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Manchester City verpflichtete 9 der 20 teuersten Verteidiger der Welt

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Bild: imago-images, bearbeitung watson

ManCity hat 9 der 20 teuersten Verteidiger der Geschichte geholt – so schlugen sie sich

30.09.2020, 07:41
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Diese Story erschien bereits im August – wir haben sie aufgrund des aktuellen Transfers von Ruben Dias aktualisiert.

Nach dem Niederlänger Nathan Aké hat Manchester City den nächsten Innenverteidiger verpflichtet. Für 68 Millionen Euro kommt der Portugiese Ruben Dias zu den «Skyblues». Auf der Liste der teuersten Verteidiger der Geschichte landet Dias auf Rang 5.

Die 20 teuersten Verteidiger der Welt

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Die 20 teuersten Verteidiger der Welt
Harry Maguire (ENG): Für 87 Mio. Euro zu Manchester United (19/20).
quelle: keystone / oli scarff
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ManCity scheint nichts lieber zu machen, als viel Geld für Verteidiger auszugeben. Von den 20 teuersten Abwehrspielern der Fussballgeschichte wechselten neun zum Team von Pep Guardiola. Überhaupt scheint das in Manchester ein Traditionssport zu sein: Drei weitere Abwehrspieler der Top-20 wechselten nämlich zu Stadtrivale Manchester United.

Aber zurück zu City: Das sind mehr als zwei komplette Abwehrreihen, die man sich in den letzten sechs Jahren geleistet hat. Und dafür hat der Verein knappe 500 Millionen Euro ausgegeben. Zeit, mal genau hinzuschauen, wie sich die Spieler denn in ihrer Zeit in Manchester geschlagen haben.

Eliaquim Mangala

... kam im Sommer 2014 für 45 Millionen Euro von Porto

Innenverteidiger, Bilanz bei Manchester City: 79 Spiele, 3 Assists, 15 gelbe Karten, 1 Platzverweis

Manchester City's Eliaquim Mangala wears a face protection mask during the English League Cup semifinal first leg soccer match between Manchester City and Bristol City at the Etihad stadium in Ma ...
Bild: AP/AP

Im Sommer 2014 war der Franzose Eliaquim Mangala der teuerste Verteidiger, der je nach England wechselte. Doch der damals 23-Jährige konnte die grossen Hoffnungen nicht ganz erfüllen. In seinem zweiten Auftritt für City erzielte er ein Eigentor und verursachte einen Penalty.

Zwei Jahre später wurde er an Valencia und später dann auch an Everton ausgeliehen. Vor einem Jahr folgte dann der definitive Wechsel zu Valencia – ablösefrei. Mangala hat auch eine Erklärung bereit, warum es für ihn bei City nicht nach Wunsch geklappt hat: «Die Premier League war extrem hart. Es war komplett anders, als ich es mir gewohnt war. Damals war sehr viel Kick and Rush und wenig Taktik. Das war schwierig für mich.»

Nicolas Otamendi

... kam im Sommer 2015 für 44,5 Millionen von Valencia

Innenverteidiger: 209 Spiele, 11 Tore, 4 Assists, 46 gelbe Karten, 1 Platzverweis

Manchester City's Nicolas Otamendi, left, during the English Premier League soccer match between Sheffield United and Manchester City at Bramall Lane in Sheffield, England, Tuesday, Jan. 21, 2020 ...
Bild: AP

Nicolas Otamendi ist der letzte Verteidiger dieser Liste, der noch nicht von Pep Guardiola geholt wurde. Dennoch genoss der Argentinier sofort das Vertrauen des Trainers und war einer der Pfeiler – wenn auch nicht immer ganz sattelfest – in der Abwehr der «Citizens».

Doch in den letzten zwei Jahren war das nicht mehr der Fall. Der Routinier erhielt mehr Konkurrenz und immer weniger Einsatzzeit. So geht Nicoas Otamendi den umgekehrten Weg von Ruben Dias und wechselt für 15 Millionen Euro zu Benfica Lissabon.

John Stones

... kam im Sommer 2016 für 55,6 Millionen Euro von Everton

Innenverteidiger: 134 Spiele, 5 Tore, 2 Assists, 2 gelbe Karten

epa08547784 John Stones of Manchester City during the warm-up before English Premier League match between Manchester City and AFC Bournemouth in Manchester, Britain, 15 July 2020. EPA/Peter Powell/NMC ...
Bild: keystone

Einer der Gründe, warum Otamendi bei City immer weniger Einsatzminuten erhielt, war John Stones. Der Engländer wechselte mit 22 Jahren in die Mannschaft von Pep Guardiola und war sogleich Stammspieler. Doch schon in seinem zweiten Jahr bei City hatte der Innenverteidiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Seither spielte er in jeder Saison immer weniger. Es scheint immer wahrscheinlicher, dass der heute 26-Jährige den Klub noch diesen Sommer verlassen wird. Auch Guardiola hat eine mögliche Trennung von Stones kürzlich angedeutet.

