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Europa League, ausgewählte Spiele:

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«Unentwägt unterwägs» – die sehenswerte Choreo der FCB-Fans vor dem Match. bilid: FcB

FCB schlägt Getafe und überwintert europäisch: «Das war nahe an der Perfektion»



Der FC Basel steht nach der 4. Runde der Europa League bereits als Sechzehntelfinalist fest. Die Mannschaft schlug Getafe ein zweites Mal innert zwei Wochen, diesmal 2:1 zuhause.

In dem dank einer Schüler-Aktion mit gut 26‘298 Zuschauern gut gefüllten St.-Jakob-Park erzielte Fabian Frei den entscheidenden zweiten Basler Treffer mit einem präzisen Innenrist-Abschluss nach einer Stunde. Mindestens die Hälfte steuerte Silvan Widmer mit einem beherzten Sololauf über den halben Platz und dem finalen Pass zum Tor bei. Das frühe 1:0 durch Arthur Cabral hatte Getafe vor dem Pausenpfiff mittels Foulpenalty zwischenzeitlich ausgeglichen.

Die Tore:

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8. Minute: Cabral trifft mit herrlichem Lupfer zum 1:0. Video: streamable

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45. Minute: Mata gleicht kurz vor der Pause per Penalty aus. Video: streamable

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60. Minute: Frei schiesst den FCB mit dem 2:1 zum Sieg. Video: streamable

Ein Selbstläufer war der für den vorzeitigen Vorstoss in die K.o.-Phase benötigte Sieg für den zuletzt etwas aus dem Tritt gekommenen FCB nicht. Die Mannschaft von Marcel Koller beanspruchte auch Glück. In der 86. Minute wurde das vermeintliche 2:2 der Spanier wegen eines Abseits annulliert, das keines gewesen wäre.

Getafes Ausgleich zählt nicht. Video: SRF

Ausserdem kam Nemanja Maksimovic dem zweiten Getafe-Treffer zweimal sehr nahe. Einmal zischte ein Schuss des aufgerückten Aussenverteidigers knapp am Tor vorbei (55. Minute), später prallte ein Abschluss von ihm vom Pfosten zurück ins Feld (72.).

Die Stimmen zum Spiel

Fabian Frei:

«Perfekt gibt es im Fussball nicht, aber der heutige Abend kommt dem schon nahe. Daran werde ich mich auch noch nach meiner Karriere erinnern. Wer sich in der Europa League schont, bekommt von mir einen Tritt in den A..., in den Popo. In diesen Spielen präsentieren wir uns und sammeln Punkte für unser Land.»

Marcel Koller:

«Eine tolle Leistung meiner Mannschaft. Der Schlüssel war, dass jeder für den anderen gerannt ist und die Räume so eng waren. Das vorzeitige Weiterkommen ist wichtig für die Spieler und den Verein. Es gibt uns Möglichkeiten, Kräfte zu schonen und zu regenerieren. Wir wollen in allen drei Wettbewerben vorne dabei sein.»

Silvan Widmer:

«Wir waren auf das physische Spiel von Getafe gut eingestellt und haben am Ende verdient gewonnen. Beim Siegtreffer griff ich in vollem Tempo an, zum Glück lief Fabian Frei mit. So konnte ich quer legen und er traf haargenau. Solche europäische Abende sind etwas vom Tollsten, das ich in meiner Karriere erleben durfte. Deswegen habe ich mich damals auch für den FCB entschieden.»

Weil Valentin Stocker und Kevin Bua beim FCB eine Sperre absassen und Noah Okafor verletzt waren, musste Koller auf den Flügeln improvisieren. Er behob den Engpass, indem er rechts vorne wie erwartet Edon Zhegrova aufstellte und sich auf der anderen Seite die beiden Linksverteidiger Raoul Petretta und Blas Riveros bei ihren Vorstössen abwechselten. Ohne seine in den letzten Spielen gefährlichsten Flügelspieler Stocker und Bua war der FCB zwar öfter spielbestimmend, er musste aber vor dem Getafe-Tor ähnlich effizient agieren wie vor zwei Wochen in der Madrider Vorstadt.

Getafe, das sich in der Meisterschaft zuletzt mit vier Siegen aus fünf Spielen in guter Form präsentierte, trat zunächst offensiv kaum in Erscheinung, was wohl auch an den vielen Umstellungen lag, die Trainer José Bordalas vornahm. Nur vier Spieler der Stammformation standen auch beim 1:0-Sieg bei Celta Vigo von Beginn auf dem Platz, und nur fünf Feldspieler der Startelf hatten auch beim 0:1 im letzten Duell mit dem FCB begonnen. Unter anderem sass mit Angel Rodriguez jener Stürmer bis zur 79. Minute auf der Ersatzbank, der Getafes bisherige drei Tore in den ersten Gruppenspielen erzielt hatte.

So dauerte es fast eine halbe Stunde, bis die Spanier ein erstes Mal zum Abschluss kamen. Der Kopfball des aus der zweiten Mannschaft beförderten Hugo Duro war für Jonas Omlin eine leichte Beute, wie auch drei Minuten später der misslungene Volley von Enrique Gallego nach einer raffinierten Freistoss-Variante. Um zu reüssieren, waren die Gäste auf einen Fehler der Basler angewiesen. Bei einer Flanke holte Riveros Duro unsauber zu Boden, der vor zwei Wochen geschonte Jaime Mata verwertete den Penalty.

Das Telegramm:

Basel - Getafe 2:1 (1:1)
26'298 Zuschauer. - SR Bojko (UKR).
Tore: 8. Cabral (Petretta) 1:0. 45. Mata (Foulpenalty) 1:1. 60. Frei (Widmer) 2:1.
Basel: Omlin; Widmer, Cömert, Alderete, Petretta; Xhaka (64. Campo), Frei; Zhegrova (88. Pululu), Zuffi, Riveros; Cabral (73. Ademi).
Getafe: Chichizola; Maksimovic (69. Nyom), Bruno Gonzalez, Olivera, Raul Garcia; Portillo, Fajr (80. Angel Rodriguez), Timor, Hugo Duro (69. Kenedy); Mata, Gallego.
Bemerkungen: Basel ohne Bua, Stocker (beide gesperrt), Kuzmanovic, Okafor, Ramires und Van Wolfswinkel (alle verletzt). Getafe ohne Antunes, Bergara, Ndiaye (alle verletzt) und Etxeita (gesperrt). 72. Pfostenschuss Maksimovic. 86. Tor von Angel Rodriguez fälschlicherweise wegen Abseits annulliert. Verwarnungen: 17. Gallego (Foul). 38. Xhaka (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 44. Riveros (Foul). (pre/sda)

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Yo Ladies, hier kriegen wir unser Fett weg!

Mit Can verbindet mich eine langjährige Freundschaft. Ohne Sex. Ohne Erotik in der Luft. Deswegen kann Can so herrlich bei mir abmotzen. Über Tinderellas, Grosstädterinnen und andere paarungswillige Frauen.

«Weisst du», sagt Can, «nur schon wenn du als Kerl die falsche Zahnseide benutzt, bist du raus!» Can weiss, wovon er spricht. Can ist ein passionierter Tinderer, ein Typ, der generell gerne neue Menschen kennenlernt.

Logo. Frauen haben es ihm besonders angetan. Can ist 34, Single. Überdurchschnittlich gut aussehend und überdurchschnittlich zero badass. Can ist einer zum Heiraten. Und Can ist einer, der sich ziemlich schnell verliebt. Ein begeisterungsfähiger Mann halt. Die Kehrseite seiner …

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