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FC Aarau

Ja, ist denn heut' schon Ostern? Thun legt den Hoppers fünf Eier ins Nest – Basel setzt sich ab

Super League, 30. Runde
Aarau – Luzern 1:2 (1:1)
GC – Thun 0:5 (0:4)
Basel Zürich 4:2 (1:0)
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Bild: KEYSTONE
GC deklassiert

Ja, ist denn heut' schon Ostern? Thun legt den Hoppers fünf Eier ins Nest – Basel setzt sich ab

Empfindlicher Rückschlag im Meisterrennen: GC wird im Letzigrund von Thun nach Strich und Faden zerzaust und verliert mit 0:5. Basel baut seinen Vorsprung dank eines Heimsiegs gegen Zürich auf vier Punkte aus und Luzern ringt Aarau auf dem Brügglifeld nieder.
16.04.2014, 21:5217.04.2014, 10:26
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Aarau – Luzern: Glücklicher FCL-Sieg in Überzahl

– Luzern kommt auf dem Brügglifeld zu einem schmeichelhaften Dreier. Die Mannschaft von Carlos Bernegger tut sich gegen Aarau erneut schwer und kommt wie schon so oft in der missratenen Rückrunde nur vereinzelt auf Touren.

– Nach Toren von Senger (11.) und Dario Lezcano (44.) muss der FC Aarau ab der 57. Minute beim Stand von 1:1 mit einem Mann weniger auskommen. Captain Sandro Burki sieht nach einem Foul an Dimitar Rangelov Gelb-Rot.

– Der Bulgare ist es auch, der  FCL-Blockade an diesem Abend dank seiner Raffinesse löst. In der 72. Minute erzielt er das entscheidende Tor und stoppt damit eine mehrmonatige Negativserie. Seit dem 2:1-Erfolg im Letzigrund gegen die Hoppers Ende November 2013 reihte Luzern auswärts einen Fehltritt an den nächsten. In der Tabelle rückt Luzern mit diesem Sieg auf Rang 4 vor.

Sandro Burki erweist dem FC Aarau mit seiner gelb-roten Karte einen Bärendienst.
Sandro Burki erweist dem FC Aarau mit seiner gelb-roten Karte einen Bärendienst.Bild: Daniela Frutiger

GC – Thun: Höchste GC-Heimniederlage seit 49 Jahren

– Die Grasshoppers leisteten sich anderthalb Wochen vor dem Spitzenkampf in Basel einen herben Fehltritt. Nach sechs Siegen in Folge mit 17:4 Toren kassierten sie beim 0:5 gegen Thun die höchste Heimniederlage seit fast 49 Jahren. 

– Bereits nach einer halben Stunde führt der FC Thun mit 3:0. In der 6. Minute überwindet GC-Verteidiger Stéphane Grichting nach einer missratenen Abwehraktion seinen eigenen Goalie mit einem Lupfer, Adrian Nikci (15.) und Marco Schneuwly (27.) erhöhen auf 3:0 für die Gäste. 

– Noch vor der Pause doppelt Schneuwly gegen die erschreckend schwache Defensive der Hoppers nach und macht seinen Hattrick in der 60. Minute perfekt. Thun holte aus seinen Chancen – mit gütiger Mithilfe der Grasshoppers – das Optimum heraus. Aus fünf Chancen machten die Berner Oberländer fünf Treffer.

Marco Schneuwly bezwingt GC-Keeper Roman Bürki zwischen der 27. und 60. Minute drei Mal.
Marco Schneuwly bezwingt GC-Keeper Roman Bürki zwischen der 27. und 60. Minute drei Mal.Bild: Nick Soland

Basel – Zürich: Der Meister gewinnt einen wilden Klassiker

– Bei der Generalprobe für den Cupfinal vom Ostermontag gelingt dem FC Basel im vierten Anlauf der Saison der erste Sieg gegen den FC Zürich.

– Noch ehe sich der FCZ im St. Jakob-Park richtig gruppiert hat, führt der Gastgeber bereits: Giovanni Sio geht lenkt eine Flanke Strellers in der 8. Minute ins leere Tor. Bei seinem Assist verletzt sich Streller und muss ausgewechselt werden. Ob der Captain im Cupfinal zur Verfügung stehen wird, ist höchst fraglich.

– In der zweiten Halbzeit erhöhen Valentin Stocker (65.) und Giovanni Sio (71.) das Skore auf 3:0 – doch die Zürcher kämpfen sich mit zwei Treffern von Pedro Henrique und Chikhaoui innert fünf Minuten zurück in die Partie.

– Der überragende Rückkehrer Valentin Stocker setzt kurz vor Schluss zum entscheidenden Konter an. Loris Benitos Intervention im Strafraum wird von Schiedsrichter Pache mit Penalty und einer roten Karte geahndet. Benito wird den Cupfinal damit ebenfalls als Zuschauer mitverfolgen. Da Costa kann Fabian Freis Penalty zwar parieren, wird aber im Nachschuss von Mohamed Elneny zum 4:2 bezwungen. (dux/si)

>>> Hier gibt es alle Höhepunkte zum Nachlesen im Liveticker

Mohamed Elneny bejubelt im 43. Pflichtspiel seinen ersten FCB-Treffer.
Mohamed Elneny bejubelt im 43. Pflichtspiel seinen ersten FCB-Treffer.Bild: Claudia Minder
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Das letzte Spiel für die Pariser hat Kylian Mbappé gespielt, und doch beschäftigt ihn das Thema PSG weiterhin. Denn zwischen dem 25-jährigen Franzosen und Klub-Präsident Nasser Al-Khelaifi kracht es.

Eigentlich hätte Kylian Mbappé das Kapitel Paris Saint-Germain nach dem gewonnen Cupfinal vom Samstag gegen Lyon gerne geschlossen. Es war der 14. Titel in seinen sieben Jahren mit PSG, und wie er in den sozialen Medien schrieb «der letzte». Er sei sehr aufgeregt und freue sich darauf, was als Nächstes komme. «Es wird magisch», so der 25-Jährige in der Vorwoche. Eine Bestätigung des Wechsels zu Real Madrid wird bald erwartet. Doch noch kann Mbappé mit den Parisern nicht so recht abschliessen.

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