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Super League: Der FCZ schlägt Lausanne und baut den Vorsprung aus

Le joueur lausannois Rodrigo Pollero, gauche, lutte pour le ballon avec le joueur zuerichois Ousmane Doumbia, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre FC Lausanne-Sport et FC Zue ...
Bild: keystone

Der FCZ gewinnt in Lausanne mit 2:0 und baut den Vorsprung im Meister-Rennen aus

Der FC Zürich erfüllt die Pflicht in Lausanne und gewinnt ohne an die Leistungsgrenze gehen zu müssen 2:0. Nach dem Unentschieden der Young Boys sind die Zürcher nun um 15 Punkte enteilt.
05.03.2022, 22:39
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Lange brauchte der FCZ am Samstagabend nicht. Gerade einmal 2 Minuten und 17 Sekunden waren im Stade de la Tulière gespielt, als Antonio Marchesano der Lausanner Hintermannschaft enteilte, in den Strafraum flankte und in Wilfried Gnonto einen Abnehmer für seine Hereingabe fand. Der Italiener, der zu seinem vierten Einsatz in der Startformation kam, traf per Kopf und lenkte die Partie in die Bahnen, die allenthalben erwartet worden waren, wenn sich zwei Teams gegenüberstehen mit diametral verlaufenden Formkurven.

«WIr haben gezeigt, dass wir noch daran glauben. Es war ein gutes Spiel über 90 Minuten. Wir haben Chancen kreiert und mitgespielt gegen ein starkes Team. Wir geben nicht auf.»
Stjepan Kukuruzovi, Lausanne-Sport

Dass die Mannschaft von André Breitenreiter zum 17. Mal in Serie ungeschlagen bleiben sollte, war nach der frühen Führung nie in Gefahr. Zu harmlos, zu konzeptlos agierte das Heimteam.

Bezeichnend dafür ist, dass die grösste Torchance der Lausanner aus einem groben Schnitzer in der Zürcher Hintermannschaft entstand. Kurz vor der Pause spielte Goalie Yanick Brecher den Ball in die Füsse von Toichi Suzuki. Doch der Japaner nahm das Geschenk nicht an und traf die Torumrandung.

«Unglaublich, wie viele Fans hier waren und uns angefeuert haben. Das treibt uns an. Wir arbeiten hart und haben uns das auch verdient. Anfang Saison hätten wir nicht erwartet, dass wir hier wären, aber es ist verdient.»
Fidan Aliti, FC Zürich

In der zweiten Halbzeit genügte dem FCZ eine weitere Kombination, um das Skore zu erhöhen. Der eingewechselte Stephan Seiler legte zurück auf Adrian Guerrero, und der Spanier bezwang Mory Diaw im Lausanner Tor aus der Distanz. In trister Kulisse bauten die Zürcher ihre Serie der Ungeschlagenheit aus, während Lausanne zum neunten Mal de suite verlor und nun sieben Zähler hinter dem Barrageplatz zurückliegt. (sda)

Lausanne-Sport - Zürich 0:2 (0:1)
2'742 Zuschauer. - SR Bieri
Tore: 3. Gnonto (Marchesano) 0:1. 69. Guerrero (Seiler) 0:2.
Lausanne-Sport: Diaw; Alakouch (46. Chafik), Zohouri, Monteiro, Poundjé; Trébel; Amdouni (68. Spielmann), Kukuruzovic, Suzuki (71. Thomas), Mahou (86. Coyle); Pollero (68. Ouattara).
Zürich: Brecher; Mets, Kryeziu, Aliti; Doumbia (85. Hornschuh); Boranijasevic, Marchesano (57. Seiler), Krasniqi (57. Coric), Guerrero; Ceesay (68. Tosin), Gnonto (68. Kramer).
Bemerkungen: Lausanne-Sport ohne Geissmann, Grippo, Kapo, Koné, Koyalipou und Turkes (alle verletzt) und Zoukit (krank). Zürich ohne Dzemaili, Omeragic (beide gesperrt) und Gogia (verletzt).
Verwarnungen: 41. Alakouch (Foul). 63. Mets (Foul). 87. Trébel (Foul). (abu/sda)

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6 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Glenn Quagmire
06.03.2022 07:49registriert Juli 2015
Tja, wenn sich die zwei selbsternannten Grossen so dämlich anstellen, müsste der FCZ nicht mal halbwegs die aktuelle Form haben und würde trotzdem Meister werden. Das Understatement Gerede kann jetzt auch enden. Der FCZ MUSS jetzt Meister werden.

…und wenn sie jetzt den Titel noch wegschmeissen würden, werden sie verdient nicht Meister 😁
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