Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Trainer Urs Fischer von Basel, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Basel, am Samstag, 31. Oktober 2015, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Nach der Pleite im Hinspiel war FCB-Trainer Urs Fischer alles andere als zufrieden.
Bild: KEYSTONE

Luca Zuffi sinnt gegen Belenenses auf Rache: «Diesen Fehler machen wir kein zweites Mal»

Der FC Basel will in Lissabon gegen Belenenses seine Topklassierung vor dem Europa-League-Heimspiel gegen den Serie-A-Leader Fiorentina erfolgreich verteidigen.



Die mögliche Basler Startformation

Vaclik; Lang, Hoegh, Suchy, Safari; Elneny, Xhaka; Embolo, Zuffi, Bjarnason; Janko

Im Lissabonner Quartier Belém hat die FCB-Delegation in erster Linie eine markant bessere und konstantere Vorstellung als im missratenen Hinspiel im Sinn. Nach einer ansprechenden Startviertelstunde und der 1:0-Führung leisteten sich die Bebbi auf dem Weg zum enttäuschenden 1:2 eine für ihre gehobenen Verhältnisse schon fast blamable Fortsetzung.

Coach Urs Fischer warf seiner Equipe vor 14 Tagen vor, selbst verschuldet auf dem «Boden der Realität» aufgeschlagen zu sein. Die «Ohrfeige» (Fischer) hat beim FCB allerdings keine sichtbaren Spuren hinterlassen. In der Liga setzte sich der Koloss dank knappen Siegen gegen die Young Boys und Vaduz noch weiter von der rat- und chancenlosen Konkurrenz ab.

Breel Embolo, left, and Taulant Xhaka, right, of Switzerland's FC Basel 1893 on their arrival at the airport in Lisbon, Portugal, on Wednesday, November 4, 2015. Switzerland's FC Basel 1893 is scheduled to play against Portugal's C.F. Os Belenenses in an UEFA Europa League group I group stage matchday 4 soccer match on Thursday, November 5, 2015. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Am Flughafen in Lissabon sind Embolo und Taulant Xhaka schon mal guten Mutes.
Bild: KEYSTONE

Und sollte Basel nun auch im Süden Europas seinen Qualitäten entsprechend auftreten, ist aus der Optik des Leaders der Gruppe I zumindest mit einer Konsolidierung seiner nach wie vor ausgezeichneten Ausgangslage zu rechnen. Dass die Nummer 129 des UEFA-Klubrankings für den erfolgreichsten Schweizer Champions-League-Teilnehmer eine lösbare Aufgabe darstellt, steht nicht zur Debatte.

Der FCB-Trainer formulierte die Zielsetzungen vor dem Trip in die portugiesische Hauptstadt knapp und deutlich: «Wir gehen nach Lissabon, um es besser zu machen als im Heimspiel.» Er rechne mit einer guten Performance. «Über 90 Minuten lang, nicht nur während der ersten Viertelstunde.» Im besten Fall würden sie vom «Schwung der Meisterschaft profitieren», hofft der Zürcher Stratege.

«Diesen Fehler machen wir kein zweites Mal»

Für die unvorteilhafte Statistik der bisherigen Gastspiele im lusitanischen Raum interessiert sich Fischer explizit nicht. Der Blick in die jüngere Vergangenheit würde ohnehin vorwiegend ungute Erinnerungen auslösen: kein Sieg in sechs Anläufen und ein ernüchterndes Torverhältnis von 1:9.

Belenenses' head coach Ricardo Sa Pinto celebrate after the UEFA Europa League group I group stage matchday 3 soccer match between Switzerland's FC Basel 1893 and Portugal's C.F. Os Belenenses at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, on Thursday, October 22, 2015. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Ricardo Sa Pinto will den Coup mit seinem Team gegen den FCB wiederholen.
Bild: KEYSTONE

Für die teilweise empfindlichen Kurskorrekturen der europäischen FCB-Aktien in den letzten sieben Jahren finden die Vertreter von Rotblau keine stichhaltigen Gründe. Vielleicht würde ihrem Stil die eher athletische Ausrichtung der Engländer eher entsprechen, mutmasst Luca Zuffi, der im offensiven Zentrum von Beginn weg mehr bewegen soll als der mittlerweile verletzte Gaucho Matias Delgado im St.-Jakob-Park.

Zuffi vermutet beim Kontrahenten einen ähnlichen Game-Plan wie beim Coup in Basel: «Sie hoffen wohl erneut, aus einer dichten Defensive schnelle Konter fahren zu können, um uns so wehzutun.» Nur wird der Favorit die Schlagkraft des unberechenbaren Tabellen-Zwölften der NOS-Liga kaum mehr unterschätzen. «Diesen Fehler machen wir kein zweites Mal», prognostiziert Zuffi. Entsprechend wird die FCB-Belegschaft den in Unterzahl erlittenen Kollaps von «O Belém» am letzten Sonntag in Braga (0:4) nicht überbewerten. (si/rst)

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Die Schande von Istanbul – die Nati jubelt bei ihrer schönsten Niederlage

16. November 2005: Die Schweiz qualifiziert sich trotz einer 2:4-Niederlage in der Türkei für die WM in Deutschland. Weil die Türken nach dem Schlusspfiff auf die Schweizer losgehen, geht das Spiel als «Schande von Istanbul» in die Geschichte ein.

Zur Freude bleibt keine Zeit, zum Shake-Hands erst recht nicht – und das obwohl sich die Schweiz dank dem 2:0-Heimsieg und der 2:4-Niederlage in der Türkei erstmals seit zwölf Jahren wieder für eine Fussball-WM qualifiziert.

Kaum pfeift der belgische Schiedsrichter Franck De Bleeckere das Barrage-Rückspiel im Şükrü-Saracoğlu-Stadion von Istanbul ab, sprinten die Nati-Helden los, als ob es um ihr Leben ginge. Richtung Katakomben. Einfach weg von hier. Es wird ein Spiessrutenlauf.

Die TV-Zuschauer …

Artikel lesen
Link zum Artikel