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Auch Fabian Frei ist weg: Basel verliert seinen letzten Führungsspieler mit grossem FCB-Bezug

Der 26-jährige Schweizer Nationalspieler Fabian Frei wechselt vom FC Basel in die Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Wie der FCB mitteilt, erhält der Mittelfeldspieler einen Vierjahresvertrag bis 2019. 



Marco Streller tritt zurück, Fabian Schär wechselt zu Hoffenheim und Paulo Sousa ist neu bei der Fiorentina. Jetzt verlässt mit Fabian Frei ein nächster wichtiger Eckpfeiler der Meistermannschaft den FCB. Damit ist auch der letzte Führungsspieler mit grossem Bezug zu Basel weg.

Wird der FC Basel auch ohne Streller, Schär und Frei Meister?

Der Frauenfelder Fabian Frei stiess 2004 von den Junioren des FC Winterthur in die Nachwuchsabteilung des FCB und schaffte drei Jahre später den Sprung in das Kader der Basler Profi-Mannschaft. 

Basel, 17.05.2015, Fussball Super League, FC Basel - BSC Young Boys. Fabian Frei. (Giuseppe Esposito/EQ Images)

Fabian Frei verlässt den FC Basel. Bild: EQ Images

Sein erstes Spiel in der Raiffeisen Super League bestritt er am 27. Juli 2007, als er beim 1:0-Heimsieg gegen den FC Zürich während 90 Minuten an der Seite von Benjamin Huggel, Ivan Ergić, Felipe Caicedo und Scott Chipperfield von Trainer Christian Gross im Mittelfeld eingesetzt wurde. 

Vize-Captain und wichtige Teamstütze

Im Jahre 2009 wurde der Frauenfelder an den FC St.Gallen ausgeliehen, bei dem er jene Spielpraxis sammeln konnte, die ihn fussballerisch noch mehr vorwärts brachte. In der Tat kehrte er 2011 zum FCB zurück und entwickelte sich nun als Vize-Captain schnell zu einem Führungsspieler und zu einer wichtigen Teamstütze. 

Der derzeit siebenfache Schweizer Nationalspieler gewann mit dem FCB fünf Mal den Schweizer Meistertitel und zweimal den Schweizer Cup. Insgesamt bestritt Frei für den FCB im nationalen und internationalen Wettbewerb 255 Einsätze und erzielte dabei 27 Tore.

24.04.2015; Mainz; Fussball Bundesliga - FSV Mainz 05 - FC Schalke 04; Trainer Martin Schmidt (Mainz) (Thorsten Wagner/Witters/freshfocus)

Fabian Frei trifft in Mainz auf den Schweizer Trainer Martin Schmidt. Bild: Thorsten Wagner/freshfocus

Knapp acht Jahre nach seinem Profi-Debüt nimmt der Sohn des ehemaligen U17-Europameister-Trainers Markus Frei eine neue Herausforderung an. Die Liga des Weltmeisters reizt ihn. Jedes Wochenende vor grosser Kulisse aufzutreten, sich mit europäischen Stars zu messen, entspricht seiner Wunschvorstellung. Das fühle sich wie Champions League an, so Frei.

Fabian Frei ist Mainz' Wunschspieler

In der Equipe des Walliser Traineraufsteigers Martin Schmidt ist für den Finalisten der U21-EM von 2011 eine massgebliche Rolle vorgesehen. Er soll den für elf Millionen Euro zu Schalke transferierten deutschen Nachwuchs-Internationalen Johannes Geis ersetzen. «Wir haben Fabian Frei frühzeitig als unseren Wunschspieler für eine Position im zentralen Mittelfeld ins Auge gefasst, falls sich bei uns Veränderungen ergeben», kommentierte der Mainzer Manager Christian Heidel den Deal mit dem 26-Jährigen. Finanzielle Kennzahlen veröffentlichten die Beteiligten keine.

Für die Basler Fans dürfte jener Treffer in besonderer Erinnerung sein, den Fabian Frei in der Champions League 2014/15 beim 1:1 gegen den FC Liverpool in England erzielte. Damit sicherte sich der FCB die Achtelfinalqualifikation gegen den FC Porto. 

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Das wichtigste Tor von Frei für den FC Basel. YouTube/Sports VEVO

Besonders bemerkenswert: Fabian Frei ist in den letzten acht Jahren, seit Sommer 2007, der dreissigste FCB-Spieler, der in eine grösser und höher eingestufte Liga Europas wechselte. Mehr als die Hälfte dieser Spieler schloss sich einem Verein der Bundesliga an. Und zwölf dieser 30 Profis hatten zuvor die Nachwuchsabteilung des FCB durchlaufen. (zap/rst/si)

Von Basel in die Bundesliga: Diese Spieler machten diesen Schritt

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    Alle Leser-Kommentare
  • WyclefJean 23.06.2015 18:15
    Highlight Highlight Mein schweizer Lieblingsspieler Fabian Frei in der BuLi, absolut genial!

    Mainz ist sicher nicht eine schlechte Adresse. Hätte mir vielleicht einen etwas grösseren Namen gewünscht, aber bei Mainz wird er sicher spielen, und gut spielen!

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