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Torjubel bei Zuerich mit Doppeltorschuetze Antonio Marchesano, links, waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Raiffeisen Super League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Zuerich, am Samstag, 30. Januar 2021, im Stadion Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Christian Merz)

Antonio Marchesano (links) war mit zwei Treffern Matchwinner für den FCZ. Bild: keystone

FCZ gewinnt packendes Verfolgerduell gegen St. Gallen mit 3:2 – trotz 0:2-Rückstand



Mit zwei Toren von Antonio Marchesano und einem Tor von Salim Khelifi in der Nachspielzeit der ersten Hälfte siegte der FC Zürich in St. Gallen nach einem frühen 0:2-Rückstand 3:2.

Dieses Spiel bestätigte, dass es nach der Wiederaufnahme des Betriebs in der Super League keine Gesetzmässigkeit und keine Logik gibt.

Der FC Zürich zeigte nach dem 4:1-Sieg in Basel eine matte Leistung gegen Schlusslicht Vaduz und begann in St. Gallen ebenso lethargisch. Nach zehn Minuten war die ersatzgeschwächte Zürcher Defensive zweimal ausgespielt und es stand 0:2. Aber plötzlich, aus dem Nichts, spielte die Mannschaft von Trainer Massimo Rizzo wieder so wie in der zweiten Halbzeit in Basel: mit viel Dampf und Zuversicht. Noch in der ersten Hälfte trafen sie dreimal. Der Ausgleich zum 2:2 war ein Geschenk des starken Goalies Lawrence Ati-Zigi, der den Ball unbedrängt fallen liess.

Zuerichs Antonio Marchesano trifft den Penalty zum 1:2 gegen St. Gallens Torhueter Lawrence Ati Zigi, waehrend dem Fussball-Qualifikationsspiel der Raiffeisen Super League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Zuerich, am Samstag, 30. Januar 2021, im Stadion Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Christian Merz)

Beim Penalty von Marchesano war Ati-Zigi dran. Bild: keystone

Der FCSG hatte zuletzt – auch in den Heimspielen – mit dem Toreschiessen Mühe. Als hätten sie dieses Problem nach der 0:1-Niederlage gegen Lugano abgeschüttelt, spielten die Ostschweizer gegen Zürich anfänglich so überzeugend wie in ihren besten Phasen der vergangenen Saison. Kwadwo Duah zog schon in der 2. Minute nach einem Steilpass von Basil Stillhart davon und schloss wie ein Routinier ab. Passgeber Stillhart wurde wenig später nach einer Freistossflanke von Jordi Quintilla selbst zum Torschützen. Da wies noch nichts darauf hin, dass die Mannschaft von Trainer Peter Zeidler die Partie noch aus der Hand geben könnte.

Die St. Galler machten in der zweiten Hälfte das Spiel und unternahmen viel, aber die besten Chancen hatten auch jetzt die Zürcher. So vergab Assan Ceesay aus kürzester Distanz das sicher scheinende 4:2.

St. Gallen - Zürich 2:3 (2:3)
SR Fähndrich.
Tore: 2. Duah (Stillhart) 1:0. 10. Stillhart (Quintilla) 2:0. 16. Marchesano (Foulpenalty) 2:1. 38. Marchesano 2:2. 45. Khelifi (Dzemaili) 2:3.
St. Gallen: Zigi; Kräuchi (80. Ribeiro), Stergiou, Fazliji, Cabral (76. Staubli); Quintilla; Görtler, Ruiz (46. Diarrassouba); Stillhart; Guillemenot (46. Youan), Duah (46. Babic).
Zürich: Brecher; Winter, Nathan, Mirlind Kryeziu, Aliti; Dzemaili (83. Hekuran Kryeziu), Doumbia; Tosin, Marchesano (70. Gnonto), Khelifi (76. Rohner); Ceesay (83. Domgjoni).
Bemerkungen: St. Gallen ohne Traorè (gesperrt), Alves und Muheim (beide verletzt). Zürich ohne Kramer (gesperrt), Omeragic, Sobiech, Kololli, Schönbächler, Britto, Seiler und Reichmuth (alle verletzt). Verwarnungen: 28. Ceesay (Foul), 40. Winter (Foul), 45. Quintilla (Reklamieren), 66. Stergiou (Foul), 94. Staubli (Foul).

Der Liveticker:

(zap/sda)

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