St.Gallen schlägt den FCZ und kommt Thun etwas näher – Servette deklassiert Luzern
St.Gallen – Zürich 2:1
Der FC St. Gallen lanciert die Aufholjagd gegen den FC Thun und schlägt Zürich mit 2:1. Damit wahren die St. Galler ihre minimale Chance auf den Meistertitel.
Das Heimteam setzte sich verdientermassen durch. St. Gallen prägte schon die erste Halbzeit. Lukas Görtler gelang das Führungstor. Ivan Cavaleiro glich für Zürich aber umgehend wieder aus. In der zweiten Hälfte suchte nur noch St. Gallen die Offensive. Der Favorit erspielte sich vor über 20'000 Zuschauern gute Chancen. Das Siegtor zum 2:1 gelang eine Viertelstunde vor Schluss Alessandro Vogt. Zürichs Torhüter Silas Huber sah bei diesem Gegentor nicht gut aus. Der Ball rutschte ihm zwischen den Beinen hindurch.
Der U21-Internationale Vogt ist erst acht Minuten vor seinem Treffer ins Spiel gekommen. Vogt gelangte erstmals nach einem Monat wieder zum Einsatz: Wegen einer Knieverletzung hatte er zwei Meisterschaftsspiele aussetzen müssen. Dem FC Zürich gelang im Finish keine Reaktion mehr: Ausser zwei Gelben Karten und zwei Auswechslungen kam von den Gästen nichts mehr.
Für St. Gallen folgen nun drei Auswärtsspiele hintereinander. Zuerst in Luzern (33. Runde), dann in Bern gegen die Young Boys (34. Runde) und dazwischen im Cup gegen Yverdon. Wenn St. Gallen weiter vom Meistertitel träumen will, muss es die verbleibenden sechs Super-League-Partien wohl alle gewinnen. In den letzten zwei Runden holten die St. Galler vier Zähler auf Thun auf. Noch beträgt der Rückstand aber zwölf Punkte.
St.Gallen - Zürich 2:1 (1:1)
20'036 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 33. Görtler (Penalty) 1:0. 36. Ivan Cavaleiro (Kény) 1:1. 76. Vogt (Okoroji) 2:1.
St.Gallen: Zigi; Okoroji, Gaal, Stanic; Daschner (90. Stevanovic); Vandermersch, Görtler, Boukhalfa, Witzig (46. Weibel); Besio (67. Vogt), Balde (67. Efekele; 87. Konietzke).
Zürich: Huber; Kamberi, Hack, Sauter; Tsawa, Berisha (59. Reichmuth), Palacio, Walker (46. Kablan; 75. Hodza); Ivan Cavaleiro (82. Emmanuel); Kény, Reverson (82. Perea).
Verwarnungen: 32. Walker, 38. Tsawa, 56. Berisha, 59. Görtler, 63. Balde, 68. Daschner, 68. Reverson, 79. Ivan Cavaleiro, 83. Reichmuth.
Servette – Luzern 3:0
Der FC Servette schlägt den FC Luzern in einem unspektakulären Spiel mit 3:0. Die Tore für Servette erzielten Miroslav Stevanovic und Timothé Cognat kurz vor und kurz nach der Pause. In der Nachspielzeit traf auch noch Junior Kadile.
In der 31. Runde hatten Servette (5:0) und Luzern (4:0) beide noch hoch gewonnen. Wer deshalb ein Offensiv-Spektakel erwartete, wurde enttäuscht. Highlights blieben Mangelware. Es war offensichtlich, dass es beiden Teams in dieser Saison nicht mehr um viel geht.
Erst nach 40 Minuten kam es zur ersten Torchance, die Miroslav Stevanovic nach einer Flanke von Kadile sogleich nützte. Der 35-jährige Bosnier reüssierte mit einem Kopfball. Unmittelbar nach der Pause erhöhte Timothé Cognat auf 2:0.
Die Minuten nach der Pause waren die attraktivsten. Unmittelbar nach dem 0:2 kam auch der FC Luzern endlich zu einer Chance. Oscar Kabwit scheiterte an Genfs Goalie Joël Mall. Die beiden Spieler prallten nach der Chance ineinander; für Mall ging es nicht mehr weiter.
Servette - Luzern 3:0 (1:0)
8032 Zuschauer. - SR Cibelli.
Tore: 40. Stevanovic (Kadile) 1:0. 46. Cognat (Houboulang Mendes) 2:0. 97. Kadile (Stevanovic) 3:0.
Servette: Mall (56. Frick); Allix (27. Houboulang Mendes), Rouiller, Burch, Mazikou; Douline, Cognat; Stevanovic, Ishuayed (87. Njoh), Kadile; Ayé (87. Guillemenot).
Luzern: Loretz; Dorn, Freimann, Bajrami, Fernandes (63. Ciganiks); Lucas Ferreira (63. Spadanuda), Owusu, Abe (87. Wyss), Di Giusto (87. Grbic); Kabwit, Vasovic (63. Meyer).
Verwarnungen: 12. Rouiller, 13. Lucas Ferreira, 80. Abe, 85. Ishuayed. (abu/sda)
