Sport
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Super League, 30. Runde

Aarau – Luzern 1:2 (1:1)

GC – Thun 0:5 (0:4)

Basel Zürich 4:2 (1:0)

Adrian Nikci, rechts, von Thun jubelt nach seinem 0:2 Treffer, im Fussballspiel der Super League zwischen den Grasshoppers und dem FC Thun, am Mittwoch, 16. April 2014, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Bild: KEYSTONE

GC deklassiert

Ja, ist denn heut' schon Ostern? Thun legt den Hoppers fünf Eier ins Nest – Basel setzt sich ab

Empfindlicher Rückschlag im Meisterrennen: GC wird im Letzigrund von Thun nach Strich und Faden zerzaust und verliert mit 0:5. Basel baut seinen Vorsprung dank eines Heimsiegs gegen Zürich auf vier Punkte aus und Luzern ringt Aarau auf dem Brügglifeld nieder.



Aarau – Luzern: Glücklicher FCL-Sieg in Überzahl

Luzern kommt auf dem Brügglifeld zu einem schmeichelhaften Dreier. Die Mannschaft von Carlos Bernegger tut sich gegen Aarau erneut schwer und kommt wie schon so oft in der missratenen Rückrunde nur vereinzelt auf Touren.

– Nach Toren von Senger (11.) und Dario Lezcano (44.) muss der FC Aarau ab der 57. Minute beim Stand von 1:1 mit einem Mann weniger auskommen. Captain Sandro Burki sieht nach einem Foul an Dimitar Rangelov Gelb-Rot.

– Der Bulgare ist es auch, der  FCL-Blockade an diesem Abend dank seiner Raffinesse löst. In der 72. Minute erzielt er das entscheidende Tor und stoppt damit eine mehrmonatige Negativserie. Seit dem 2:1-Erfolg im Letzigrund gegen die Hoppers Ende November 2013 reihte Luzern auswärts einen Fehltritt an den nächsten. In der Tabelle rückt Luzern mit diesem Sieg auf Rang 4 vor.

Zwei bald unerwünschte FCL-Verteidiger spielen gross auf

16.04.2014; Aarau; Fussball Super League -  FC Aarau - FC Luzern; Schiedsrichter Sandro Schaerer zeigt Sandro Burki (Aarau) die rote Karte (Daniela Frutiger/freshfocus)

Sandro Burki erweist dem FC Aarau mit seiner gelb-roten Karte einen Bärendienst. Bild: Daniela Frutiger

GC – Thun: Höchste GC-Heimniederlage seit 49 Jahren

– Die Grasshoppers leisteten sich anderthalb Wochen vor dem Spitzenkampf in Basel einen herben Fehltritt. Nach sechs Siegen in Folge mit 17:4 Toren kassierten sie beim 0:5 gegen Thun die höchste Heimniederlage seit fast 49 Jahren. 

– Bereits nach einer halben Stunde führt der FC Thun mit 3:0. In der 6. Minute überwindet GC-Verteidiger Stéphane Grichting nach einer missratenen Abwehraktion seinen eigenen Goalie mit einem Lupfer, Adrian Nikci (15.) und Marco Schneuwly (27.) erhöhen auf 3:0 für die Gäste. 

Diese Dame hat sich dank Justin Timberlake einiges erspart

– Noch vor der Pause doppelt Schneuwly gegen die erschreckend schwache Defensive der Hoppers nach und macht seinen Hattrick in der 60. Minute perfekt. Thun holte aus seinen Chancen – mit gütiger Mithilfe der Grasshoppers – das Optimum heraus. Aus fünf Chancen machten die Berner Oberländer fünf Treffer.

16.04.2014; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club Zuerich - FC Thun 
Marco Schneuwly (Thun, M) erzielt das 3:0 Tor gegen Daniel Pavlovic (GCZ, R) und Torhueter Roman Buerki (GCZ, L) (Nick Soland/freshfocus)

Marco Schneuwly bezwingt GC-Keeper Roman Bürki zwischen der 27. und 60. Minute drei Mal. Bild: Nick Soland

Basel – Zürich: Der Meister gewinnt einen wilden Klassiker

Elneny trifft per Penalty-Nachschuss zum ersten Mal für den FC Basel

– Bei der Generalprobe für den Cupfinal vom Ostermontag gelingt dem FC Basel im vierten Anlauf der Saison der erste Sieg gegen den FC Zürich.

– Noch ehe sich der FCZ im St. Jakob-Park richtig gruppiert hat, führt der Gastgeber bereits: Giovanni Sio geht lenkt eine Flanke Strellers in der 8. Minute ins leere Tor. Bei seinem Assist verletzt sich Streller und muss ausgewechselt werden. Ob der Captain im Cupfinal zur Verfügung stehen wird, ist höchst fraglich.

– In der zweiten Halbzeit erhöhen Valentin Stocker (65.) und Giovanni Sio (71.) das Skore auf 3:0 – doch die Zürcher kämpfen sich mit zwei Treffern von Pedro Henrique und Chikhaoui innert fünf Minuten zurück in die Partie.

– Der überragende Rückkehrer Valentin Stocker setzt kurz vor Schluss zum entscheidenden Konter an. Loris Benitos Intervention im Strafraum wird von Schiedsrichter Pache mit Penalty und einer roten Karte geahndet. Benito wird den Cupfinal damit ebenfalls als Zuschauer mitverfolgen. Da Costa kann Fabian Freis Penalty zwar parieren, wird aber im Nachschuss von Mohamed Elneny zum 4:2 bezwungen. (dux/si)

>>> Hier gibt es alle Höhepunkte zum Nachlesen im Liveticker

16.04.2014; Basel; Fussball Super League; FC Basel - FC Zuerich; Mohamed Elneny (Basel) erziehlt durch nachschiessen das Tor zum 4:2
 (Claudia Minder/freshfocus)

Mohamed Elneny bejubelt im 43. Pflichtspiel seinen ersten FCB-Treffer. Bild: Claudia Minder

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