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Germany's Michael Schumacher, right, talks to Ferrari team manager Jean Todt in Budapest, Thursday Aug. 16, 2001, prior to Sunday's Hungarian Grand Prix. Schumacher needs to take three points in the race to clinch his fourth World championship. (KEYSTONE/AP Photo/Darko Vojinovic)

Im Formel-1-Zirkus hatte Michael Schumacher nur wenige echte Freunde – Jean Todt war einer von ihnen. Bild: AP

Todt schaute mit Schumacher den Hockenheim-GP: «Kommunikation ist nicht mehr dieselbe»



Fünfeinhalb Jahre ist es her, seit Michael Schumacher beim Skifahren im französischen Méribel verunglückte und sich dabei schwere Kopfverletzungen zuzog. Seine Familie schirmt den siebenfachen Weltmeister seither komplett ab, nur selten dringen Neuigkeiten über den in Gland VD wohnhaften «Schumi» an die Öffentlichkeit. Informationen rund um seinen Gesundheitszustand sind noch immer streng geheim.

Umso verwunderlicher ist es, dass Schumachers Ex-Teamchef Jean Todt nach dem GP von Deutschland in Hockenheim vom Sonntag bei «Radio Monte Carlo» aus dem Nähkästchen geplaudert haben soll. «Ich bin immer vorsichtig mit solchen Aussagen, aber es ist wahr: Ich habe das Rennen gemeinsam mit Schumacher in seinem Zuhause in der Schweiz gesehen», so der 73-jährige Franzose, der Schumacher als einer der wenigen besuchen darf.

French team principal Jean Todt (R) of Scuderia Ferrari team and German Corina Schumacher (L); wife of German Formula One driver Michael Schumacher of Scuderia Ferrari team; react after Schumacher won the Grand Prix of Italy at the race track in Monza, Italy, Sunday 10 September 2006.  EPA/GERO BRELOER

Jean Todt mit Schumachers Ehefrau Corinna in Monza 2006. Bild: EPA

«Michael ist in den besten Händen, er wird hervorragend in seinem Haus versorgt», erklärte Todt gemäss «The Sun» weiter. «Er gibt nicht auf, so wie auch seine Familie nicht. Unsere Freundschaft kann nicht mehr ganz dieselbe sein wie einst, denn die Kommunikation ist nicht mehr dieselbe wie in den alten Zeiten», fügte er hinzu. Todt, der Schumacher zusammen mit Ross Brawn zu fünf seiner sieben WM-Titel führte, will nicht aufgeben: «Ich und seine ganze Familie sind trotz der Umstände mental positiv geblieben. Am Ende helfen ihm ohnehin nur positive Gedanken.»

Weitere Neuigkeiten verspricht der Dok-Film «Schumacher», der im Dezember in die Kinos kommt. Im Film äussern sich neben Familienangehörigen des 50-jährigen Ex-Rennfahrers weitere Schlüsselfiguren und Wegbegleiter. Inhaltlich geht es um die Höhen und Tiefen von Schumachers Formel-1-Karriere. Der Film will aber auch Einblicke ins Privatleben gewähren. (pre)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dadaist 31.07.2019 15:29
    Highlight Highlight Der Dok-Film ist ein genialer Marketing Schachzug, ich werde diesen Film bestimmt nicht im Kino schauen gehen. Es ist aus moralischer Sicht eine absolute Schande was seine Familie da abzieht, auch wenn die Behandlung sehr teuer ist finde ich dieses Vorgehen perfide.
    • Buyer's Remorse 31.07.2019 16:47
      Highlight Highlight Warum?
    • geisit 31.07.2019 17:19
      Highlight Highlight Wieso? Seine Familie macht es sehr vernüftig und schirmt ihn komplett ab. Es würde mich nicht wundern, wenn der Film genau nach seinem Karriereende aufhören würde. Kein Wort über das, was danach geschah.
    • W.W. 31.07.2019 17:28
      Highlight Highlight Guter Hinweis!
      Und das ganze Steuergeld das er den Deutschen noch schuldet.
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  • Bündn0r 31.07.2019 13:59
    Highlight Highlight Ich hoffe er konnte die Runden seines Juniors in seinem letzten Weltmeisterauto geniessen.

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