Sport
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National League A, 47. Runde

Kloten – Lakers 2:1 nV (0:1,1:0,0:0,1:0)

Zug – Biel 2:3 (1:1,0:1,1:1)

Lugano – Fribourg 4:3 nV (1:0,0:2,2:1,1:0)

Ambri – ZSC 0:5 (0:2,0:1,0:2)

Servette – Davos 5:4 nP (0:2,2:2,2:0,0:0)

Bern – Lausanne 0:2 (0:0,0:0,0:2)

National League A, 47. Runde

Biel dreht Partie und steht vor Playoff-Quali – Ambri definitiv in der Abstiegsrunde



>>> Hier gibt es den Liveticker Kloten – Lakers zum Nachlesen!

Kloten – Lakers 2:1 nV: Ein Sieg wie eine Niederlage

– Kloten startet katastrophal und kann von Glück reden nach 20 desolaten Minuten nur mit 0:1 im Rückstand zu liegen.

– Kloten rettet sich in die Verlängerung und kann dort nach 14 Sekunden den Siegtreffer erzielen. Der Rückstand auf Biel und Rang 8 beträgt somit drei Runden vor Schluss sieben Zähler.

– Die kurioseste Szene ereignet sich in der 37. Minute: Da die Bande kaputt ist, wird das zweite Drittel schon in der 37. Minute beendet und die Spieler in die Kabinen geschickt. Die fehlende Spielzeit wird im dritten Abschnitt nachgeholt.

Wegen einer beschaedigten Bande musste das zweite Drittel vorzeitig beendet werden waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und den Rapperswil-Jona Lakers am Dienstag, 17. Februar 2015, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Diese kaputte Bande zwang die Teams verfrüht in die zweite Drittelspause. Bild: KEYSTONE

Zug – Biel 2:3: Biel macht nächsten wichtigen Schritt

– Tim Ramholt profitiert schon nach 158 Sekunden von einem Abpraller bei Gaolie Simon Rytz und sorgt für das frühe Zuger 1:0. Ausgerechnet Emanuel Peter bringt Biel aber nach 22 Minuten mit 2:1 in Führung. Mit seinem ersten Saisontor bringt der zukünftige Zuger die Seeländer auf Siegeskurs.

– 13 Minuten vor Schluss schiesst der Schwede Dragan Umicevic den EHC Biel in Zug zum 3:2-Sieg und sorgt damit dafür, dass die Seeländer den Playoff-Champagner praktisch kalt stellen können. Ihr Vorsprung auf Kloten und Fribourg beträgt jetzt sieben Punkte.

– Matchwinner für die Bieler war neben Umicevic Goalie Simon Rytz. Er wehrte 36 von 38 Schüssen ab und rettete gerade in den Schlussminuten noch zweimal mirakulös gegen Robbie Earl und Dario Bürgler. Trotz des Fehlens von vier erkrankten Spielern reichte Biels Kraft bis zum Schluss. Der Lohn ist nach dem vierten Sieg in den letzten fünf Spielen die praktisch sichere Qualifikation für die Playoffs.

Dieser Fan musste sich im zweiten Drittel mächtig aufregen.

Michal Repik, Mitte links, von Zug, im Spiel gegen Torhueter Simon Rytz, Mitte rechts, von Biel, beim Eishockey Meisterschaftsspiel zwischen dem EV Zug und dem EHC Biel vom Dienstag 17. Februar 2015, in Zug. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Biel kämpft weiterhin wacker um die Playoff-Teilnahme. Bild: KEYSTONE

Lugano – Fribourg 4:3 n.V.: Fribourgs katastrophale Schlussminuten

– Fribourg vergibt in Lugano wichtige Punkte. Erst kann Gottéron zwar einen 0:1-Rückstand drehen und schien beim Stand von 3:1 auf gutem Weg sich drei wichtige Punkte zu sichern.

– Doch Lugano kam im dritten Drittel auf 2:3 heran. Fribourg hätte auf der Gegenseite durch Topskorer Pouliot wieder auf 4:2 erhöhen können, doch die Scheibe prallt vom Pfosten ab und im Gegenzug gleicht Lugano zum 3:3 aus.

