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Giovanni Sio (l.) will Mario Mutsch wieder ärgern.
Giovanni Sio (l.) will Mario Mutsch wieder ärgern.Bild: KEYSTONE
Heute Abend Super League

Gegen St. Gallen spricht alles für den FC Basel

Der FC Basel strebt heute daheim gegen St. Gallen (im liveticker ab 20 Uhr) den fünften Sieg im fünften Spiel an. Der Gegner aus der Ostschweiz wartet derweil seit über 12 Jahren auf einen Erfolg im St. Jakob-Park.
14.08.2014, 09:0714.08.2014, 11:19

Zum ersten Mal seit elf Jahren hat der FC Basel aus den ersten vier Meisterschaftspartien das Punktemaximum geholt. 2003 war er sogar mit 13 Siegen in die Saison gestartet. 

Eine ähnliche Erfolgsserie wird dem Schweizer Meister spätestens seit dem 4:1 gegen den FC Zürich am letzten Wochenende zugetraut. Innerhalb von einem Monat hat die Mannschaft von Paulo Sousa seine Favoritenrolle in der Super League eindrücklich bestätigt.

Marco Streller versetzt den Zürcher Philippe Koch, Avi Rikan kann nur machtlos zuschauen. 
Marco Streller versetzt den Zürcher Philippe Koch, Avi Rikan kann nur machtlos zuschauen. Bild: KEYSTONE

Fast alle an Bord

Es sind denn auch Luxusprobleme, mit denen sich die Basler derzeit beschäftigen dürfen. Diskutiert werden die etwas schwächeren Phasen jeweils in der zweiten Halbzeit der Partien oder der Konkurrenzkampf innerhalb des breiten Kaders. Es sind keine Probleme, die Sousa den Schlaf rauben. 

FC Basel Trainer Paulo Sousa hat keinen Grund, Trübsal zu blasen.
FC Basel Trainer Paulo Sousa hat keinen Grund, Trübsal zu blasen.Bild: Getty Images Europe

Das breite Kader bezeichnet der Portugiese sogar als grosses Glück. Derzeit steht ihm nur der verletzte Ivan Ivanov nicht zur Verfügung. Der ägyptische Neuzugang Ahmed Hamoudi dürfte bis heute Abend die noch fehlende Spielberechtigung erhalten haben.

Angesichts der Begeisterung, die jetzt schon rund um den FC Basel herrscht, sieht sich Sousa gezwungen, auf die Euphoriebremse zu treten. 

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Moral stimmt bei den Ostschweizern

«Wir sind nicht unschlagbar», beruhigte er die womöglich schon leicht demoralisierte Konkurrenz. St. Gallens Coach Jeff Saibene sieht das ähnlich. Zumindest in einem Spiel sei alles möglich, befand der Luxemburger.

St. Gallen Trainer Jeff Saibene bleibt optimistisch.
St. Gallen Trainer Jeff Saibene bleibt optimistisch.Bild: KEYSTONE

Die St. Galler sind nicht berauschend in die Saison gestartet, sie zeigten aber eine intakte Moral. In den letzten beiden Partien gegen Luzern (2:1) und Aarau (2:2) konnten sie jeweils nach einem Rückstand noch punkten. 

Auf einen Sieg in Basel warten die Ostschweizer seit 2002. In den letzten 12 Jahren gab es 16 Niederlagen und drei Remis, das letzte im März dieses Jahres. Basel ist derweil daheim seit 17 Meisterschaftspartien ungeschlagen. (si/syl)

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