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Das sind die beliebtesten Babynamen in Europa

Noah und Sophia gehören nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern zu den beliebtesten Babyvornamen.
Noah und Sophia gehören nicht nur in der Schweiz, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern zu den beliebtesten Babyvornamen.bild: imago-images.de

Das sind die beliebtesten Babynamen in Europa

Jedes Jahr gegen Ende August gibt das Bundesamt für Statistik (BfS) die beliebtesten Babynamen in der Schweiz im Jahr 2024 bekannt. Zur Einstimmung gibt's hier schon mal die häufigsten Baby-Vornamen in Europa.
25.08.2025, 18:4825.08.2025, 18:48
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Am Donnerstag werden in der Schweiz die beliebtesten Babyvornamen des Vorjahres bekannt gegeben. Wir wagen schon jetzt einen Blick über die Landesgrenzen hinaus und zeigen, welche Vornamen in anderen europäischen Ländern im Trend liegen.

In der Schweiz belegten 2023 Mia und Noah die Spitzenplätze. Auch in weiten Teilen Rest-Europas sind diese beiden Namen vorne mit dabei. Noah liegt in fünf weiteren Ländern an der Spitze, bei den Mädchen ist Sophia (oder Sofia) gleich in zehn Ländern die Spitzenreiterin.

Nicht nur in der Schweiz, auch in vielen anderen Ländern zeigt der Trend hin zu kürzeren Vornamen. Gemäss der englischen Linguistin Clare Green von der Babynamen-Website nameberry.com sind Namen mit einem einfachen Klang derzeit in ganz Europa am beliebtesten. «Komplizierter klingende Namen, etwa jene in Skandinavien, schaffen nur selten den Sprung über die Landesgrenzen hinaus.»

Viele Eltern lassen sich bei der Namenswahl ihres Kindes von der Populärkultur beeinflussen, führt Green weiter aus. So wurde der Mädchenname Emma vor rund 20 Jahren in vielen europäischen Ländern immer beliebter, nachdem Jennifer Anistons Figur Rachel ihrem Kind in der erfolgreichen US-Sitcom «Friends» diesen Namen gegeben hatte. Und das Aufkommen von Noah korreliere stark mit Ryan Goslings Rolle im Film «Wie ein einziger Tag» aus dem Jahr 2004.

Vielerorts lassen sich aber immer noch nationale Besonderheiten finden. So liegen Eliska und Jakub in Tschechien seit über zehn Jahren unangefochten an der Spitze. In Portugal gehören Maria und Francisco zu den absoluten Evergreens. Etwas anders in Grossbritannien: Dort ist mit Olivia ein typisch britischer Vorname am beliebtesten, bei den Jungen wurde dagegen Muhammad zum zweiten Mal in Folge am häufigsten vergeben – ein unverkennbarer Hinweis auf migrationsbedingte kulturelle Einflüsse.

Wie es in diesem Jahr in der Schweiz aussehen könnte, zeigt ein Blick auf die Zahlen der Stadt Zürich, die bereits Anfang Mai veröffentlicht wurden. Dort lag bei den Mädchen Emma vor Sofia und Olivia an der Spitze. Die gesamtschweizerische Titelverteidigerin Mia war in den Top 10 dagegen nicht vertreten. Bei den Jungen belegten Matteo, Felix und Leonardo die Top 3, Noah musste sich mit Rang 8 begnügen.

Vergleiche die Beliebtheit der Vornamen in der Schweiz

Anzahl Vornamen pro Jahrgang der lebenden Bevölkerung (Stand: 31.12.2023)

Maximal 4 Namen erlaubt. Bitte reduziere die Anzahl.

Berücksichtigt wurden die Vornamen der ständigen Wohnbevölkerung am 31. Dezember 2023. Solche, die schweizweit weniger als dreimal vorkommen, wurden aus Datenschutzgründen nicht berücksichtigt.

Grafik: watson • Quelle:

Bundesamt für Statistik
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143 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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CoolSideOfThePillow
25.08.2025 18:53registriert Juli 2022
Interessant der Jungenname in UK.
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Doplagus
25.08.2025 19:04registriert Dezember 2019
Was geht da in England ab?
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Xicotencatl Axayacatl
25.08.2025 19:01registriert August 2024
Eigentlich weiss man ja, dass der "Grosse Austausch" eine Verschwörungstheorie ist. Aber wenn man so nach England guckt, hm... 😅
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