Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07622049 Portugal player Cristiano Ronaldo in action during a training session of the Portuguese National Soccer Team in preparation for the Final Phase of the UEFA Nations League, at Bessa stadium, in Porto, Portugal, 03 June 2019. Portugal will face Switzerland in the UEFA Nations League semi final soccer match on 05 June 2019.  EPA/JOSE COELHO

Derzeit bereitet sich Ronaldo mit Portugal auf den Nations-League-Halbfinal gegen die Schweiz vor. Bild: EPA/LUSA

Angebliches Vergewaltigungsopfer zieht Klage gegen Cristiano Ronaldo weiter



Letzten Herbst dominierte ein Thema die Schlagzeilen: Ist der portugiesische Fussball-Superstar Cristiano Ronalo ein Vergewaltiger? Diesen schweren Vorwurf erhob die 34-jährige US-Amerikanerin Kathryn Mayorga. 2009 sei sie von Ronaldo in Las Vegas vergewaltigt worden. Damit die Geschichte nicht publik wird, habe der fünffache Weltfussballer für 375’000 Dollar ihr Schweigen gekauft. Ende September 2018 reichte sie aber im US-Bundesstaat Nevada eine Klage ein.

Um den Fall soll sich nun ein Bundesgericht kümmern. Nachdem am morgen noch die Meldung die Runde machte, dass Mayorga die Klage zurückziehe, wird nun bekannt, dass dies nicht stimmt. Um vorwärts zu kommen soll sich nun nicht mehr das Staatsgericht von Nevada, sondern ein Bundesgericht darum kümmern, wie Spiegel-Journalist Rafael Buschmann, der die Geschichte ans Licht brachte, auf Twitter schreibt.

Ronaldo hat die Vorwürfe immer abgestritten. Laut seinen Aussagen sei der Geschlechtsverkehr einvernehmlich gewesen. Einen Tag nachdem die Klage bekannt wurde, äusserte sich der Spieler von Juventus Turin zur Sache und sagte: «Was heute gesagt wurde? Das sind Fake News. Es ist normal, dass jemand mit meinem Namen berühmt werden will. Das gehört zu meinem Job. Ich bin ein glücklicher Mann.»

Korrektur: In einer ersten Version der Geschichte stand, dass die Klage gegen Ronaldo fallen gelassen wurde. Diese Information stellte sich als unvollständig heraus. Dementsprechend wurde die Geschichte angepasst. (abu)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die Karriere von Cristiano Ronaldo

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • #StopptDenKurvenFetischismus 05.06.2019 12:57
    Highlight Highlight Es steht nirgends, dass CR fälschlicherweise beschuldigt wurde. Im Gegensatz zu Neymar hat CR dem Opfer schon früher in einer aussergerichtlichen Einigung 375000 Dollar gezahlt... Das war kein direktes Schuldeingeständnis aber was wäre denn eine plausible Erklärung für so eine Zahlung?
    • Ökonometriker 05.06.2019 16:12
      Highlight Highlight Den Kopf frei haben für das Kerngeschäft? Ein Gerichtsverfahren macht einen ganz schön fertig, besonders wenn man jung ist. Zudem kosten Anwälte sehr viel Geld.
      Oder mangelndes Vertrauen in die Justiz? Gibt viele Gründe. Schuld oder Unschuld wird so nicht bewiesen.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 05.06.2019 18:26
      Highlight Highlight Vielleicht hat die Dame angesichts der Anwaltshorden von Ronaldo kapituliert und nun diese aussergerichtliche Einigung hingenommen, weil sie es selber leid ist, in der Öffentlichkeit zu sehen? Fänd ich persönlich auch plausibel.
      Bei dieser Geschichte gibt es viele Ungereimtheiten.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 05.06.2019 22:14
      Highlight Highlight Die Anzeige steht noch.
  • Neuromancer 05.06.2019 11:32
    Highlight Highlight Und wieder so ein Fall, wo sich der Spiegel die Faktenlage zurecht „relotiert“ hat um nen Scoop zu produzieren. Eigentlich traurig was aus dem Blatt in den letzten 10 Jahren geworden ist.
    • Elephant Soup slow cooker recipes 05.06.2019 18:27
      Highlight Highlight Das können wir doch nicht beurteilen, Neuromancer. Das die Dame die Anklage zurücknimmt, dürfte so wenig Schuldeingeständnis sein, wie die Durchführung der Zahlungen von Ronaldo, oder?
  • Toerpe Zwerg 05.06.2019 10:57
    Highlight Highlight 375K konnten den Schmerz nicht lindern ... wo ist die Schmerzgrenze?
    • FrancoL 05.06.2019 11:31
      Highlight Highlight Da bin ich einmal bei Dir. Würde mich auch wunder nehmen.
  • Bambulee 05.06.2019 10:13
    Highlight Highlight etwas kurz der bericht, wurde nun anklage wegen falscher anschuldigungen erhoben?
    • Adrian Buergler 05.06.2019 10:46
      Highlight Highlight @Bambulee: Der Bericht ist kurz, weil man nicht mehr weiss. Sobald mehr Informationen da sind, wird der Bericht ergänzt.
  • Der Rückbauer 05.06.2019 09:53
    Highlight Highlight Und, wieviele Millionen hat der Schuss gekostet?

Unvergessen

Bei der Tragödie im Heysel-Stadion werden 39 Fussballfans zu Tode getrampelt

29. Mai 1985: Als alles vorbei ist, werden 39 Todesopfer gezählt. 454 Menschen sind teils schwer verletzt. Die Massenpanik im Brüsseler Heysel-Stadion erschüttert die Fussballwelt in ihren Grundfesten.

Es ist ein herrlich milder und sonniger Frühsommertag in der belgischen Hauptstadt Brüssel. Beste äussere Bedingungen für ein grosses Spiel zwischen Liverpool und Juventus Turin im Europacup der Landesmeister. Alles deutet auf einen Final in ruhigen, geordneten Bahnen hin.

Niemand kann die Eskalation der Gewalt erahnen, die am Abend auf den Stehplatzrängen der altehrwürdigen Heysel-Arena zu einer der schlimmsten Katastrophen in der Geschichte des Sportes führen sollte.

Was geschah damals? Wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel