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Super League, 13. Runde

YB – Vaduz 5:0
Lausanne – Luzern 2:3
St. Gallen – Thun 0:0

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Noch Fragen? Die St.Galler Fans lassen ihrem Unmut freien Lauf.  Bild: twitter

Himmeltrauriges St.Gallen mit Nullnummer gegen Thun – Luzern dreht Partie

St.Gallen bleibt zwar vieles schuldig, gibt aber immerhin die Rote Laterne an Vaduz ab. Luzern kommt in Lausanne nach einem 0:2-Rückstand in der 13. Runde der Super League noch zu drei Punkten. Die Young Boys siegen gegen Vaduz 5:0 und festigen damit Platz 3.



St. Gallen – Thun 0:0

>>> Hier gibt es den Liveticker zum Nachlesen.

– Das Kellerduell zwischen St.Gallen und Thun macht seinem Namen alle Ehre. Die Partie bot von Anfang an sehr wenig. St.Gallen war zwar zu Beginn noch bemüht, aber spätestens ab dem Seitenwechsel dümpelte die Partie vor sich hin. «Der Abstiegskampf hemmt, das wissen wir. Die ganze Situation geht nicht spurlos an uns vorbei», so Joe Zinnbauer nach der Partie gegenüber dem SRF.

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Und auch diese Meinung ist deutlich. bild: Twitter

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Auch das ist eindeutig. bild: twitter

– Das Publikum äusserte seine Meinung schon vor der Partie. Der harte Kern liess erst nur Spruchbänder sprechen und kam nach Spielbeginn auf seinen Platz. Danach blieben die Heimfans zumindest lange positiv, äusserten ihre Meinung zum Gezeigten erst ab der 75. Minute mit Pfiffen für das eigene Team. Besser wurde der Kick dadurch nicht. Die Emotionen hatten heute bei den Spielern kein Eintrittsticket gelöst.

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Die beste Torchance der Partie. Für Thun. Video: streamable

– Ein Befreiungsschlag für den angezählten Trainer Joe Zinnbauer war diese Leistung sicher nicht. Positiv gibt es aber für die Espen zu berichten: Mit dem Punktgewinn hat man die Rote Laterne an das punktgleiche Vaduz abgegeben.

St. Gallens Roman Buess, rechts, scheitert an Thun’s Torhueter Guillaume Faivre, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Thun, am Sonntag, 30. Oktober 2016, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Ein Gesicht beschreibt die Partie besser als alle Worte der Welt. Bild: KEYSTONE

YB – Vaduz 5:0

– Der vierte Sieg der Young Boys in Folge war hochverdient, wenn man es an den Spielanteilen und den Chancen misst. Auch das Offensivspektakel der letzten Heimspiele blieb in der zweiten Hälfte nicht aus. 

Vaduz' Albion Avdijaj, links, gegen YBs Guillaume Hoarau, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Vaduz, im Stade de Suisse in Bern, am Sonntag, 30. Oktober 2016. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Guillaume Hoarau glänzt gegen Vaduz mit einem Doppelpack. Bild: KEYSTONE

– Als Stürmer Yuya Kubo nach genau einer Stunde nach prächtiger Vorarbeit den Ball via Pfosten zum 2:0 ins Tor drückte, war dies die erste Szene, in der die Berner die Abwehr der Vaduzer überlaufen und aushebeln konnten. Damit waren der Bann für YB und der Widerstand von Vaduz gebrochen. Nur fünf Minuten danach erhöhte YBs Torschütze vom Dienst Guillaume Hoarau per Direktabnahme auf 3:0. Thorsten Schick leistete innert weniger Minuten zu beiden Toren die Vorarbeit. 

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Das 1:0 für YB durch Hoarau. Video: streamable

– Bis sie nach genau einer halben Stunde in Führung gingen, hatten es die Berner auf zwei knappe Fehlschüsse und auf eine weitere, zumindest halbe Chance gebracht. Das 1:0 trug die Handschrift von Guillaume Hoarau. Der Franzose verwertete dank seiner stupenden Schusstechnik ein flaches Zuspiel von Linksverteidiger Jan Lecjaks mit einer wunderbaren, halb geschlenzten Innenrist-Direktabnahme aus etwa 20 Metern.

Lausanne – Luzern 2:3

Lausanne-Sport war nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge auf bestem Weg, auf die Siegerstrasse zurückzukehren. Die Waadtländer bestimmten das Geschehen auf der heimischen Pontaise gegen Luzern bis vor Beginn der Schlussviertelstunde, verspielten danach jedoch eine 2:0-Führung.

– Jordan Mvula Lotomba mit seinem ersten Tor in der Super League brachte Lausanne bereits in der 6. Minute in Führung, der Nordkoreaner Pak Kwang-Ryong, der Assistgeber beim 1:0, erzielte nach einer Stunde den zweiten Treffer. Bei seinem Schuss aus 20 Metern sah Luzerns Goalie David Zibung schlecht aus.

