Manzambi zeigt bei Freiburg starke Leistung – Mainz 05 mit guter Ausgangslage
Europa League
Der SC Freiburg erspielt sich in den Viertelfinals der Europa League im Hinspiel gegen Celta Vigo, den Sechsten der La Liga, eine gute Ausgangslage. Das Team von Trainer Julian Schuster siegt zu Hause 3:0.
Der Schweizer Internationale Johan Manzambi zeigte bei Freiburg eine starke Leistung. Wie er vor dem 1:0 von Vincenzo Grifo in der 10. Minute an der Strafraumgrenze den Ball behauptete und anschliessend zum Torschützen passte, war schlichtweg Weltklasse. Sehenswert war auch der Schlenzer von Grifo. Kurz nach dem 2:0 von Niklas Beste (32.) scheiterte Manzambi am Pfosten. Das 3:0 schoss Matthias Ginter per Kopf (78.). Die Gäste brachten keinen einzigen Schuss auf das Tor der Breisgauer zustande. Manzambi stand beim Bundesligisten als einziger Schweizer auf dem Platz, Bruno Ogbus und Rouven Tarnutzer wurden nicht eingesetzt.
Freiburg steht zum ersten Mal überhaupt in einem europäischen Wettbewerb in den Viertelfinals. Im Falle eines Weiterkommens träfe der Bundesligist auf den Sieger des Duells zwischen Sporting Braga und Betis Sevilla, das Team von Ricardo Rodriguez. Das Hinspiel in Portugal endete 1:1.
Für Bologna wird es hingegen schwierig, die Runde der besten vier zu erreichen. Die Italiener verloren vor heimischem Publikum gegen Aston Villa 1:3. Zwar verkürzten die Gastgeber in der 90. Minute dank einem Treffer von Jonathan Rowe auf 1:2, doch vier Minuten später gelang Ollie Watkins mit seinem zweiten Tor in diesem Spiel das 3:1 für den Vierten der Premier League. Während Remo Freuler bei Bologna bis zur 90. Minute spielte, war Simon Sohm nur Ersatz.
Dan Ndoye kam beim 1:1 von Nottingham Forrest beim FC Porto nicht zum Einsatz.
Conference League
Der Schweizer Trainer Urs Fischer nimmt mit Mainz 05 in der Conference League Kurs Richtung Halbfinal. Der Bundesligist gewinnt das Viertelfinal-Hinspiel gegen Strasbourg zu Hause 2:0.
Das Schlussresultat stand nach Toren von Kaishu Sano (11.) und Stefan Posch bereits nach 19 Minuten fest. Fischer zählte bis zur 80. Minute auf seinen Landsmann Silvan Widmer, den Captain der Mannschaft. Es war für Mainz wettbewerbsübergreifend der fünfte Sieg in Folge und das neunte Spiel ohne Niederlage. Derweil verlor Strasbourg, der Tabellen-7. der Ligue 1, nach zuvor zehn ungeschlagenen Partien erstmals wieder.
(hkl/sda)
