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René Weiler amtet neu in der zweiten Bundesliga.
René Weiler amtet neu in der zweiten Bundesliga.
Bild: KEYSTONE
Schweizer Coach für die 2. Bundesliga

René Weiler bei Nürnberg vorgestellt: «Es zählen nur die Resultate»

René Weiler hat ein halbes Jahr nach seinem Abgang in Aarau wieder einen Job. Im zweiten Anlauf erhält der 41-jährige Zürcher den Posten als Trainer des deutschen Zweitligisten Nürnberg.
12.11.2014, 11:3512.11.2014, 17:39

Weiler folgt auf Valérien Ismael, der am Montag nach 7 Niederlagen in 13 Spielen und etwas mehr als fünfmonatiger Amtszeit bereits wieder gehen musste. Nürnberg belegt derzeit nur den 14. Rang, zuletzt gab es drei sieglose Partien in Folge. Heute Mittag ist Weiler offiziell vorgestellt worden, am Nachmittag hat er am Valznerweiher das erste (geheime) Training beim kriselnden Bundesliga-Absteiger geleitet.

«Wir sind hier im bezahlten Fussball, da zählen die Resultate», sagte er bei seiner Präsentation. Gleich im ersten Auftritt unter dem neuen Coach wird dem 1. FC Nürnberg ein happiger Brocken vorgesetzt. Der «Clubb» empfängt am 23. November den Leader aus Ingolstadt.

Die Pressekonferenz mit René Weiler.
video: youtube/fanclubtv

Für den Schweizer Coach, der mit dem FC Aarau in drei Saisons den Aufstieg in die Super League und den souveränen Ligaerhalt geschafft hat, wird die Stelle in Franken die erste im Ausland. Vor seinem erfolgreichen Engagement in Aarau war Weiler Trainer in Schaffhausen, Sportchef und Interimscoach in St. Gallen, Nachwuchstrainer bei GC und Assistent in Winterthur.

Schon länger ein Thema

Weiler kam in Nürnberg mit Verzögerung doch noch zum Handkuss. Er stand bereits im Sommer in der Endauswahl, als es galt, einen Nachfolger des Interimscoachs Roger Prinzen zu finden. Mit dem aufgerückten und dann wieder zu den Amateuren degradierten Trainer war der FCN zum achten Mal in seiner Vereinsgeschichte aus der Bundesliga abgestiegen. 

Letzte Saison war Weiler mit dem FC Aarau noch in der Super League unterwegs.
Letzte Saison war Weiler mit dem FC Aarau noch in der Super League unterwegs.
Bild: Andreas Meier/freshfocus

Dieses Mal war die Wahl gemäss Sportdirektor Martin Bader klar. «René Weiler geniesst in der Schweiz den Ruf, mit jungen Spielern nachhaltig zu arbeiten und hat nachgewiesen, dass er erfolgreich ein Team formen kann. Die Analyse hat ergeben, dass diese Kombination die richtige in unserer jetzigen Situation ist.»

Unter dem gebürtigen Franzosen Ismael, der Weiler vorgezogen worden war, liefen die Franken Gefahr, auch in der 2. Bundesliga dauerhaft in den Abstiegskampf verwickelt zu werden. (si/cma)

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