– In der Verlängerung trifft Juraj Simek nach 3:08 Minuten zum 4:3 für Lugano nach 64 Minuten. Fribourgs Rückstand auf Biel beträgt somit drei Runden vor Schluss sieben Punkte.

Fribourgs Timo Helbling, links, und Ansdrey Bykov, im kampf um den Puck gegen Luganos Julien Walker, Unten, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem dem HC Lugano und dem HC Fribourg Gotteron am Dienstag, 17. Februar 2015, in der Resega Halle von Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Fribourg verschenkt in Lugano wichtige Punkte. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Ambri – ZSC Lions 0:5: Ambri muss in die Abstiegsrunde

– Mike Künzle als Doppeltorschütze, Jérôme Bachofner mit seinem ersten NLA-Tor sowie Roman Wick und Patrik Bärtschi waren für den kaum geforderten Meister erfolgreich. Für die Zürcher war es der höchste Sieg über die Leventiner seit einem 8:3-Heimerfolg am 23. November 2010. Ambri kassierte die höchste Heimniederlage der Saison und blieb in der laufenden Saison zum fünften Mal ohne Torerfolg in einem Spiel der laufenden NLA-Spielzeit.

– Ambris Rückstand auf Biel ist damit zu gross: Die Leventiner verpassen die Playoffs und müssen in den nächsten Wochen gegen den Abstieg kämpfen.

– Die ZSC Lions dagegen überholen Bern an der Tabellenspitze und liegen nun punktgleich mit den Mutzen an der Spitze.

Ambris Jason Fuchs, rechts, im Kampf um den Puck gegen Zuerichs Mike Kuenzle beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem dem HC Ambri-Piotta und den ZSC Lions am Dienstag, 17. Februar 2015, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Ambri am Boden: Die Leventiner sind gegen die ZSC Lions chancenlos. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Servette – Davos:

– Lange Zeit sah es nach einem klaren Sieg für die Bündner aus. Sie führten 3:0 und 4:1, doch brachten den Vorsprung nicht über die Zeit.

– Servette gleicht 66 Sekunden vor Schluss zum 4:4 aus. In der Verlängerung fallen keine Tore.

– Im Penaltyschiessen holt sich Servette den Zusatzpunkt. Die unnötig verlorenen zwei Punkte könnten Davos im Kampf um den vierten Platz und den Playoff-Heimvorteil noch teuer zu stehen kommen. 

Davos' Andres Ambuehl, right, scores the 0:3 against Geneve-Servette's goaltender Robert Mayer, center, past Geneve-Servette's Timothy Kast, left, during the game of National League A (NLA) Swiss Championship between Geneve-Servette HC and HC Davos, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Tuesday, February 17, 2015. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Da kann sich Robert Mayer noch lange strecken: Andres Ambühl trifft zum 3:0 für Davos. Bild: KEYSTONE

Bern – Lausanne 0:2: Lausanne trifft nach 120 torlosen Minuten wieder

– Lausanne kehrt ausgerechnet in Bern nach vier Niederlagen auf die Siegerstrasse zurück. Die Waadtländer siegen 2:0.

– Nach über 120 torlosen Minuten erlöst Yannick Herren Lausanne mit dem ersten Treffer und dem 1:0 gegen Leader Bern. In den vorangehenden 49 Minuten gelang auch Bern kein Treffer.

– Lausanne blieb beim vierten Sieg in den letzten fünf Duellen gegen den SCB zum achten Mal in dieser Spielzeit ohne Gegentor. Allerdings stand diesmal nicht Cristobal Huet zwischen den Pfosten, sondern Pascal Caminada, der stark spielte und dank 28 Paraden zu seinem zweiten Shutout in der NLA kam. Die Berner dagegen enttäuschten vor allem im Powerplay, liessen sie doch gleich sieben Chancen ungenutzt.

Lausannes Florian Conz, Alain Mieville, Colby Genoway, von links, jubeln, waehrend dem Eishockeyspiel der National League A zwischen dem SC Bern und dem HC Lausanne am Dienstag, 17. Februar 2015, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Lausanne siegt nach vier Niederlagen erstmals wieder. Bild: KEYSTONE

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