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Nach 382 Toten ruft die FIFA Katar auf, WM-Arbeiter besser zu behandeln

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Arbeitsbedingungen in der Kritik

Nach 382 Toten ruft die FIFA Katar auf, WM-Arbeiter besser zu behandeln

Die FIFA hat von Katar mit deutlichen Worten bessere und sicherere Arbeitsbedingungen auf den Baustellen im Land des WM-Gastgebers 2022 gefordert.
25.01.2014, 14:2925.01.2014, 22:46

«In Katar müssen zügig und dauerhaft durchweg faire Arbeitsbedingungen eingeführt werden, und zwar auf einer nachhaltigen Basis», teilte der Weltverband am Samstag mit und reagierte damit auf einen Bericht der britischen Zeitung «The Guardian». Das Blatt berichtete, dass beim Bau der Einrichtungen für die Weltmeisterschaft 2022 in Katar bislang deutlich mehr Arbeiter ums Leben gekommen seien als bislang bekannt.

Laut «Guardian» starben im Jahr 2013 allein 185 Menschen aus Nepal, in den vergangenen zwei Jahren seien bei Arbeiten in Katar 382 Nepalesen umgekommen. Die Zeitung beruft sich auf offizielle Dokumente. Die Todesraten unter Arbeitern aus anderen Nationen seien noch nicht bekannt. Die Regierung von Katar habe eine offizielle Untersuchung eingeleitet.

«Die Anwendung internationaler Verhaltensnormen ist ein Grundsatz, Bestandteil all unserer Aktivitäten und wird von allen Ausrichtern unserer Veranstaltungen erwartet», schrieb die FIFA. (si)

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