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A child collects a ball beside an artificial pitch at the Football Centre for Hope in Cape Town's Khayelitsha township, June 29, 2015. The centre, one of several built by FIFA in South Africa in the run-up to the 2010 Soccer World Cup, aims to develop the sport and tackle youth issues in the impoverished township. While some criticise FIFA’s flow of cash to Africa and other developing regions as a tool that departing leader Sepp Blatter used to build his electoral power base, many nations depend on that cash from Zurich’s coffers to help fund national soccer facilities in the absence of sponsors or government support. And as soccer’s world governing body, engulfed in the worst crisis in its 111-year history, focuses on cleaning up its house, there are those within the sport who fear the emphasis on internal reform could undermine FIFA’s commitment to international development programmes. That, they say, must not happen. REUTERS/Mike Hutchings   TPX IMAGES OF THE DAY PICTURE 2 OF 31 FOR WIDER IMAGE STORY

Hat FIFA von den Deutschen Geld für Afrika gefordert? Das berichtet zumindest die «Süddeutsche Zeitung».
Bild: REUTERS

Die nächste Enthüllung: FIFA wollte von deutschen WM-Organisatoren eine «Zwangsspende» von 7 Millionen Euro für Afrika



In der Affäre um die Fussball-Weltmeisterschaft 2006 sorgt der Bericht über eine vermeintliche finanzielle Forderung des Weltverbands FIFA für neue Fragen. Informationen der «Süddeutschen Zeitung» (Samstag) zufolge solle die FIFA Mitte 2003 insgesamt 40 Millionen Euro vom deutschen WM-Organisationskomitee verlangt haben.

33 Millionen seien für Informations-Technik bei der WM vorgesehen gewesen, sieben Millionen Euro «zum Zeichen der deutschen Solidarität mit Afrika», heisst es unter Berufung auf OK-Unterlagen.

Das Organisationskomitee um den Vorsitzenden Franz Beckenbauer habe dies laut einem Brief-Entwurf, der sich in Akten der deutschen Regierung befinde, abgelehnt. «Unter Einschaltung der Regierung» sei eine Lösung gefunden worden, in der es um spätere Zahlungen von 20 Millionen Euro und eine Beteiligung des OK an eventuellen Gewinnen gegangen sei, berichtete die Zeitung weiter.

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Interne Untersuchung angekündigt

Das deutsche Innenministerium teilte auf Anfrage mit, es könne den Bericht «aktuell» nicht bestätigen:

«Eine abschliessende Bewertung bedarf der Auswertung der umfangreichen Aktenbestände im Innenministerium.»

deutsches innenministerium

Die Verbände verwiesen auf ihre jeweiligen eigenen Ermittlungen. «Wir werden dieser Angelegenheit wie allen von den Medien oder jedweder dritten Partei erhobenen Vorwürfen durch die unabhängige interne Untersuchung nachgehen, die derzeit im Auftrag der FIFA von externen Rechtsberatern durchgeführt wird», teilte der Weltverband auf Anfrage mit.

Der Deutsche Fussball-Bund erklärte:

«Wie das Präsidium gestern mitgeteilt hat, warten wir die Ergebnisse der laufenden Prüfung des Sachverhalts durch die Wirtschaftskanzlei Freshfields ab.»

deutscher fussball-verband

(phu/sda/dpa)

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(tog)

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