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Der Moment, in dem der Welt die Kinnlade herunterfiel: Katar wird im Dezember 2010 zur Ausrichtung der Fussball-WM 2022 bestimmt. Bild: FADI AL-ASSAAD/REUTERS

Korruptionsskandal

FIFA behält Bericht zur WM-Vergabe an Katar für sich

Im Zusammenhang mit möglichen Korruptionsskandalen bei den Vergaben der Fussball-Weltmeisterschaften 2018 (an Russland) und 2022 (an Katar) verfährt die FIFA so, wie es sich in den letzten Wochen abgezeichnet hat. Der von der FIFA-Ethikkommission erstellte Untersuchungsbericht werde nicht komplett veröffentlicht, teilte der Weltverband am Freitag mit.

«Den Untersuchungsbericht integral zu veröffentlichen, würde die FIFA-Ethikkommission sowie die FIFA insgesamt in eine äusserst schwierige rechtliche Situation bringen», sagte der deutsche Richter Hans-Joachim Eckert in seiner Funktion als Vorsitzender der rechtssprechenden Kammer der FIFA-Ethikkommission.

FILE - In this Friday, July 27, 2012 file photo, Chairmen of the two chambers of the new FIFA Ethics Committee Michael Garcia, left, from the US and Joachim Eckert, right, from Germany attend a press conference, at the Home of FIFA in Zurich, Switzerland. FIFA ethics judge Joachim Eckert is unlikely to reach final decisions in the 2018 and 2022 World Cup bidding corruption probe until early next year. The German judge also suggested on Friday, Sept. 19, 2014, it was not his job to remove Russia or Qatar as hosts or order a re-vote based on FIFA prosecutor Michael Garcia's investigation. (AP Photo/Keystone, Walter Bieri, File)

Richter Eckert. Bild: AP/KEYSTONE

Zudem müssten die «Persönlichkeitsrechte der im Bericht genannten Personen» gewahrt werden, erklärte Eckert in einem Interview auf der FIFA-Website. In den kommenden Wochen wird nun zu sehen sein, welche Ergebnisse aus den Untersuchungen überhaupt an die Öffentlichkeit dringen werden. (ram/si)



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