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Das zwischenzeitliche 2:0 für Lausanne nach Zibungs Patzer. Video: streamable

– Marco Schneuwly gelang dann der höchst umstrittene Anschlusstreffer: Weil Kololli nach einem Zweikampf am Boden hinter der Grundlinie lag, hob er das Abseits auf, Schneuwlys Kopfballtor war also nicht aus einer Abseitsposition entstanden. Nur sechs Zeigerumdrehungen später wurde Lausanne für seine Passivität bestraft: Wieder war es Marco Schneuwly, diesmal nach Vorarbeit von Cedric Itten per Direktabnahme.

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Kein Offside beim 1:2! Denn ein Lausanner Verteidiger liegt noch neben dem Tor und hebt das Abseits auf. Video: streamable

- In der 90. Minute erzielte Markus Neumayr per Elfmeter sogar noch den Siegtreffer für die Innerschweizer. Der FC Luzern hat die Partie in den letzten 20 Minuten damit tatsächlich noch gedreht!

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Sehr harter Entscheid: Hier entscheidet der Schiedsrichter in der 90. Minute auf Elfmeter. Video: streamable

Die Tabelle

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Die Telegramme

St. Gallen - Thun 0:0
10'699 Zuschauer. - SR San.
St. Gallen: Lopar; Hefti, Haggui, Gelmi, Wittwer; Bunjaku (71. Tafer), Toko (85. Mutsch), Gaudino, Aratore; Buess (78. Aleksic), Ajeti.
Thun: Faivre; Glarner, Reimann, Bürki, Facchinetti; Tosetti (70. Ferreira), Geissmann, Hediger, Bigler; Fassnacht, Sorgic (74. Rapp).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Gouaida (verletzt), Chabbi, Cueto, Lang, Herzog und Leitgeb (alle nicht im Aufgebot). Thun ohne Schirinzi, Schindelholz und Zino (alle verletzt). Verwarnungen: 75. Haggui, 89. Hediger (beide Foul).

Young Boys - Vaduz 5:0 (1:0)
15'020 Zuschauer. - SR Schnyder. 
Tore: 30. Hoarau (Lecjaks) 1:0. 60. Kubo (Schick) 2:0. 65. Hoarau (Schick) 3:0. 79. Bertone 4:0. 95. Frey 5:0.
Young Boys: Mvogo; Sutter, Nuhu, Von Bergen, Lecjaks; Zakaria; Ravet (81. Duah), Sanogo (68. Bertone), Schick (66. Frey); Hoarau, Kubo.
Vaduz: Siegrist; Grippo, Muntwiler, Bühler; Hasler, Stanko (70. Kukuruzovic), Ciccone, Zarate (70. Mathys); Brunner (84. Borgmann), Avdijaj, Costanzo.
Bemerkungen: Young Boys ohne Mbabu, Bürgy (beide gesperrt), Sulejmani, Gerndt, Benito, Wölfli, Wüthrich (alle verletzt), Vilotic, Gajic, Benito und Obexer (alle nicht im Aufgebot). Vaduz ohne Burgmeier, Strohmaier, Janjatovic, Felfel (alle verletzt), Baldinger (rekonvaleszent), Schürpf und Pfrunder (beide nicht im Aufgebot). Verwarnungen: 5. Sutter (Foul), 41. Sanogo (Foul).

Lausanne - Luzern 2:3 (1:0)
3570 Zuschauer. - SR Jaccottet. 
Tore: 6. Lotomba (Pak) 1:0. 61. Pak (Margiotta) 2:0. 74. Marco Schneuwly (Thiesson) 2:1. 79. Marco Schneuwly (Itten) 2:2. 92. Neumayr (Foulpenalty) 2:3.
Lausanne: Martin; Diniz, Manière, Monteiro; Tejeda (85. Pasche); Lotomba, Campo (62. Margairaz), Araz, Kololli; Margiotta (71. Ben Khalifa), Pak.
Luzern: Zibung; Thiesson, Costa (78. Haas), Affolter, Lustenberger; Christian Schneuwly, Neumayr, Kryeziu, Oliveira (55. Hyka); Marco Schneuwly, Juric (45. Itten).
Bemerkungen: Lausanne ohne Custodio, Gétaz (beide gesperrt), Blanco (verletzt) und Maccoppi (krank). Luzern ohne Ugrinic und Puljic (beide verletzt). 41. Lattenschuss Juric. 51. Lattenschuss Margiotta. Gelb-Rot: 93. Manière (Reklamieren). Verwarnungen: 45. Manière (Foul), 70. Costa (Foul). 85. Christian Schneuwly (Foul). (zap/sda)

Die Super League im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1980 verändert hat

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