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Kedus (12) und Leandro (12) gehören zu den Glücklichen, die mit nach Berlin dürfen. bild: watson

11 FCZ-Junioren dürfen nach Berlin ans Champions-League-Finale: «Hoffentlich sehen wir Barça gegen Real»

Beim FCZ ist man ganz schön stolz: Als erster Schweizer Klub darf der zwölfmalige Schweizer Meister ein Junioren-Team ans Kindersozialprojekt «Football for Friendship» schicken. Der Höhepunkt der Reise nach Berlin: Der Besuch des Champions-League-Finals.



Einmal bei einem Champions-League-Final live dabei sein. Das wünscht sich wohl jeder Fussballer. Für elf FCZ-Junioren geht dieser Traum schon bald in Erfüllung. Zwar (noch) nicht als Spieler, aber immerhin als Zuschauer sind sie beim Grande Finale der Königsklasse in Berlin am 6. Juni hautnah dabei. Im Rahmen des internationalen Kindersozialprojekts «Football For Friendship», bei dem erstmals auch ein Schweizer Team eingeladen ist, reist eine 15-köpfige FCZ-Delegation in die deutsche Hauptstadt. 

Die elf Juniorinnen und Junioren – auch Mädchen sind dabei – messen sich dort am internationalen Street-Soccer-Turnier mit Gleichaltrigen aus 23 anderen Nationen, tauschen sich am Kinderforum aus und besuchen anschliessend den Champions-League-Final. Das Ziel: Den jungen Fussballern sollen Werte wie Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit, Frieden, Hingabe, Erfolg und Tradition vermittelt werden.

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Im Training der FCZ-Junioren geht ganz schön die Post ab.  bild: watson

Beim FCZ freut man sich riesig über die Einladung nach Berlin. «Es macht uns natürlich stolz, dass wir bei diesem Projekt dabei sein dürfen», sagt Heinz Russheim, Leiter der FCZ-Academy. «Offenbar haben wir einen guten Ruf, auch im Ausland. Im Rahmen dieses Projektes können wir diesen bestätigen und weiter verstärken.»

«Football For Friendship»

Das internationale Kindersozialprojekt «Football For Friendship» wird von Gazprom im Rahmen des Sozialprogramms «Gazprom for Children» in 24 Ländern durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, das Fussballspielen bei Kindern und Jugendlichen zu fördern und dabei Werte wie Toleranz und Freundschaften zwischen Kindern aus verschiedenen Ländern in den Mittelpunkt zu stellen.

Die von den Teilnehmern unterstützten und gelebten zentralen Werte sind Freundschaft, Gleichheit, Fairness, Gesundheit, Frieden, Hingabe, Erfolg und Tradition. Als weltweiter Botschafter des Projekts hat sich die Fussball-Legende Franz Beckenbauer zur Verfügung gestellt. 

Dass nur elf Spielerinnen und Spieler aus den U13- und U14- Mannschaften mitdürfen, ist ein kleiner Wermutstropfen. «Das Auswahlprozedere war schwierig», gesteht Russheim ein. «Wir haben uns ausschliesslich für Spielerinnen und Spieler entschieden, die es auch wirklich verdient haben», erklärt er und legt dann gleich nach: «Natürlich hätten es noch viele andere verdient, aber wir können leider nicht alle mitnehmen.»

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Bald heisst es: Berlin statt Heerenschürli. bild: watson

Und die Bayern? «Die mag ich nicht so»

Zwei, die bei der Reise nach Berlin dabei sein dürfen, sind Kedus (12) und Leandro (12) aus dem U13-Team Heerenschürli. «Wir haben uns wahnsinnig gefreut, als wir davon erfahren haben», sagt Leandro. «Stolz und dankbar», ist Kedus, der beim kurzen Interview schon fast wie ein Profi auftritt.

Am meisten freuen sich die beiden aufs Fussball-Turnier – dort wollen sie «möglichst weit kommen» und falls möglich gewinnen – und auf den Final im Olympia-Stadion. Welche Affiche sie dort am liebsten sehen würden, ist klar: «Real gegen Barça», sagen beide ohne zu zögern. Schliesslich sind Cristiano Ronaldo und Lionel Messi ihre grossen Idole. Und warum nicht die Bayern? «Die mag ich nicht so», so Kedus.

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Kedus (l.) und Leandro posieren schon wie die Profis. bild: watson

Bevor es losgeht, steht für die beiden aber noch der erste Testlauf für die Reise nach Berlin an. Am Samstag findet mit der Begegnung der U14-Teams FCZ Heerenschürli gegen FCZ Üetliberg der Schweizer Kickoff zum Projekt statt. Um die Werte von «Football For Friendship» zu symbolisieren, tauschen die beiden Mannschaften zu Beginn des Spiels Freundschaftsarmbänder aus.

Die grosse Reise beginnt für Kedus, Leandro und Co. dann am Donnerstag, 4. Juni. Dann macht sich die FCZ-Delegation auf nach Berlin. FCZ-Academy-Boss Heinz Russheim ist sich sicher: «Das wird für alle eine tolle Erfahrung.»

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Eindrücke vom letztjährigen F4F-Forum. video: youtube/football for friendship

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