und wenn Fribourg für DiDo mehr hinblättert, passt das ja wunderbar zu Dubé und seiner Transferpolitik (welche ich nie verstehen werde).
    • Haokeaanig 27.12.2019 08:57
      Highlight Highlight Stimmt, Dido ist Fluch und Segen zugleich.
    • Muetter8 27.12.2019 09:52
      Highlight Highlight Er konnte Berra halten und das rechne ich ihm hoch an und Ryan Gunderson ist auch unglaublich gut. Stalberg eigentlich auch aber er spielt ohne Leidenschaft und daher denke ich sollte er, so gut er auch sein mag, ausgewechselt werden.
    • Tim-titig 27.12.2019 10:43
      Highlight Highlight Ich denke auch dass alles in diese Richtung zeigt.
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