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FIFA-Boss Gianni Infantino offen für Abseits-Revolution

Infantino ist offen für Arsène Wengers Idee zur Abseits-Revolution

Ex-Trainer Arsène Wenger hat eine radikale Änderung der Abseitsregel ins Spiel gebracht. Der Schweizer FIFA-Präsident findet das gut.
31.12.2025, 04:4221.07.2026, 08:21
Ein Artikel von
t-online

Gianni Infantino hat abermals eine Weiterentwicklung der Abseitsregel ins Spiel gebracht. Beim World Sports Summit in Dubai sprach er sich dafür aus, den Fussball «attraktiver und offensiver» zu gestalten. Die neue Regel könnte bedeuten, dass ein Spieler nur dann im Abseits steht, wenn er vollständig vor dem letzten Verteidiger positioniert ist.

World Sports Summit in Dubai DUBAI, UAE - DECEMBER 29: FIFA President Gianni Infantino attends the opening ceremony of The World Sports Summit at Madinat Jumeirah in Dubai, United Arab Emirates on Dec ...
Gianni Infantino zeigt sich offen für eine Regeländerung.Bild: www.imago-images.de

Diese Idee wurde von FIFA-Direktor Arsène Wenger, Trainerlegende von Arsenal London, ins Leben gerufen und steht auf der Agenda der Regelhüter vom International Football Association Board (Ifab).

Arsene Wenger, FIFA Chief of Global Football Development, sits in the stands during the FIFA World Cup 2026 Playoff Draw on Thursday, 20. November 2025 in the Home of FIFA in Zuerich, Switzerland. (KE ...
Arsène Wenger amtet heute als FIFA-Direktor.Bild: keystone

«Wir betrachten die Abseitsregel, die sich im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat und derzeit verlangt, dass der Angreifer hinter dem letzten Verteidiger oder auf gleicher Höhe ist», sagte Infantino:

«Vielleicht muss der Spieler in Zukunft vollständig vor dem Verteidiger stehen, um als abseits zu gelten.»

Ziel sei es, Spielunterbrechungen zu minimieren und den Spielfluss zu fördern.

Die vorgeschlagene Änderung würde also bedeuten, dass ein Spieler nicht mehr im Abseits stünde, wenn nur ein Körperteil, wie ein Bein oder ein Arm, vor dem Verteidiger ist. Die nächste Versammlung des Ifab, bei der das Thema erneut diskutiert werden könnte, ist für den 20. Januar in London angesetzt.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur SID
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