Aymeric Laporte

... kam im Sommer 2017 für 65 Millionen Euro von Athletic Bilbao

Innenverteidiger: 84 Spiele, 6 Tore, 3 Assists, 7 gelbe Karten.

Manchester City's Aymeric Laporte celebrates after scoring his side's fourth goal during the English Premier League soccer match between Watford and Manchester City at the Vicarage Road Stad ...
Bild: keystone

Der Zuzug von Aymeric Laporte war einer der wichtigsten, den Manchester City unter der Führung von Pep Guardiola tätigte. Der Franzose brachte der Mannschaft endlich die defensive Stabilität, die sie so lange gesucht hatte. Wie wichtig er für die Mannschaft ist, hat man auch in der vergangenen Saison gesehen.

Die ersten vier Spiele bewegte sich City praktisch im Gleichschritt mit Konkurrent Liverpool. Dann zog sich der 26-Jährige einen Meniskusriss zu und fiel mehrere Wochen aus. In der Folge verlor City Partien gegen Norwich, Wolverhampton, Manchester United und Liverpool und damit auch den Anschluss an letztere. Als Laporte im Februar und im März nochmals je ein Spiel pausieren musste, setzte es gegen United und Tottenham wieder zwei Niederlagen ab. Kein Wunder bezeichnet Guardiola seinen Schützling «besten Innenverteidiger der Welt».

Benjamin Mendy

... kam im Sommer 2017 für 57,5 Millionen von Monaco

Linksverteidiger: 56 Spiele, 10 Assists, 10 gelbe Karten

epa08523926 Manchester City's Benjamin Mendy (L) in action against Liverpool's Sadio Mane (R) during the English Premier League match between Manchester City and Liverpool in Manchester, Bri ...
Bild: keystone

Im Sommer des grossen Verteidigung-Aufrüstens stiess neben Laporte und Walker (siehe unten) auch Mendy zu Manchester City. Guardiola holte ihn, um auf der linken Aussenbahn den älteren Gaël Clichy zu ersetzen. Mit seinem Tempo und seinen harten, präzisen Flanken wäre der junge Franzose eigentlich für den Fussball in der Premier League prädestiniert gewesen.

Doch Mendy ist seither vom Pech verfolgt. In seinem vierten Spiel für die Citizens riss er sich das Kreuzband und fiel monatelang aus. Es reichte ihm noch für drei Kurzeinsätze am Ende der Saison. Doch das Knie war auch in der Saison darauf wieder Thema: Eine Knieoperation und eine Meniskusverletzung setzten den Aussenverteidiger auch für einen Grossteil der Spielzeit 2018/19 ausser Gefecht.

Auch zu Beginn der kürzlich beendeten Saison fehlte Mendy, wieder war es das Knie. Immerhin: Mit 19 Einsätzen spielte er heuer für City so viel wie noch nie in den Jahren zuvor. Bislang konnte er aufgrund seiner Verletzungsgeschichte nicht beweisen, dass er die 57 Millionen auch wert ist.

Kyle Walker

... kam im Sommer 2017 für 52,7 Millionen von Tottenham

Rechtsverteidiger: 145 Spiele, 3 Tore, 14 Assists, 16 gelbe Karten, 1 Platzverweis

Manchester City's Kyle Walker controls the ball during the English Premier League soccer match between Watford and Manchester City at the Vicarage Road Stadium in Watford, England, Tuesday, July  ...
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Kyle Walker hat nach seinem Wechsel zu Manchester City voll eingeschlagen. Auf der rechten Seite spielt der Engländer praktisch immer durch und verpasst kaum je ein Spiel, ausser Guardiola gönnt ihm eine Pause. Der spanische Trainer setzt auf Walker, obwohl der eigentlich nur Peps zweite Wahl war. Der City-Trainer wollte ursprünglich Dani Alves auf der Position des Rechtsverteidigers.

Obwohl der 30-Jährige zwischendurch auch Kritik von seinem Chef einstecken musste, ist er langfristig in den Plänen von ManCity. Vergangenen Sommer unterschrieb er eine Vertragsverlängerung bis 2024. Warum auch nicht? Schliesslich hat Walker schon bewiesen, dass man ihn auch als Torhüter einsetzen kann, wenn es sein muss.

