Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa04430653 German Formula One driver Sebastian Vettel of Red Bull Racing looks on in the garage during the third practice session of the Japanese Formula One Grand Prix at the Suzuka Circuit in Suzuka, Mie Prefecture, central Japan, 04 October 2014. The Japanese Formula One Grand Prix will be held on 05 October 2014. According to his team, Sebastian Vettel will leave Infiniti Red Bull Racing at the end of this season.  EPA/FRANCK ROBICHON

Spektakulärer Wechsel: Sebastian Vettel wechselt zu Ferrari. Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Paukenschlag in der Formel 1

Vettel verlässt Red Bull und wechselt wohl zu Ferrari

Die Formel 1 steht vor einem der spektakulärsten Fahrerwechsel: Sebastian Vettel wird nur noch in dieser Saison für Red Bull-Renault fahren und das Team dann nach sechs gemeinsamen Jahren verlassen. Der Deutsche dürfte ab 2015 für Ferrari fahren. 

Red Bull bestätigte am Samstag in Suzuka (Jap) den Weggang des viermaligen Weltmeisters. «Wir möchten uns bei Sebastian für seine unglaubliche Rolle, die er Red Bull in den vergangenen sechs Jahren gespielt hat, bedanken», hiess es.

«Red Bull hat nichts falsch gemacht», wird derweil Vettel auf der Website von «auto motor und sport» zitiert. Es habe auch nichts mit den Ergebnissen zu tun, selbst wenn diese nicht dem entsprechen würden, was er sich erwartet habe. Der Hesse mit Wohnsitz im Kanton Thurgau konnte heuer noch keinen Grand Prix gewinnen. Als Bestresultat steht für ihn Platz 2 vor zwei Wochen in Singapur zu Buche.

FILE - 4 October 2014: Sebastian Vettel is to leave his Red Bull Infiniti team at the end of the season and will be replaced by Russian Toro Rosso driver Daniil Kvyat. Sebastian Vettel will replace Fernando Alonso at Ferrari. NOIDA, INDIA - OCTOBER 27:  Race winner and 2013 Formula One World Champion Sebastian Vettel of Germany and Infiniti Red Bull Racing celebrates in front of the crowd on the main straight following the Indian Formula One Grand Prix at Buddh International Circuit on October 27, 2013 in Noida, India.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)

Vettel holte mit Red Bull 38 Grand-Prix-Siege. Diese Saison konnte er aber noch kein Rennen gewinnen. Bild: Getty Images AsiaPac

«Ich laufe auch nicht vor irgendetwas davon. Aber manchmal braucht man im Leben eben etwas Neues. Und wenn sich die Gelegenheit bietet, muss man zugreifen», erklärte Vettel. Eine Bestätigung für einen Wechsel zu Ferrari gab es vom Deutschen bislang nicht.

Alonso wohl zu McLaren

Bei der Scuderia aus Maranello dürfte allerdings die Zeit von Fernando Alonso beendet sein. Der zweimalige Weltmeister aus Spanien wird aller Voraussicht nach zu McLaren wechseln. Er wolle sich «in Kürze» zu seinen Zukunftsplänen äussern, so Vettel. Das Ende der Zusammenarbeit mit Red Bull nach dieser

Saison bezeichnete er als grossen Schritt. Der Entscheid sei ihm nicht leicht gefallen. «Uns verbinden all die wunderbaren Erinnerungen an unsere gemeinsamen Zeiten, die uns keiner nehmen kann», erklärte Vettel in einem Communiqué.

epa04430665 Spanish Formula One driver Fernando Alonso of Scuderia Ferrari chats in the garage during the third practice session of the Japanese Formula One Grand Prix at the Suzuka Circuit in Suzuka, Mie Prefecture, central Japan, 04 October 2014. The Japanese Formula One Grand Prix will be held on 05 October 2014.  EPA/FRANCK ROBICHON

Fernando Alonsos Zeit bei Ferrari dürfte passé sein.  Bild: FRANCK ROBICHON/EPA/KEYSTONE

Den Platz des 27-jährigen Deutschen bei Red Bull-Renault wird im kommenden Jahr Daniil Kwjat vom Schwester-Team Toro Rosso einnehmen. Der 20-jährige Russe schafft damit wie ein Jahr zuvor der Australier Daniel Ricciardo den Red-Bull-internen Aufstieg.

Vettel war zur Saison 2009 ebenfalls von Toro Rosso zu Red Bull gewechselt. Er holte mit dem britisch-österreichischen Team 38 seiner 39 Grand-Prix-Siege. Am 17. Juni 2007 gab Vettel in Indianapolis sein Formel-1-Debüt in einem Auto von BMW-Sauber. (si/cma)



Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

Themen
4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans der Dampfer 04.10.2014 14:36
    Highlight Highlight ich finde es schade das alsonso wohl weg von ferrari geht. vettel konnte ich noch nie leiden und das wird sich auch nicht ändern wenn er bei ferrari fährt.
    5 2 Melden
  • Mia_san_mia 04.10.2014 12:32
    Highlight Highlight Diese Saison hat man endlich gesehen, das Vettel nur in einem überlegenen Auto etwas ausrichten kann. Sogar der neue Teamkollegen hats ihm gezeigt und jetzt zieht er den Schwanz ein. Bei Ferrari wird's auch nicht besser, er ist kein Schumacher und wird auch nie an ihn herankommen.
    6 2 Melden
    • Mia_san_mia 04.10.2014 15:08
      Highlight Highlight Meine Aussage hat nichts mit der Nationalität zu tun! Sonst hätte ich nicht Schumi als Beispiel gebracht obwohl ich nie ein Fan von ihm war... Vettel ist einfach nicht auf diesem Niveau, das hat man jetzt gesehen.
      2 0 Melden
  • Zeit_Genosse 04.10.2014 12:10
    Highlight Highlight So, jetzt hat er es endlich getan. Den nächsten Schritt zu einem wahren Champion. Nicht wegen des springenden Pferdes, sondern weg von den roten Bullen. Ein F1-Fahrer muss sich in diversen Teams profilieren und siegen können. Das macht ein guter Fahrer aus. Im schnellsten Auto ist er lange gesessen, das machen im Moment andere. Das ist keine Kunst, sondern ein Team und Auto zu entwickeln. Das konnte der Schumi gut, in dessen Schatten er noch lange stehen wird. Dem Alonso hat der Ausritt zu Ferrari nicht gut getan. Er war jetzt zu lange in einem zu langsamen F1-Auto. Für uns wird es spannender.
    2 1 Melden

BVB gegen FC Bayern – 5 kuriose, kultige Fan-Geschichten zum Klassiker

Oliver Kahn beisst Heiko Herrlich und kickt Stéphane Chapuisat – das sind Szenen aus dem Jahr 1999 und dieser Tage erzählen Fussball-Kommentatoren sie hoch und runter. Gerne geht es dabei auch um die zwölf gelben und die drei roten Karten aus dem Jahr 2001. Warum? Am Samstag steht er wieder an, der deutsche Clasico zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München. Das Spiel hat aber noch ganz andere Geschichten zu erzählen, zum Beispiel die Fan-Storys.

Durch den nicht immer ausgeglichenen …

Artikel lesen
Link to Article