Sport
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Super League, 9. Runde

Basel – Vaduz 3:1
Thun – Luzern 3:2

Die beiden Basler Torschuetzen Marco Streller, links, und Luca Zuffi, rechts, jubeln nach dem 2:1 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Vaduz, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Dienstag, 23. September 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Streller mit dem Game-Winning-Goal in der 81. Minute. Bild: KEYSTONE

Super League, 9. Runde

Basel kommt mit Ach und Krach zu drei Punkten – Thun gewinnt packendes Duell gegen Luzern

Der FC Basel hat gegen Vaduz grosse Probleme und kann erst in der 81. und 90. Minute die Treffer zum 3:1-Schlussresultat erzielen. Luzern wartet auch nach der 9. Runde auf den ersten Vollerfolg. Gegen Thun setzt es eine 2:3-Pleite ab. 

Basel – Vaduz: Basel mit Mühe

Erst im Schlussspurt zwang Meister Basel Aufsteiger Vaduz in die Knie. Bis zur 80. Minute hielten die Liechtensteiner im St.Jakob-Park ein 1:1, ehe Marco Streller und dem Ägypter Ahmed Hamoudi die entscheidenden Treffer zum 3:1 gelangen. 

«Ich bin enttäuscht vom Resultat, nicht aber von unserer Leistung», sagte Giorgio Contini, der Trainer des FC Vaduz. «Wir haben defensiv gut gearbeitet, auf den frühen Rückstand reagiert, haben aber gegen Schluss ein, zwei Fehler zuviel gemacht.»

Von Vaduz nach Basel ist es eine lange Reise. Vor allem an einem Dienstagabend. 

Nach 77 Sekunden hatte der Favorit in Führung gelegen. Luca Zuffi nickte aus fünf Metern, ungenügend abgeschirmt, eine Flanke von Matias Delgado ein. Die Partie schien in normalen Bahnen zu verlaufen. Da unterlief Fabian Schär ein kleiner Lapsus. Er berührte mit dem Fuss leicht den anstürmenden Steven Lang, der aus der Balance kam und geschickt fiel. Den Elfmeter verwertete Lang in der 11. Minute gleich selbst zum 1:1.

23.09.2014; Basel; Fussball Super League - FC Basel - FC Vaduz;
Schiedsrichter Sandro Schaerer zeigt auf den Elfmeterpunkt
(Urs Lindt/freshfocus)

Schiedsrichter Schärer zeigt in der 11. Minute auf den Penalty-Punkt.  Bild: Urs Lindt/freshfocus

In der Folge mühte sich der FCB ab. Er dominierte die Partie, fand aber die Lücke in der engmaschigen und taktisch geschickt gestaffelten Abwehr des Aufsteigers nicht. Zu clever standen die Liechtensteiner – bis zur 80. Minute.

Der Vaduzer Simone Grippo, Mitte links, im Kampf um den Ball gegen den Basler Marco Streller, Mitte rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Vaduz, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Dienstag, 23. September 2014. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Überraschend: Basel – Vaduz avanciert zum Duell auf Augenhöhe. Bild: KEYSTONE

Nach einem unnötigen Ballverlust lancierte Fabian Frei den erfahrenen Marco Streller. Der Captain setzte sich energisch durch und traf zum 2:1. In der Nachspielzeit erhöhte der eingewechselte Ägypter Ahmed Hamoudi mit einem Flatterball aus 20 Metern auf 3:1.

«Es war eine Geduldsprobe», so Fabian Frei. «In der zweiten Halbzeit haben wir mächtig Druck gemacht, doch viele einfache Fehler verhinderten eine vorzeitige Entscheidung. Allerdings war es gegen diese kompakte Abwehr von Vaduz auch schwer durchzukommen.» 

Thun – Luzern: Luzern weiterhin ohne Sieg.

Marco Schneuwly brachte die Gäste mit seinem fünften Meisterschaftstor nach sehenswerter Direktabnahme nach einem Corner des starken Österreichers Jakob Jantscher in Führung. Umstritten war Thuns Ausgleichstreffer. 

Schiedsrichter Pache wertete eine Intervention von Sally Sarr gegen Berat Sadik als Foulspiel im Strafraum. Sarr stiess wohl den Finnen leicht, traf aber zuvor den Ball. Der Elfmeterpfiff war ein Fehlentscheid. Sadik machte sich diesen mit seinem sechsten Saisontreffer dennoch zu Nutze. 

Klare Fehlentscheidung des Schiedsrichters in der ersten Halbzeit.

Der Thuner Berat Sadik, links, trifft mittels Penalty gegen den Luzerner Goalie David Zibung zum 1:1, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Dienstag, 23. September 2014, in der Stockhorn Arena in Thun.  (KEYSTONE/Peter Schneider)

Sadik trifft mit links vom Elfmeterpunkt. Bild: KEYSTONE

Thun bewies nach der Pause Moral, erhöhte den Druck und vermochte selbst auf Luzerns zweite Führung in der 59. Minute zu reagieren. Jantscher traf für Luzern mit einem satten und noch leicht abgefälschten Schuss aus Distanz in Lattenkreuz.

Nelson Ferreira gelang nur vier Minuten später mit einem Schuss aus spitzem Winkel der neuerliche Ausgleich. Dabei machte Luzerns Keeper David Zibung keine glückliche Figur.

Nachdem Berat Sadik eine Grosschance vergeben hatte, kam Thun doch noch zum vierten Heimsieg der Saison. Und dies wiederum nach einer Standardsituation. Christian Schneuwly zirkelte einen Eckball genau auf den Kopf des sträflich freigelassenen Fulvio Sulmoni. (si/cma)

Der Thuner Goalie Guillaume Faivre, links im Duell mit dem Luzerner Marco Schneuwly, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Thun und dem FC Luzern, am Dienstag, 23. September 2014, in der Stockhorn Arena in Thun.  (KEYSTONE/Peter Schneider)

Marco Schneuwly und sein Team müssen weiter auf den ersten Vollerfolg warten.  Bild: KEYSTONE

Hier geht es zum Liveticker der Partie Thun – Luzern



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