Kyle Walker spielt Torhüter in der Champions League.Video: YouTube/AshComps

Joao Cancelo

... kam im Sommer 2019 für 65 Millionen von Juventus Turin

Rechtsverteidiger: 33 Spiele, 1 Tor, 1 Assist, 5 gelbe Karten

Manchester City's Joao Cancelo kicks the ball during the English Premier League soccer match between Manchester City and Everton at Etihad stadium in Manchester, England, Wednesday, Jan. 1, 2020. ...
Bild: AP

Letzten Sommer bekam Walker aber plötzlich Konkurrenz auf seiner Position: in der Form von Joao Cancelo. Eigentlich hat der Portugiese Manchester City weniger gekostet als die 65 Millionen. Denn der Deal war ein Spielertausch mit Juventus Turin. Die Italiener erhielten Danilo (ebenfalls ein Rechtsverteidiger) sowie zusätzlich rund 30 Millionen Euro, dafür sicherten sich die Citizens die Rechte an Cancelo.

Bislang ist es dem 26-Jährigen aber nicht gelungen, Walker zu verdrängen. In der letzten Saison kam er in der Premier League 17 Mal zum Einsatz, davon nur zwölf Mal über 90 Minuten. Doch Guardiola scheint je länger je mehr auf Cancelo zu setzen. Nach der Coronapause setzte der Spanier zu Lobhudeleien an und sagte: «Seit dem Restart ist Cancelo unser bester Spieler.»

Nathan Aké

... kommt diesen Sommer für 45,3 Millionen von Bournemouth

Innenverteidiger: 2 Spiele, 1 Tor

epa08574336 (FILE) - Bournemouth's Nathan Ake dejected after the English Premier League match between Wolverhampton Wanderers and AFC Bournemouth in Wolverhampton, Britain, 24 June 2020 (re-issue ...
Bild: keystone

Der Niederländer Nathan Aké ist vor allem im Strafraum stark und dürfte bei City entweder als Partner von Laporte oder als dessen Ersatz eingesetzt werden. Guardiola dürfte auch Akés Polyvalenz schätzen: Er kann in der Innenverteidigung, aber auch links oder im zentralen Mittelfeld spielen.

Ruben Dias

... kommt diesen Sommer für 68 Millionen von Benfica

Innenverteidiger: noch keine Spiele

epa08492428 Benfica's Ruben Dias reacts during the Portuguese First League soccer match between Rio Ave and Benfica, held at Arcos stadium, in Vila do Conde, Portugal, 17 June 2020. EPA/JOSE COEL ...
Bild: keystone

Die jüngste Addition in der Hintermannschaft von Manchester City ist der 23-jährige Ruben Dias, der einen Sechsjahres-Vertrag unterschrieben hat und sagt: «Es ist wirklich aufregend, Teil eines so talentierten Kaders zu sein und für einen Weltklasse-Trainer wie Pep Guardiola zu spielen, der nachweislich junge Spieler wie mich gefördert hat.»

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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Sandromedar
06.08.2020 23:18registriert März 2014
Die Horrenden Ablösesummen für Superstars finde ich schon sehr stossend, wesentlich schlimmer finde ich allerdings dass es sich solche Clubs leisten können über Jahre hinweg eine Trial&Error Transferpolitik bei absoluten Standard-Spielern zu verfolgen... Ach "riese Holzfuess" für 60mio gekauft ups, neeeeext
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greeZH
07.08.2020 09:27registriert Juni 2015
Die kosteten doch auch nur so viel weil ManCity der kaufende Verein war. Man weiss ja sie können es bezahlen.
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LordBroromir
07.08.2020 09:03registriert Oktober 2019
Was mich bis heute erstaunt, ist der Wechsel von Danilo im Sommer 2017 für 30 Millionen.

So viel Geld für einen Verteidiger, der bei Real Madrid bereits als Fehleinkauf abgestempelt wurde. Nach zwei Jahren wurde er von Man City bereits wieder abgegeben. Und das mit 30 Millionen Euro zusätzlich für Cancelo. Ganz schön viel Geld für einen Verteidiger, der fast nie gespielt hat.

Naja. Ich als Real-Fan bin glücklich, dass ein Fehleinkauf für 30 Mio. verkauft werden konnte =)
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Zug in der «Geldfalle» – eine brisante Polemik aus den eigenen Reihen
Ist Zug kein Titelkandidat mehr, weil der Präsident über den Klub sein Prestigeobjekt OYM auf Kosten der Mannschaft mitfinanziert? Den brisanten Vorwurf erhebt der Zuger Rechtsanwalt und ehemalige Hockey-Einzelrichter Reto Steinmann in einer Zeitungs-Kolumne in der «Zuger Zeitung».

Reto Steinmann ist in Zug eine Hockey-Stimme, die respektiert und gehört wird. Von 2004 bis 2016 war Hockey-Einzelrichter und er praktiziert heute als Anwalt und Notar in Zug. Seine Kolumne in der Lokalzeitung ist eine brisante Polemik sozusagen aus den eigenen Reihen. Als ehemaliger Hockey-Journalist für die NZZ vermag er seine Ausführungen sachlich zu formulieren. Was der Kritik noch mehr Gewicht gibt. Seine Kolumne liest sich, um in der Juristensprache zu bleiben, schon fast wie eine Anklageschrift.

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